Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2011)

  • Ich höre gerade Magdalena Kozená mit Liebesliedern von Dvorak, Janácek und Martinu.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Gestern war Saint-Saens wiedermal dram:


    Die wohl beste , fetzigste und mitreissenstem Aufnahmen der Klavierkonzerte Nr. 2 und 4
    mit Entremont/Ormandy (SONY)




    und die Orgelsinfonie:
    Wenn man Barenboim ein Spitzenorchester wie das Chicago SO überläßt, dann kommt auch hier eine TOP-Aufnahme zustande. Bombige Orgel, tolle Chicago-Pauken.




    :!: Heute sind weitere Saint-Saens-werke geplant - aus der Sinfonien-Doppel-CD mit Martinon (EMI).
    Die anderen 4 Sinfonien (in dieser Martionon - Aufnahme) habe ich ewig vernachlassigt. Ich galube noch nicht einmal alle ganz gehört ... nur mal Ausschnittweise überall "reingeleckt".
    ;) Allerdings klingt mir die Orgelsinfonie mit Martinon (EMI) zu harmlos --- da muss man schon zu Ormandy/Vox (RCA) greifen - oder an zweiter Stelle die Abb.

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Versuch's mal hiermit, lieber Wolfgang:



    Meine persönliche Lieblingsaufnahme, auch technisch superb. Und der Zauberlehrling als Dreingabe hat's in sich. Mit dem mono-Toscanini brauche ich Dir ja nicht zu kommen, wie ich weiß. :pfeif:


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Eine von Barbirollis besten Aufnahmen:



    giacomo puccini: madama butterfly
    scotto, di stasio, bergonzi, panerai, de palma etc.
    coro e orchestra del teatro dell'opera di roma,
    sir john barbirolli
    -emi, 1966-



  • Mahlzeit allerseits. Das gefällt mir, donnerstags auch schon um 12 Uhr Feierabend zu machen ...



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 7
    Royal Concertgebouw Orchestra, Riccardo Chailly

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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  • Heute endlich erhalten und gleich in den CD-Spieler gepackt:



    -Sinfonien Nr. 1 und 2, die ja inzwischen auch schon fast 18 bzw. 20 Jahre auf dem Buckel haben...


    So bleibt die "Hörsensation" natürlich aus, aber verdammt gute Aufnahmen sind das schon.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Bei mir läuft "Der Barbier von Sevilla" von Gioacchino Rossini, ein Mitschnitt aus München von 1959. Mit Fritz Wunderlich, Hermann Prey, Erika Köth, Hans Hotter, Chor und Orchester der Bayerischen StO, Dirigent: Joseph Keilberth.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Hallo, heute bei mir:



    Dvořák, Antonín (1841-1904)
    Piano Concerto G minor Op 33

    Polish National RSO., Ant. Wit
    Jenö Jandó


    Diese Aufnahme braucht sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)


  • Spohr, Louis (1784-1859)
    Piano Quintet D major Op 130

    Hartley Piano Trio
    verstärkt durch Thelma Handy, Martin Outram


    Denen zuzuhören ist ein Genuss … ;)

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Gerade höre ich, wie so oft in der letzten Woche, Paul Hindemiths Klaiversuite Ludus tonalis. Bachs Wohltemperiertes Klavier Hindemith diente als Inspiration für diese Komposition, die aus einem Präludium, zwölf Fugen, elf Interludien und einem Postludium besteht.


