Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2011)

  • Eben zu Ende gegangen: Charles Gounod "Mireille", dirigiert von Michel Plasson mit Freni, van Dam, Vanzo, Rhodes, Bacquier, Chor und Orchester aus Toulouse (Aufnahme 1979)



    Grüße,


    Garaguly

  • Ich habe gerade den 1. Akt von nebenstehender Fidelio-Einspielung gehört, eine der schönsten Aufnahmen in meiner Sammlung
    Böhm liefert ein mitreißendes Dirigat ab, die Staatskapelle Dresden ist in Hochform, und die Solisten, Franz Crass als Rocco mit sonorer, nicht abgrundtiefer Stimme (wie Frick); Crass, der unter Böhm in der Zauberflöte als Sarastro noch besser ist, und Theo Adam als veritabler Pizarro, nicht ganz so dämonisch wie Tom Krause (unter Maazel), Gwyneth Jones als beeindruckende Leonore und Peter Schreier als jugendlicher Jaquino sowie Edith Mathis als frische Marzelline;
    eine runde Aufnahme. Morgen ist der zweite Akt dran.


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Franz Schubert: Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944 "Die Grosse"


    Yehudi Menuhin, Sinfonia Varsovia


    Den Beginn (Alla Breve) dirigiert niemand so zügig. Menuhin hält sich hier strikt an die Partiturangabe. Die neue Aufnahme von Adam Fischer hat mich diesbezüglich enttäuscht.
    .

    I think laughter is preferable to tears. John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden. Hans Winking

  • Hallo moderato,


    gemeint ist wohl eher Adams Bruder Ivan, der Schuberts 9. neu aufnahm...


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Benjamin Brittens "Gloriana", die 1953 aus Anlass der Krönungsfeierlichkeiten für die englische Königin Elisabeth II. komponiert worden ist. Die Aufnahme entstand 1992 und wird von Charles Mackerras geleitet. Zum Sängerensemble gehören Josephine Barstow, Philip Langridge, Della Jones, Jonathan Summers, Yvonne Kenny, Bryn Terfel usw., Chor und Orchester der Welsh National Opera.


    Meiner Meinung nach eine uneingeschränkt empfehlenswerte Aufnahme. Die Solisten passen perfekt zu diesem Werk, sie bringen es richtig zum Leben. Das Orchester lässt Brittens Musik aufleuchten. Hier hat Mackerras eine (seiner zahlreichen) Großtat[en] vollbracht.



    Viele Grüße,


    Garaguly

  • Eben verklungen:



    Verdi, I Masnadieri


    Caballé, Bergonzi, Raimondi, Cappuccili


    Gardelli





    Jetzt freue ich mich auf die kürzlich eingetroffene CD:



    Verdi, Don Carlo


    Ghiaurov, Bergonzi, Bumbry, Tebaldi, Fischer-Dieskau


    Solti

    Viele Grüße,


    Marnie

  • Das stimmt selbstverständlich, lieber Norbert, dass es sich um Ivan Fischer handelt.
    .

    I think laughter is preferable to tears. John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden. Hans Winking

  • Bei mir läuft gerade:

    Beethoven, 7. Sinfonie, Carlos Kleiber und die Wiener


    Einfach eine traumhafte Aufnahme...

    Zitat von André Glucksmann:
    Philosophieren bedeutet zuallererst, gegen die eigene Dummheit zu kämpfen.

  • Johannes Brahms
    Klarinettensonaten op. 120 Nr. 1 f-moll, Nr. 2 Es-Dur
    Klarinettentrio op. 114


    Sharon Kam (Klarinette),Martin Helmchen (Klavier), Gustav Rivinius (Cello)

    I think laughter is preferable to tears. John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden. Hans Winking

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  • guten Abend allerseits. Heute mag ich's wieder russisch :



    Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr 10
    Scottish National Orchestra, Neeme Järvi

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler


  • 45 Minuten dauerte diese Aufnahme von "In C" (1964) von Terry Riley.
    Wenn man das erste Werk der "Minimal Music" kennenlernen will,muß man da durch.

    mfG
    Michael

  • guten Abend allerseits. Heute mag ich's wieder russisch :


    Interessant: Bei mir läuft ebenfalls


    Dmitri Schostakowitsch
    Symphonie Nr 10


    jedoch mit dem
    Sydney Philharmonic Orchestra, Vl. Ashkenazy


    Mitschnitt - daher ohne Cover

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Ich habe in den letzten zweieinhalb Stunden einen kompletten Fidelio gehört und zwar

    aus nebenstehender Aunahme den zweiten Akt mit einem großartigen James King als Florestan und


    aus dieser Gesamtaufnahme den ersten Akt. Diese Aufnahme habe ich seit über 30 Jahren nicht mehr gehört, da ich sie bisher nur auf LP hatte und seit damals nur noch CD's gehört habe. Nun habe ich sie auch auf CD und muss feststellen, dass sie in all den Jahrzehnten nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. Vor allem habe ich mich heute wieder der Fasizination des m.E. bösartigsten und dämonisten Pizarro, Tom Krause hingegeben, an den nicht mal FiDi (unter Fricsay) herankommt und auch nicht Theo Adam und Walter Berry. Birgit Nilsson ist und bleibt für mich die größte Leonore, dicht gefolgt von Christa Ludwig, und Kurt Böhme ist ein faszinierender Rocco, ein sehr menschlicher zumal, auf dem Niveau von Gottlob Frick.
    Ich werde mir überlegen, vielleicht morgen oder übermorgen, einen Thread zu starten, wo man nach Herzenslust über Fidelio und seine vielen verschiedenen Interpretationen diskutieren kann und vergleichen kann, ganz nach Gusto.
    Vorher jedoch werde ich aber den zweiten Akt der Maazel-Aufnahme hören.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Einen guten Morgen!



