Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2007)

  • Zitat

    Original von GalloNero


    Das Cover ist mit dem oben dargestellten identisch. Was nicht dabei ist, ist ein Booklet. Ich habe nicht mal eine Tracklist. Wurde ich betrogen und gibt es tatsächlich Ausführungen ohne Booklet.


    Lieber GalloNero,


    es wäre mir neu, dass die Decca eine Aufnahme sogar ohne Tracklist herausgibt.
    Eine deutschsprachige Tracklist findest Du zumindest bei der Beschreibung dieser Aufnahme bei Amazon.


    :hello:


    Elisabeth

  • Zitat

    Original von GalloNero
    Was nicht dabei ist, ist ein Booklet. Ich habe nicht mal eine Tracklist. Wurde ich betrogen und gibt es tatsächlich Ausführungen ohne Booklet.


    Liebe Grüße
    GalloNero



    Hallo Gallo,


    ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Edition ohne Booklet gibt. Ich besitze die Aufnahme mit dem gleichen Cover - im Pappschuber, der die CDs und das relativ dicke Booklet mit Tracklist, einführendem Text und mehrsprachigem Libretto enthält.


    Hast Du nur das Plastikteil mit den beiden CDs?



    Viele Grüße


    Bernd

  • Langsam, ganz langsam komme ich dazu meine Neuerwerbungen der letzten Monate zu hören und in Jewel-Cases umzuverpacken



    Heute ist Boccherini dran....


    mfg aus Wien


    Alfred

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert


  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Langsam, ganz langsam komme ich dazu meine Neuerwerbungen der letzten Monate zu hören und in Jewel-Cases umzuverpacken




    Wie kann man nur diese schönen Cover vernichten? :no:


    Bei mir jetzt noch:




    Ludwig van [1770-1827]
    12 Deutsche Tänze WoO 14


    Swedish Chamber Orchestra Örebro
    Thomas Dausgaard


    ...klingen irgendwie wie Kraus' Ballettmusik zu seinem "Soliman"... :rolleyes:
    Oh - da ist auch ne Rätsche dabey... :D


    Also einen tanzbeinschwingenden Ludwig van kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. :no: Aber die Musik ist witzig!


    :hello:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Schönen Abend,


    bei mir jetzt zum verdienten Feierabend.



    Aus der Box CD Nr. 7 Nocturnes - genau das Richtige für mich um diese Uhrzeit.


    LG


    Maggie


  • Genau so ist das leider. Da hat einer "wie neu" wohl etwas falsch verstanden :angry:


    Liebe Grüße
    GalloNero

    ... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

  • Als quasi Betthupferl höre ich mir gerade diese an:



    Bach - Hahn


    Meine Euphorie hält sich allerdings noch in Grenzen.
    Vielleicht habe ich in letzter Zeit einfach zuviel grandiosen Gardiner-Bach gehört.


    Liebe Grüße
    GalloNero

    ... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

  • Carl Orff (1895-1982):
    Des Turmes Auferstehung -
    Kantate für 2 Männerchöre, Orgel und Orchester 1920
    Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Andreas Sebastian Weiser
    Aufnahme: München, 06.12.1995 (UA)


    :hello:
    Johannes

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  • Zitat

    Original von musicophil
    Das Sodbrennen ist wieder eine große Freude. :motz: :motz: :motz:


    Glücklicherweise wird das Schlimmste durch Händels Schnipsels gelindert.


    :jubel: :jubel: :jubel:
    LG, Paul


    Lieber Paul,


    bei so guter "Medizin" muss es ja viel besser werden.


    Bei mir gibt´s eine CD, die ich im Katalog gerade nicht gefunden habe.


    Jona heißt die Gruppe, die CD "Auf Dein Wort hin".


    Es sind schöne moderne Lieder für den Gottesdienst, die zT auch bei der Hochzeit meines Bruders gespielt wurden.


    :hello:


    Elisabeth

  • Anthoine de Bertrand: Amours de Ronsard



    Bertrand hat sich die Sonette Ronsards zu eigen gemacht, um seine eigene Liebe auszudrücken, wie schon einmal gesagt. In ihm brannte, nach seinen Worten, "das gleiche Feuer", er will "den Ausdruck seiner und meiner Liebe widergeben". Der poetische Text wird in einer am italienischen Madrigal orientierten emotionalen, ausdrucksvollen Diktion wiedergegeben, die uns heute noch bewegt.


    Bewegt uns da eine fiktive Liebe Ronsards, eine fiktive Liebe Bertrands, bewegen uns rhetorische Figuren, Tonverhältnisse? Diese kann man bewundern, die befeuern uns aber nur, wenn wir die Leidenschaften, die in ihnen ausgedrückt sind, teilen. Wenn Ronsard uns durch die Vielschichtigkeit seines Gedichtes, das für die unbegreifliche, aber doch in Worten zu umkreisende Erfahrung den Anker in der Tradition sucht, das Echo im eigenen Fühlen weckt, so ist es das, was Kunst vermag.


    Als Ronsard die Amours I schrieb, war er ein junger Mann. Wie überliefert ist, war er schön, sportlich, ein Liebling der Frauen. Wenn er nun für seine Erlebnisse die Kunstfigur Cassandre schafft, die ebenso die Verankerung in einer nicht mehr zu erreichenden, aber fleißig rezipierten Antike, wie in einer Gegenwart hat, in der die angesprochene Person nicht mehr erreichbar sein, mögen alle Erlebnisse und Gefühle, die Ronsard mitteilt, Projektionen auf Cassandre sein. Das heißt aber nicht, dass diese Gefühle nur Rhetorik waren, auch wenn sie sich - wie um sich selbst und den anderen zu schützen - der gesellschaftlichen Form rhetorischer Bilder bedient.


