Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2022)


  • Jean Sibelius
    Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82*
    Igor Strawinski
    "Der Feuervogel", Suite (1919)


    Münchner Philharmoniker
    Sergiu Celibidache

    Aufnahme: 1982 & 1988*






    Auf seine Art sehr gut, wenn auch nicht besonders finnisch bzw. russisch klingend.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Jetzt wird aus der Opern-Box gelauscht.


    Zum Zuge kommt Die ägyptische Helena, eine Oper die ich schon lange nicht mehr gehört habe.


    CD21/22


    Richard Strauss (1864-1949)


    Die ägyptische Helena

    Oper in zwei Akten


    Jones/ Kastu/ Hendricks/ White

    The Kenneth Jewell Chorale

    The Detroit Symphony Orchestra

    Antal Dorati


    Detroit, The United Artist's Auditorium, Mai 1979





    Wikipedia schreibt hierzu:

    "... Richard Strauss versuchte hier einen deutsch-hellenischen Stil, teils beschwingt, teils getragen von glanzvollen Höhepunkten. Doch bleibt die Geschlossenheit versagt, die viele andere Straussopern auszeichnet. Strauss selbst meinte, dass seine Musik leider keinerlei Probleme bereite."


  • Felix Mendelssohn-Bartholdy


    Psalm "Wie der Hirsch schreit", op. 42

    Psalm "Kommt, lasst uns anbeten", op. 46

    Psalm "Nicht unserm Namen" op. 31


    Christiane Baumann, Sopran

    Alejandro Ramirez, Tenor

    Philippe Huttenlocher, Bass-Bariton

    Choeur et Orchestre de la Fondation Gulbenkian de Lisbonne

    Michel Corboz

    (AD: 1978)


    Grüße

    Garaguly

  • ;)

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Klavierkonzert Nr.22,Es-Dur KV 482

    Richard Strauss

    Eine Alpensinfonie

    Takashi Asahina

    Lilian Keller, Klavier

    Radio-Sinfonie-Orchester Berlin

    Aufgenommen: Großer Sendesaal des SFB, Berlin, 4-5.03.1964

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    Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.

    Ludwig van Beethoven


    Bruckner+Wand So und nicht anders :)


  • Carl Philipp Emanuel Bach


    Oratorium "Die Israeliten in der Wüste", Wq. 238


    Solisten

    Kammerchor Stutgart

    Barockorchester Stuttgart

    Frieder Bernius

    (AD: 14. - 16. Mai 2014)


    Grüße

    Garaguly

  • Zum Abend hin Bolcoms 12 Neue Etüden, die ersten sind noch Paul jacobs gewidmet, der die Fertigstellung nicht mehr erlebte. Die letzten sind Hamelin gewidmet, der sie dann auch (als erster) einspielte....



    William Bolcom

    12 New Etudes, for piano (1977-86)


    Frédéric Chopin

    diverse Polonaisen, Mazurken und Walzer


    Ran Dank, Klavier

    AD: März 2016, American Institute of Arts and Letters, NYC

  • Beethoven zum Abschluss


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)


    Christus am Ölberge op.85


    Sylvia Geszty, Sopran

    Jozsef Reti, Tenor

    Herrmann Christian Polster, Bass

    Solistenvereingung und Großer Chor des Berliner Runfunks

    Berliner Rundfunk-Sinfonie-Orchester

    Helmut Koch


    1969

  • Der Abschluss konzertant und aufwühlend!



    Béla Bartók


    Klavierkonzert Nr. 1 in A-Dur Sz. 83 (1926-29)

    Klavierkonzert Nr. 2 in G-Dur Sz. 95 (1930-31)


    Maurizio Pollini, Klavier

    Chicago Symphony Orchestra

    Claudio Abbado, Ltg.

    AD: 1977






    Trotz des Alters, technisch ausgezeichnet aufgenommen. Allen Taminos einen regen Abend ... :hello:

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  • Hallo


    WA Mozart


    Klavierkonzert Nr.7 F-Dur für ‚drei‘ Klaviere KV 242 ‚Lodron‘


    Murray Perahia, p

    Radu Lupu, p

    English Chamber Orchestra


    (Sony, DDD, 1988)



    LG und gute Nacht


    Siamak

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    Anton Bruckner
    Symphonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"

    bearbeitet und neu orchestriert von Gustav Mahler (1888)

    Symphonieorchester des Kulturministeriums der UdSSR
    Gennadi Roshdestwenski


    Aufnahme: Moskau, 1984







    Das muss die einzige Aufnahme der Mahler-Bearbeitung überhaupt sein, die ich bewusst auch noch nie gehört habe.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Hallo


    F Chopin


    Impromptus Nr.1-4

    Walzer posth.