    Die Suite "1922" findet sich ebenfalls auf der CD - es spielt Boris Berzowsky:

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  • Gerade höre ich, wie so oft in der letzten Woche, Paul Hindemiths Klaiversuite Ludus tonalis. (...) Die Suite "1922" findet sich ebenfalls auf der CD - es spielt Boris Berzowsky


    Darf ich, liebe axinja, zu beiden Hindemith-Werken noch je einen CD-Tipp loswerden? Zum "Ludus Tonalis"

    und zur Suite "1922"

    Umgekehrt werde ich mich mal mit Berezovskys Versionen befassen.
    Herzliche Grüße
    Dein Swjatoslaw

  • Hallo


    bei uns spielt nicht Richter, sondern Piotr Anderszewski Werke von Schumann



    mit Humoreske op. 20, den Studien für Pedalflügel op. 56 und den Gesängen der Frühe op. 133


    sehr unaufdringlich überlegt vorgetragen :thumbsup:


    Gruss


    romeo&julia

  • Ich höre gerade Verdis "Ein Maskenball" mit Jon Vickers, Ettore Bastianini, Amy Shuard, Regina Resnik, Covent Garden London, Dirigent: Edward Downes. Ein Livemitschnitt von 1962.



    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Ich habe gestern Abend folgende Kassette gehört:



    Daraus die Klavierkonzerte Nr. 6 KV 238, Nr. 8 246 und Nr. 9 KV 271 "Jeunehomme". Ich mag die Lesart Geza Andas immer mehr. Er ist ja der Einzige, den ich von den "Großen Alten" unter den Pianisten live erlebt habe, was aber schon über 45 Jahre zurückliegt, und er hat in diesem Konzert, wo er für Claudio Arrau eingesprungen war, "natürlich" Mozart-Klavierkonzerte gespielt. An K 467 kann ich mich noch erinnern. Das zweit ist mir nicht mehr erinnerlich.


    Liebe Grüße


    Willi ^^

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Zur guten Nacht wieder die "Waldstein-Sonate" Diesmal spielt Georges Cziffra,



    Die Box kann ich nicht nur wegen Beethoven empfehlen, ist allerdings hauptsächlich was für pianophile. Der Cziffra war schon eine Klasse für sich und weit mehr als lediglich ein aberwitziger Virtuose. Sehr empfehlenswerte Box.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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  • Auch bei mir gibt es vor dem Schlafengehen eine Sonate für Klavier, nämlich die Sonate D-Dur Hob. XVI:24 von Joseph Haydn, gespielt vom Meister aller Klassen in dieser Philips-Box:

    Im Adagio komme ich aus dem Staunen nicht heraus, und zwar sowohl ob der Anschlagswunder als auch ob der ungeheuren Spannung, die über Swjatoslaw Richters Spiel liegt (und das bei diesem langsamen Tempo!). Selbstverständlich leistet Richter aber auch in den Ecksätzen der dreisätzigen Sonate Großartiges - welch eine Durchdringung des Texts! Und das auf einem Instrument, das mir nicht ganz perfekt gestimmt gewesen zu sein scheint. Zum Glück legte Richter nicht sein Veto gegen die Veröffentlichung wegen der nicht perfekten Stimmung des Flügels im Bassbereich ein: die Sonate erschien in der Reihe "The Authorised Recordings", wurde also von Richter persönlich abgesegnet.


  • Vielleicht sollte ich noch nachtragen, warum diese Box vor allem etwas für pianophile ist: gerade in dieser Box gibt es extrem viele doppel-und dreifach-Aufnahmen von Werken, für die Cziffra immer wieder eingestanden ist, sowohl bei den Werken für Klavier-solo als auch bei denen für Klavier und Orchester. Um Musikliebhaber an die Kunst von Georges Cziffra heranzuführen wäre eine weniger umfangreiche Zusamennstellung hilfreicher. Faszinierend allerding die Aufnahmen von Werken Schumanns oder Beethovens, Komponisten, die man sonst eher nicht mit Cziffra verbindet. In dem Punkt ist die Box schon ein großer Gewinn. Für mich als Klavierliebhaber ohnehin.


    Aus dieser Box zur Zeit bei mir: Schumann. Zunächst die "Sinfonischen Etuden", dann "Carneval".