    Das gleiche gilt für Bertrand, dessen Liebe ja nun nicht der Cassandre Ronsards galt, der aber doch seine eigenen Erfahrungen in dieser sublimierten Form wiederfand. Und wenn Bertrand später diesen Erlebnissen abschwört, dann sicher nicht der rhetorischen Form, die er für sie in seinen Madrigalen gefunden hat ...


    Dans le serain de sa jumelle flamme


    Dans le serain de sa jumelle flamme
    Je vis Amour, qui son arc desbandoit,
    Et sus mon cuoeur le brandon éspandoit,
    Qui des plus froids les moëlles enflamme.


    Puis çà puis là pres les yeulx de ma dame
    Entre cent fleurs un retz d'or me tendoit,
    Qui tout crespu blondement descendoit
    A flotz ondez pour enlasser mon ame.


    Qu'eussay-je faict l'Archer estoit si doulx,
    Si doulx son feu, si doulx l'or de ses noudz,
    Qu'en leurs filetz encore je m'oublie:


    Mais cest oubli ne me tourmente point,
    Tant doulcement le doulx Archer me poingt,
    Le feu me brusle, et l'or crespe me lie.



    Liebe Grüße Peter

  • Guten Morgen


    höre vom "Marchiore de Ladenburg"




    Arcangelo Corelli
    Violinsonaten op. 5 Nr. 7-12


    mit Francois Fernandez (Violine) und Glen Wilson (Cembalo)


    Einfach grandios gespielt, die fast 12 min dauernde "Folia" zum Abschluss von Op. 5 :jubel: :jubel:


    Gruß aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Hallo zusammen,


    bei mir jetzt



    Ich kann zwar nicht sagen, ob diese Einspielung nun besonders gut ist oder nicht, aber die Musik ist auf jeden Fall wunderschön.


    LG


    Maggie

  • Leider muß Haydn nach morgen oder übermorgen verschoben werden.
    Denn ich höre nur Weihnachtsmusik. Zur Zeit Rybas wunderbare Weihnachts/Hirtenmesse:



    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    LG, Paul

  • Siemens-Studio für elektronische Musik




    Josef Anton Riedl: Sendezeichen, 1962
    Josef Anton Riedl, Titelmusik, 1962
    Milko Kelemen: Judith, 1966
    Josef Anton Riedl: Leonce und Lena, 1963
    Cage/Tudor: Klangexperimente, 1963


    LG Peter

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  • so, nun leide ich auch am weingartner-fieber ...verursacht durch seine 3. symphonie ...


    der schuldige hat abbitte zu leisten, gell, johannes? :D

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Don Giovanni

    Johannes Weisser, Lorenzo Regazzo, Alexandrina
    Pendatchanska, Olga Pasichnyk, Kenneth Tarver,
    RIAS Kammerchor, Freiburger Barockorchester, René Jacobs
    Label: HMF , DDD, 2006




    Der erste Eindruck: ein ungewohnter, aber erfrischender Klang!


    LG, Elisabeth

  • Zitat

    Original von Klingsor
    so, nun leide ich auch am weingartner-fieber ...verursacht durch seine 3. symphonie ...
    der schuldige hat abbitte zu leisten, gell, johannes? :D


    hab' ich kein Problem mit. Schuld und zu leistende Abbitte gebe ich ganz einfach an den Verursacher des Fiebers weiter. [SIZE=7]Der mit dem Zigarettennamen.[/SIZE] :D


    :hello:
    Johannes

  • noch schlimmer als dieses Cover sind eigentlich nur die Kopfschmerzen, die ich gestern hatte und mich vom Musikhören abhielten ...



    Hans Huber, Symphonien Nr 4 & 8, Weigle

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • und jetzt wird's pastoral :



    Ralph Vaughan Williams, Symphonie Nr 3, Haitink

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Zitat

    Original von Guercoeur


    Schuld und zu leistende Abbitte gebe ich ganz einfach an den Verursacher des Fiebers weiter. Der mit dem Zigarettennamen :D


    Ich bin völlig Unschuldig und höre nun Max Butting (1888 - 1976).


    Symphonie Nr. 10 op. 108 (1963)



    Danke Herr Sambale!


    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht


  • Hallo,


    bitte schön! Hoffe, dir gefällt die Musik - ein schönes Cover hast du da angefertigt... Ich habe eben auch etwas sehr Interessantes im CD-Spieler gehabt:


    Hans Gál (1890-1987)
    Sinfonie Nr.1 D-Dur op.30 (1927)
    BBC Symphony Orchestra / Rudolph Schwarz
    Hat mir gleich beim ersten Hören sehr zugesagt, insbesondere der muntere, fast "kecke" Ausdruck des 2. und 4. Satzes (mit dem Titel Burleske bzw. Rondo), wirklich erfrischende Musik. Werde dementsprechend heute abend die Dritte Sinfonie auch noch folgen lassen!


    Schöne Grüße
    Holger

  • Kein Mensch zuhause (nur der Hund), Telefon abgestellt und diese CD eingelegt:



    Alessandro Scarlatti: Il primo omnicidio.
    Oratorio a 6 voci (1707)
    Bernada Fink (Caino), Graciela Oddone (Abel), Dorothea Röschmann (Eva), Richard Croft (Adam), René Jacobs (Voce di Dio), Antonio Abeté (Voce di Lucifero), Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs


    :angel::jubel: :jubel:


    Herzlichst,
    Medard

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