    Ecossaices Nr.1-3

    Mazurken (Auswahl)

    Polonaise Fantaisie As-Dur Op.61


    Stanislav Bunin, p


    (DG, DDD, 1987)



    LG Siamak

  • Apollon

    Matti Kastu: Der (2015 verstorbene) Heldentenor der Dorati-Aufnahme von "Die Ägyptische Helena" aus 1979 ist ziemlich grauenvoll... Der "Gramophone" meinte damals, seine Stimme klinge "wie eine rostige Laubsäge". Aber auch Dame Gwyneth ist dort nicht mehr sehr gut drauf... Leider war dies damals die erste und einzige (vollständige) Gesamtaufnahme; Strauss-Liebhaber mussten sie halt haben... Die Kritik meinte, man müsse wohl oder übel mit dieser Einspielung leben, bis was besseres herauskommen würde; die geschah dann erst 2003 mit der Einspielung von Leon Botstein.

  • Apollon

    Matti Kastu: Der (2015 verstorbene) Heldentenor der Dorati-Aufnahme von "Die Ägyptische Helena" aus 1979 ist ziemlich grauenvoll... Der "Gramophone" meinte damals, seine Stimme klinge "wie eine rostige Laubsäge". Aber auch Mrs. Jones ist dort nicht mehr sehr gut drauf... Leider war dies damals die erste und einzige (vollständige) Gesamtaufnahme; Strauss-Liebhaber mussten sie halt haben... Die Kritik meinte, man müsse wohl oder übel mit dieser Einspielung leben, bis was besseres herauskommen würde; die geschah dann erst 2003 mit der Einspielung von Leon Botstein.

    ...ja, und daher verstehe ich nicht, warum nicht die Oper Frankfurt ihre konzertante Aufführung von 2015 mit dem fantastischen - noch unverbrauchten - Andreas Schager(l) als Menelas und Ricarda Merbeth (sie ist quasi in letzter Minute eingesprungen) als Helena zur Veröffentlichung gebracht haben. Klar, die Oper ist schwierig. Strauss wollte viel, zu viel. Das Orchester ist höchst virtuos angelegt, ständig spielen (fast) alle. Die Hauptrollen sind kaum zu besetzen, gerade für den Part des Menelas wird übermenschliches verlangt. Das können so, ich denke weltweit, nur sehr wenige Sänger singen. Auch fehlt mir die Richtung in der Musik, die Steigerung, das Ziel. Eigentlich ein große Stärke Strauss. Nichts, irgendwie hat er sich verlaufen, trotz großer Anstregung.


    Und das wusste man in Frankfurt trotz sehr guter Sänger sicherlich. Eine CD-Veröffentlichung hätte kaum jemanden interessant ...doch mich (:jubel:) und noch ein paar Freaks.


    So bleibt mir die Dorati Aufnahme, die mir im Ganzen doch recht zugesagt hat. Die Rollen sind exorbitant, Schöngesang sucht man da vergeblich. G. Jones und Kastu gehen daher für mich völlig in Ordnung.


    Die Botstein Aufnahme müsste ich nochmal versuchen, D.Voigt ist leider gar nicht meins. Ich weiss, dass ich damals relativ schnell abgeschaltet hatte. Das will nichts heißen, ich müsste es einfach nochmal probieren, ist schon lange her.


    Die Wiener Krips Einspielung (Stereo/Live) liegt auch im Regal, aber ich glaube noch eingeschweißt. Ich bin ehrlich, bei solchen Orchestermassen brauche ich gutes Stereo. Konzertante Mitschnitte ok, aber kein Bühnengewusel.

    Die Aufnahme aus Cagliari und die anderen verschiedenen Livemitschnitte kenne ich daher nicht.


    Die ägyptische Helena - im Opernhaus durchaus hörenswert, in der Konserve eher für Liebhaber.

  • ... nach einigem Kabelwirrwarr, genieße ich ein wenig Tchaikovsky.


    Pure Audio Blu-ray


    Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893)


    Symphony No.1 "Winterträume"


    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    Berlin, Philharmonie, Februar 1979

  • Mahlzeit allerseits. Zu Beginn die große Geige :



    Antonín Dvořák

    Cellokonzert Nr 1 A-dur

    Cellokonzert Nr 2 h-moll op 104


    Steven Isserlis, Cello

    Mahler Chamber Orchestra

    Daniel Harding

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

  • Auch hier spielt die große Geige... später noch das Horn.



    Kurt Atterberg (1887-1974)


    Cellokonzert c-moll op.21

    Hornkonzert A-Dur op.28


    Nikolai Schneider, Cello

    Johannes-Theodor Wiemens, Horn

    NDR Radiophilharmonie

    Ari Rasilainen


    Hannover, Großer Sendesaal des NDR, 29 Januar - 2 Februar 2007



  • Ich bleibe beim Instrument :



    Carl Davidoff

    Cellokonzert Nr 3 D-dur op 18

    Cellokonzert Nr 4 e-moll op 31


    Wen-Sinn Yang, Cello

    Shanghai Symphony Orchestra

    Terje Mikkelsen

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

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  • Hallo, zuerst mal, sooooo schlimm ist Kastu nicht wie es die Kritik meint!

