Der Geist Frankreichs - Jean-Philippe Rameau

  • Liebe Fairy Queen,

    Zitat

    kennst du z.B. die Lieder von Albert Roussel nach Texten von Ronsard-Flöte mit Gesang ohne sonstige Begleitung??"Ciel aer et vent" und Rossignol , mon mignon".


    Ja, natürlich! Ein Wunderwerk! Ich war zuerst skeptisch, war aber sofort begeistert. Man sollte nicht glauben, daß es funktioniert, aber es funktioniert nicht nur, es ist absolut perfekt!


    Mozart kannte den Rameau ziemlich sicher - zumindest das Libretto. Außerdem war das Werk ja noch zu Mozarts Paris-Zeiten im Repertoire, soviel ich weiß. Die Parallelen sind zu deutlich, als daß ich auf einen reinen Zufall tippen würde.


    :hello:

    ...

  • Lieber edwin, nein, einen Zufall kann ich mir da auch schlecht vorstellen.
    Bei der Szene wo sich der "Turcs genereux" verabschiedet, bedauert man ja fast, dass die Herzensdame mit ihrem frz. "Belmonte" geht und nicht dableibt-das ist auch von Serban genauso inszeneirt und man sieht den Bassa Selim geradezu vor sich und wïnscht, Constanze wäre auch bei ihm geblieben.....
    Mir ist hier und bei den Incas (zwar etwas anders gelagert, da der Lover Carlos als Eroberer gleich per se unsympathisch wirkt) aufgefallen, dass die Einheimischen als verschmähte Liebhaber zwar zuerst etwas polternd und autoritär daherkommen, aber dann doch die Sympathien gewinnen, während die eigentlichen Tenor-Liebhaber dagegen recht blass wirken, trotz ihrer schmelzenden, schmalzenden Arien. Irgendwie denke ich da schon wieder an Mozart, nämlich an Don Ottavio. ?(
    Ob es da wohl noch mehr Mozart-Rameau Parallelen gibt?



    Was Roussel angeht: es ist KEINESFALLS natürlich , diese Werke zu kennen-das ich mal jemanden treffe , der das tut...... :angel: :hello:


    Wenn Du die Verschmelzung von Flöte und Gesang ohne Bass magst, empfehle ich insbesondere ein Werk eines Signore Virgilio Mortari von aus den Vierziger Jahren des 20 Jh. es ist für Koloratursopran und Querflöte geschrieben und m.E. noch schöner als Roussel. Heisst einfach nur "Canzone" mit der Aufführungsbezecihnung Nostalgico. Ohne Text. Reine Vokalise.
    Da schwimmen die Stimmen so ineinander, dass ich am Ende selbst nciht mehr wusste ob ich eine Flöte oder eine Sängerin bin.
    flötende Grüsse nach Wien von
    Fairy Queen

  • Im Monat Februar bringt der ZDF-Theaterkanal die Aufzeichnung der Oper aus Paris, die als DVD bereits mehrfach hier lobend erwähnt wurde:


    Platée
    Comédie lyrique von Jean-Philippe Rameau

    Opera de Paris, 2003


    Zitat

    Platée ist eine hässliche Sumpfnymphe, die sich an jeden Mann liebestoll heranmacht. So wird sie Teil eines Plans, den Merkur und Cithéron aushecken, um Jupiters Gattin Juno von der Eifersucht zu heilen. Platée wird mit Jupiter verkuppelt, und ein intrigantes Spiel beginnt.


    Marc Minkowski und Laurent Pelly inszenierten "Platée" für die Opéra de Paris mit Humor, Sprachwitz und deutlichen Anklängen an die Commedia dell'Arte. Die phantasievollen Kostüme von Laurent Pelly runden die Aufführung ab, die aus der barocken Tragikomödie ein Werk von hohem Unterhaltungswert zaubert.



    Platée
    Comédie lyrique von Jean-Philippe Rameau
    Platée, die Nymphe Paul Agnew
    La Folie, die Narrheit/Thalia Mireille Delunsch
    Thespis/Merkur Yann Beuron
    Jupiter Vincent Le Texier
    Juno Doris Lamprecht
    Cithéron/ein Satyr Laurent Naouri
    L'Amour, die Liebe/Clarine Valérie Gabail
    Momus Franck Leguérinel
    Orchester und Chor der Musiciens du Louvre-Grenoble
    Musikalische Leitung: Marc Minkowski
    Kostüme: Laurent Pelly
    Choreographie: Laura Scozzi
    Inszenierung: Laurent Pelly
    Fernsehregie: Don Kent
    Opera National de Paris, 2003


    Sendetermine im ZDF-Theaterkanal:
    Dienstag, 3. Februar 2009
    Sonntag, 8. Februar 2009
    Freitag, 20. Februar 2009
    Mittwoch, 25. Februar 2009


    jeweils 19.40 Uhr


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Hallo und so.