    Mozart, W. A. (1756-1791)
    Konzert f Flöte+Harfe KV 299

    Berliner Philharmoniker, Karajan
    James Galway, Flöte; Fritz Helmis, Harfe

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • CD 32 aus dieser Box:



    Missa solemnis zur Einweihung der Basilika in Esztergom (früher: Gran) "Graner Messe" (Aufnahme: Juni 1961, Budapest) Ungarische Koproduktion mit der DGG.


    Maria Werner, Sopran / Olga Szöny, Alt / Alfonz Bartha, Tenor / Andras Farago, Bass - Budapest Chorus - Ungarischisches Staatsorchester - Dir.: Janos Ferencsik


    Grüße,


    Garaguly

  • Vivaldi, Antonio (1678-1741)
    Gloria D-dur RV 589 »Excelsius Deo«

    Unichor Halle "JF Reichardt"; Telem. Coll. Michaelstein; J.Lorenz
    Ulrike Fulde, Sopran; Julia Kirchner, Sopran


    Mitschnitt



    außerdem




    Bruckner, Anton (1824-1896)
    Symphony No 2 C minor WAB 102

    Bavarian RSO, Lorin Maazel


    Besonders der zweite und dritte Satz – überwältigend musiziert … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Der Barbier von Sevilla


    Waechter, Grist, Wunderlich, Czerwenka, Konetzni, Kunz
    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Karl Böhm


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


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  • Die Scheibe Nr. 8 in dieser Box:

    Mateo Flecha el viejo 1481-1553
    Las Ensaladas

    Huelgas Ensemble
    Paul van Nevel


    Eine Freude und ein Spass! Der Einsatz eines Gonges lässt meine Boxen die tiefsten Tiefen wiedergeben.
    .

    I think laughter is preferable to tears. John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden. Hans Winking

  • Richard Wagner, Das Rheingold, Bayreuth live 08. August 1953, Clemens Krauss.


    Geeignet als Labsal gegen all das verbale Getöse rund um die Tannhäuser-Inszenierung dieses Jahres.


  • Vorhin gehört: Fidelio von Beethoven.



    Eine Klasse für sich: Nina Stemme, auch Jonas Kaufmann als Florestan überzeugt.

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Bei mir jetzt Opernabend! — Heute ein finnisches Nationalsingspiel im Deutschlandradio:



    Leevi Madetoja (1887-1947): Pohjolaisia (Die Ostbottnier)


    Jaakko Kortekangas, Tove Aman, Jorma Silvasti,
    Riikka Rantanen, Hannu Forsberg, Maria Kettunen,
    Ilkka Hämäläinen, Juha Riihimäki, Jyrki Korhonen,
    Jussi Merikanto, Sauli Tiilikainen, Veli-Pekka Väisänan


    Chor der Finnischen Nationaloper
    Orchester der Finnischen Nationaloper
    Ltg. Kari Tikka



    Ein Mitschnitt des finnischen Rundfunks vom 23. Oktober 2010 aus der Finnischen Nationaloper zu Helsinki.
    Viel Spaß allen Zuhörern an den Radiogeräten oder am Webstream übers Internet!


    http://www.dradio.de/streaming/dkultur.m3u


    Beste Abendgrüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Einer der ganz großen seiner Zunft: der Tenor Giuseppe Anselmi.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Und nun der "Klangarchitekt" mit italienischen Kunstliedern: Carlo Bergonzi.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Niels Wilhelm Gade "Echoes of Ossian" op. 1 und dann Sinfonie Nr. 6 g-moll op.32


    Danish National Symphony Orchestra; Christopher Hogwood (2002, Chandos)



    Grüße,


    Garaguly

  • Hallo, William B., hallo Manfred!


    Ich höre gerade in Vinyl zum Vergleich die Gesamtaufnahme unter Knappertsbusch. Mit Sena Jurinac, Jan Peerce, Maria Stader, Gustav Neidlinger und Deszo Ernster mit dem Bayerischen Staatsopernchor und dem Bayerischen Staatsopernorchester. Ebenfalls eine wunderbare Aufnahme.



    Herzlichst Wolfgang

    W.S.

  • Meine persönlichen Wagner-Festspiele gehen weiter mit dem Lohengrin unter Karajan. Ich finde die Aufnahme insgesamt sehr überzeugend, das Dirigat ist wunderschön und die Sängerriege trifft meinen Geschmack, ja auch Rene Kollo als Lohengrin :love:


  • Ich höre Auszüge aus Rossinis "Wilhelm Tell": überragend Leyla Gencer und Gianni Raimondi.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

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