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Ich höre gerade die Oper "L'Arlesiana" von Francesco Cilea. Es singen Ferruccio Tagliavini, seine Frau Pia Tassinari, Paolo Silveri, Gianna Galli, Bruno Carmassi. Arturo Basile dirigiert das RSO Turin, 1951. Ein Opernjuwel:


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Mahlzeit allerseits. Ich läute das Wochenende hiermit ein :



    Otto Klemperer, Symphonien Nr 1 & 2
    Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Alun Francis

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • Ich hole mir die spanische Sonne ins Haus:


    Alonso: L A C A L E S E R A


    Pilar Lorengar


    Teresa Berganza


    Manuel Ausensi


    Coro Cantores de Madrid, Orquesta Sinfónica


    Director: I. Cisneros


    Eine der besten Aufnahmen, die es von Pilar Lorengar gibt. Einfach hinreißend!!!


    Die Alhambra-Produktion gibt es leider bei unseren Werbepartnern nicht, aber in Spanien in jedem Kaufhaus - sehr preiswert!!!


    Oder über:


    http://nonetwww.naxos.com/cata…tem.asp?item_code=9.80824


    http://www.tipo.es/musica/clas…ngar-zarzuela_244225.html


    http://www.todocoleccion.net/l…-serie-zarzuelas~x3360730

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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  • weiter geht es mit



    Allan Pettersson, Symphonie Nr 7
    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Gerd Albrecht

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • Zum Feierabend feiern jetzt etwas Feierliches von Beethoven:



    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 in c-moll, Op. 67


    Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks
    Ltg. Günter Wand



    Ich bin einigermaßen erstaunt und überrascht! - Die oben abgebildete Box hatte ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und innerlich schon mit dem Kommentar "Die hast du doch schon?! Na ja, wirst dich trotzdem nett bedanken ..." abgehakt. Ich besitze die Beethoven-Aufnahmen mit Wand tatsächlich schon seit fast 20 Jahren, aber bei der geschenkten Box handelt es sich um ein Digitales Remastering der Originalbänder, die sich klanglich von der alten Erstveröffentlichung (Coverbild unten) um Welten unterscheidet.



    Die remasterten Aufnahmen klingen unglaublich frisch, vollblütig und klar. Keine Spur mehr vom leichten "Grauschleier" über der Musik, wie man ihn noch bei der Originalbox wahrzunehmen glaubte!
    Diese remasterte Box ist eine ganz, ganz dicke Empfehlung für alle Freunde der Beethoven'schen Sinfonik. Aus meiner Sicht im Moment mit Abstand die Nr. 1 unter den Gesamteinspielungen!


    Großartig! Wunderbar! :jubel::jubel::jubel:



    Mit begeisterten Grüßen!


    Euer Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Ich höre gerade eine der frühen Opern Wagners: Rienzi, mit Réne Kollo in der Titelrolle, gar nicht einmal so schlecht ...


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano


  • Brahms, Johannes (1833-1897)
    Doppelkonzert h-Moll op 102

    Berliner PO, Karajan
    A.S. Mutter, Ant. Menesses

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Aus dieser Mini-Box:



    Schubert, Franz (1797-1827)
    Klaviersonate D 537

    Michael Endres, Klavier

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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  • nun gibt es bei mir :



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 1
    Royal Concertgebouw Orchestra, Riccardo Chailly

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Zum ersten Mal gehört:



    Draeseke, Felix (1835-1913)
    Symphony No 2 F major op 25

    Radio-Philharmonie Hannover des NDR
    Jörg-Peter Weigele


    Schon ein etwas »dickerer Brocken« … interessantes Motiv am Schluss … :thumbup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)


  • Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 "Pathétique"
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan
    1971


    Teleton hat es andernorts schon gesagt: Diese EMI-Aufnahme von 1971 klingt tontechnisch wirklich Welten schlechter als zeitgleiche DG- und Decca-Aufnahmen (auch schlechter als Karajans Zyklus von 1964 bei der DG), wie eine frühe Stereo-Aufnahme Ende der 50er beinahe. Interpretatorisch finde ich hingegen keinen Makel, die "Pathétique" klingt sehr vorwärtsdrängend und stürmisch. Schade, daß die Tonqualität nur mäßig ist.


    :hello:

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

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