    Wie lange ich Rameau schon aufschiebe!


    Als frankophiler (leider nicht frankophoner) Mensch lief er mir natürlich immer wieder über den Weg - nur stehen blieb ich nicht.


    Nachdem ich jetzt diesen Thread ( :jubel:) gelesen habe, kann ich es allerdings kaum erwarten mich mit ihm eingehender zu beschäftigen (woher die Zeit, das Geld?).


    Ein großes Danke für diese ansteckende Begeisterung.


    Begeisterte Grüße aus meiner Eremitage, Bernhard.

  • Hallo Bernhard und weiteres,


    nur zu!! Vielleicht darf ich Dir zum Einstieg diesen



    Minkowski-Querschnitt empfehlen. Eine wirklich wunderbare Zusammenstellung.


    Wir frankophilen Geister müssen doch zusammenhalten - und OT: Satie war selbstverständlich der Größte. :P


    :hello:
    Wulf

  • Hallo wulf und außerdem . . . ,


    ich bin immer dankbar für Vorschläge und vielleicht wird mein Einstieg tatsächlich der Minkowski - überlege allerdings, ob ich nicht lieber in die Vollen gehe und mir eine Gesamtaufnahme zulege. - Aber wann? Bin nämlich, unter anderem, gerade dabei Poulenc näher zu treten :). Und dann warten da noch die Debussy-Etudes und andere Franzosen und Weltbürger und . . .


    Danke. Danke. Danke.


    Liebe Grüße aus dem nicht besonders französischen Wien.


    Bernhard

  • Hallo Bernhard und überhaupt....


    gibt es ja soviel Musikalisches zu entdecken. Seitdem sich vor kurzem Begeisterung für Jazz (Monk, Coltrane, Hubbard etc.) eingestellt hat, fällt die Wahl der Qual nicht gerade leichter.


    Ja, der Poulenc. Ein recht umgänglicher Mensch, bemüht in seinen "Gesprächen" gerne historische Persönlichkeiten, soll aber eine ganz ureigene Theaterdramatik mit Musik geschaffen haben, Karmeliten kommen wohl auch drin vor.


    Du kennst die Etudes von Debussy noch nicht?? Beneide Dich. Das ist mein persönlicher Klavierkosmos. Dürfte ich ab heute nur noch ein einziges Klavier"werk" hören, ich würd nicht lange zögern und entschied mich für die Etudes.


    Aber das ist ja hier ein Rameau-thread (obwohl der direkt zu Debussy führt - anderes Thema ;) ) und so wollen wir dem Meister der formvollendeten Eleganz, dem Inbegriff französischen Esprits, dem Strawinsky des 18. Jahrhunderts (Les Boreades hat so einige Stellen, das glaubste nicht, bis Du es gehört hast) weiter huldigen. Greif trotzdem zur Minkowski. Sparst Geld und bekommst einen berauschenden Überblick (Absinth dazu??) über den ballett- und opernhaften Rameau.


    Es grüßt aus der Hugenotten-Enklave Berlin
    Wulf

  • Hallo und vor allem,


    heute habe ich mich für die Rameau-Minkowski-Louvre-Symphonie entschieden und höre sie gerade so nebenbei. - Konzentration zum ernsthaften Hören fehlt leider gerade.
    Erste Erfahrungsberichte werden folgen.


    Lieber Gruß und Vive la France!

  • Danke, Harald. Ich habe gerade den Parallelthread gelesen über die englische Musik; da muss ich sagen, dass die englische Musik für mich mit Tallis aufhört, Händel ist Deutscher, dann kommt erst wieder Britten. Leider ist das bei mir (ganz subjektiv) mit Frankreich fast genauso, denn nach den Polyphonikern wie Brumel und den barocken Komponisten Lully und Rameau kommt bei mir erst wieder Debussy, aber da auch nur Pelléas. Nationalismus wird man mir kaum nachsagen können, wenn mein Lieblingskomponist Leos Janacek ist.


    Meine liebste Oper von Rameau ist übrigens "Zaïs".