    2, die Frankfurter konzertante Aufführung, litt unter dem (für meine Begriffe) unangenehmen Timbre von Riccarda Merbeth.

    3, die Botstein Aufnahme finde ich gut gelungen.

    4, GOTTSEIDANK gibt es noch die beiden Rysanek Aufnahmen (sollte Apollon doch mal probieren)!

    5, die Aufnahme aus Cagliari ist ziemlich gut besetzt mit

    Vitalia Blinstrubyte, sie singt eine stimmschöne Helena mit kleinen Einschränkungen, Stephen O'Mara ist ein glänzender Menelas ohne Fehl und Tadel!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Schöne Box mit einer guten Zusammenfassung des Schaffens von Gabriel Fauré. Sehr hörenswert und durchweg gute Aufnahmen. Aktuell das Requiem und Cantique pour Racine



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • 2, die Frankfurter konzertante Aufführung, litt unter dem (für meine Begriffe) unangenehmen Timbre von Riccarda Merbeth.


    Also, von Leiden zu sprechen in Bezug auf Frau Merbeth finde ich ein bisschen too much, lieber Fiesco.


    Klar, Timbre ist immer Geschmacksfrage. Ich zumindest fande sie vorzüglich, aber das ist nur meine persönliche Meinung.


    Was allerdings Andreas Schagerl in dieser Vorstellung bot, war IMHO außergewöhnlich =O.

    Ich habe hier einen kleinen YT-Schnipsel gefunden. Auch hier, das Liveerlebnis war um ein Vielfaches stärker als es hier im schlechten (Handy-) Mitschnitt gezeigt wird. Ich saß im Parkett/vorletzte Reihe, ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Wie kann eine menschliche Stimme solche Töne produzieren, unglaublich.

    Seine Reserven schienen unerschöpflich ...




    Grüße

    Apollon

  • Antonín Dvořák

    Sinfonie Nr.8 G-DUr,Op.88

    Claude Debussy

    Vorspiel zum Nachmittag eines Faunes

    Das Meer

    Herbert von Karajan

    Berliner Philharmoniker

    Live: Okayama Civic Hall, 24.04.1966

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    Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.

    Ludwig van Beethoven


    Bruckner+Wand So und nicht anders :)

  • Zum Thema "Die Ägyptische Helena", gäbe es noch:

    https://bachtrack.com/de_DE/re…-alla-scala-november-2019

    Orchestral vielleicht die bisher beste "Einspielung"! Wurde am Rundfunkt übertragen.

    Und ist auch hier vorhanden (eine ganz tolle, sehe ästhetische Inszenierung - wie es sich gehört!):

    Die ägyptische Helena at La Scala on Vimeo

    Danke adriano


    Ich bin mal schnell durchs Video durch. Ja, eine auch für mich sehr ansprechende Inszenierung (Bühnenbild!).

    Und die Sänger erst ... Champions League!!!

  • Mir war nach Schumann ...


    Robert Schumann (1810-1856)


    Genoveva

    Romantische Oper in vier Akten


    Moser/ Schreier/ Dieskau/ Schröter,

    Rundfunkchor Berlin

    Gewandhausorchester Leipzig

    Kurt Masur


    Leipzig, Paul-Gerhardt-Kirche, Oktober 1976

  • Gestern Abend noch gehört:


    Felix Mendelssohn Bartholdy

    Symphonien Nr. 3 und 4

    Musikkollegium Winterthur, Heinz Holliger

    SACD, 2010



    Eine wirklich sowohl musikalisch als auch klanglich überragende Aufnahme. Ich kann hier nur den Tamino-User Felix Meritis zitieren:


    Ganz besonders verdienstvoll finde ich Holligers Aufnahme, denn er ist einer der wenigen, der die zweite Version der Symphonie eingespielt hat (neben Gardiner und Statsenko in den 1990er Jahren). Diese gilt allgeminhin als etwas weniger sprühend, dafür gewichtiger. Das deckt sich im wesentlichen mit meinen Eindrücken. Gerade die Mittelsätze wurden kontrapunktisch ungemein verdichtet bei der Überarbeitung. Da der erste Satz mitreißend ist wie eh und je, ziehe ich deshalb die 2. Version vor. Holligers Aufnahme ist zudem von einmaliger technischer Qualität und ich würde nicht anstehen, sie als derzeitige Referenz zu werten.

    Gutes Hören

    Christian

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



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