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" / Da sprach der Überbau zur Basis: "Wasis?" (Robert Gernhardt)

  • Rameau!
    Welche Worte könnte ich finden, die nicht er längst in Musik gesetzt hätte?
    Den schönsten Sonnenaufgang der Musikgeschichte, die unterdrückte Agression, alles dazwischen?
    Jede Farbe des Seins?
    Niemals Scheu vor Brutalität, nie Scheu vor Staunen!
    Immer das Wunder berührend.
    Der größte Ausdrückende der Musik!
    Was sind Worte nichtig.

  • Zumn heutigen Todestag von Jean-Philippe Rameau habe ich dies ausgesucht:





    Heute ist sein 251. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Und heute hat er wieder Geburtstag, zu dem ich diese Aufnahme ausgesucht habe:





    Es ist heute sein 332. Geburtstag.



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Das passt ja gut, den in den letzten Tagen habe ich immer wieder die Instrumental-Suite aus Castor &Pollux angehört:



    Diese Live-Aufnahme mit dem Concentus musicus Wien aus den frühen 70er-Jahren ist technisch zwar recht dürftig, kann dafür aber musikalisch mich immer noch bewegen. Die Rameau-Suite beginnt ab Track 19. Sehr schön finde ich ja das -wie immer bei Harnoncourt herrlich wienerisch gespielte-Menuet, Track 20, aber auch die darauffolgenden Stücke. Einfach einmal anklicken :)


    Mir hat dieser Live-Mitschnitt in meiner Jugend der späten 70er-Jahre sehr viel bedeutet. Es war alles so neu: Die (italienische und hier französische) Barockmusik, die Spielweise des Harnoncourt-Ensembles, der Klang der Instrumente. Auch heute noch, wo mir viele Dinge viel bewußter geworden sind, kann ich die damalige Begeisterung immer noch nachvollziehen, genieße jedoch etwas innerlicher ^^


    Gruß
    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Hallo!


    Das animiert mich, diese Scheibe (die ich bislang nur auf dem PC habe) zu hören:



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Hallo,
    vorneweg: Von der Klangbalance der Aufnahme bin ich begeistert, das erreicht ECM-Niveau – da spielt kein Cembalo die Traversflöte „in Grund und Boden“ und auch Gambe und Violine sind stets in der ausgezeichneten Klangbalance präsent – es ist ein Kammermusikquartett, aber eben anders als ein Streichquartett haben die 4 gleichberechtigten Instrumente (es gibt also kein b.c.) sehr unterschiedliche Klangfarben, weswegen die hervorragende Klangbalance nicht genug gelobt werden kann.


    Für alle5 Konzerte (es soll die einzige Kammermusik von Rameau sein) gilt, Instrumente und Interpretation sind auf den Originalklang ausgerichtet (nur so klingt die Musik gut), also kein Streichervibrato und die Phrasierung ist von der Art „Wiener Klassik“ weit entfernt.

    Premiere concert
    La Coulicam – sofort zu hören, es handelt sich um eine Tenorgambe und das Cembalo reiht in seine Melodie viele Verzierungen ein. Akkordbrechungen und Übergangsnoten unterstreichen die von den 4 Instrumenten gespielten Melodien sich ergebende Harmonik
    La Livri – das Thema des 1. Satzes erklingt nun mehr von den sich solistisch abwechselnden Instrumenten, welche Instrumente keinen Solopart haben, begleiten und ergänzen zur akkordischen Harmonik
    Le Vezinet – Wechsel vom Moll der Sätze 1 + 2 jetzt nach Dur – ein sehr lebhafter Satz, in dem jedes Instrument wechselnd solo und begleitend spielt, was sehr abwechslungsreich wirkt.


    Deuxieme concert
    La Laborde – sehr filigran und leicht dahinschwebend - z. T. wie dahingetupfte Einzeltöne mit minimaler Harmonik - durch die Spielweise aller Instrumente.
    La Boucon – ein in Moll und legato klagender Satz – die Traversflöte sehr passend mit ihrem weichen Klang.
    L’agacante – das Cembalo und…korrespondiert auf mannigfache Weise, was einen abwechslungsreichen Dialog ergibt.
    Menuet I + II – in Dur mit Mittelteil (ursprünglich Verschnaufpause für die Tänzer?) in Moll


    Troisieme concert –
    La Lapopliniere – ein eingängiges, wiederholtes (und bekanntes) Thema, dessen letzte Takte je einen markanten Schlusspunkt setzt, mit einer mir bislang unbekannten Verzierung durch die Violine.
    La timide – schüchtern? – mehr nachdenklich und verhalten wirkt auf mich der Satz - die Traversflöte trägt das Thema vor.
    Tambourin I + II – Tanz aus der Provence – mit einem schon beinahe an Ohrwurm grenzenden Thema, was im Rhythmus sehr pointiert ist.


    Cuatrieme concert
    La Pantomime - hier musikalisches Gegenstück zur Musikform des höfischen Balletts (zwei sich stark abgrenzende Themen)?
    L’indiscrette – da huscht „etwas“ ganz schnell vorbei.
    La Rameau - „so macht Rameau das“? Recht beschwingt und abwechslungsreich mit vielen Dialogen der Instrumente.


    Cincquieme concert
    La Forqueray – dem franz, Komponisten Antoine Forqueray gewidmet
    La Cupis - ? – largo, bedrückt, traurig
    La Marais – wenn dieses Thema (sehr bekannt) kein Ohrwurm ist, was soll dann ein Ohrwurm sein (dem franz. Komponisten Marais gewidmet)? Fröhlich, aufmunternd, erheiternd, solche Musik war am franz. Hof gefragt (und dürfte, könnte, sollte uns auch noch gefallen).
    https://www.youtube.com/watch?v=vc9EyyB1zds


    Viele Grüße sendet und Hörspaß wünscht
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • Wieso diese Scheibe......



    ......solange an mir vorbei gerauscht ist, ist mir unerklärlich!
    Jean Paul Fouchécourt singt diese Rameau Arien mit einer meisterhaften Ausdruckskraft in den unterschiedlichsten Charakteren!
    Für Rameau ungeübte würde ich als Einstiegsdroge diesen Silberling sehr empfehlen!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Eine meiner favorisierten Rameau-CDs ist die folgende, leider nur LP-Länge und ein zwar für mich attraktiv klingendes, aber nicht exakt historisierendes Cembalo. Dafür mit viel Verve und Fantasie gespielt:



    auch wenn es nicht hierher gehört, die Couperin-Auswahl ist auch super:


    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Für September 2020 ist diese Aufnahme angekündigt:



    Beim Werbepartner ist darüber zu lesen: "Die Einspielung mit Václav Luks und seinem Collegium 1704 besticht durch eine exzellente, junge Sängerbesetzung und vermag nicht nur die Modernität, sondern auch die überwältigende Schönheit dieses letzten Meisterwerks aus der Feder Rameaus zu vermitteln."

    Es grüßt Rüdiger als Rheingold 1876

  • mit Václav Luks und seinem Collegium 1704

    dann werde ich die wohl haben müssen...

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Hast Du eine besondere Beziehung zu diesem Ensemble, lieber Reinhard? Ich kenne es nur dem Namen nach, werde aber ebenfalls zur Anschaffung schreiten. Ich freue mich darauf. :)

    Es grüßt Rüdiger als Rheingold 1876

  • Hast Du eine besondere Beziehung zu diesem Ensemble

    Ja, seit dem ich Luks mit seinen Musikern mit Monteverdis Marienvesper in Dresden in der Annenkirche live erleben durfte. Seltsamerweise habe ich gerade festgestellt, daß ich keine einzige CD von Colleium 1704 besitze, aber dafür eine ganze Reihe an Konzertmitschnitten, u.a. "Les Boréades" vom Festival für Alte Musik Utrecht.

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Vaclav Luks mit seinem Ensemble 1704 ist in jeder Hinsicht herausragend. Ich habe mal eine Monteverdi-Aufnahme aus dem Salzburger Dom gehabt, die habe ich erstmal 2 Wochen lang gehört. Dann habe ich mich in den E-Mail-Verteiler des Ensembles aufnehmen lassen. Aber trotz Janacek war mein Tschechisch nicht so geeignet, um überhaupt zu wissen, worum es geht. Hami hat mich ein paarmal hier besucht und dabei tschechische Bücher gelesen - auf Tschechisch!!

    P.S. Da wir hier in einem Rameau-thread sind: es gibt ein tolles Buch von Denis Diderot, "Rameaus Neffe". Dieser Neffe ist ein schräger Vogel, auch unser Rameau wird kräftig beleidigt. Das Buch ist bei uns berühmt, weil Goethe es übersetzt hat. Eine Rezension dazu findet ihr in meinem "Schreibtisch" unter dem Stichwort "Law ju Göhte"!

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" / Da sprach der Überbau zur Basis: "Wasis?" (Robert Gernhardt)