Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)

  • Guten Tag,


    höre jetzt:



    "Concerti" zweier Mitglieder der Dresdner Hofkapelle:


    Johann Georg Pisendel und Jan Dismas Zelenka




    Niveauvoll vom Freiburger Barockorchester musiziert :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Ich geh mal Sonne und Bazillen tanken in der City - und höre dabei dies:



    :jubel: :jubel: :jubel:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)


  • Franz Peter Seraph Schubert [1797-1828]


    Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabaß A-Dur D667 [op. 114]
    Adagio e Rondo concertante für Klavier, Violine, Viola und Violoncello F-Dur D487


    Peter Rösel, Klavier
    Karl Suske, Violine
    Dietmar Hallmann, Viola
    Jürnjakob Timm, Violoncello
    Rainer Hucke, Kontrabaß


    Das Adagio e Rondo concertante kannte ich noch nicht...


    Eine übrigens sehr brillante Interpretation von Peter Rösel und Consorten, wie es auch nicht anders zu erwarten war, allerdings auch schon ein paar Tage alt und 2008 im Rahmen der Serie "Schätze der Klassik" für 5,99 € wiederveröffentlicht... gelegentlich auch in der 2006er Ausgabe



    zu finden.


    :hello:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • guten Abend allerseit.


    Hach, welche nehme ich denn ?


    Diese oder diese ?


    So mach ich's : ich werfe beide in die Luft, und welche oben hängen bleibt, die nehme ich. Also, schwupps ... dotz dotz ... :angry: ... das war wohl nichts ... ok, ich nehme die Kölner Aufnahme, da ist das Adagio länger :


    Anton Bruckner, Symphonie Nr 7
    Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Günter Wand

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Nach arbeitsreichem Endspurt bin ich Weihnachten traditionsgemäß krank - nur dieses Jahr hat es mich erst jetzt erwischt. Immerhin Musik-Hören geht noch und so komme ich jetzt dazu, einige längere Werke zu hören, die schon lange darauf warten, von mir gehört zu werden.


    Erst war heute dran: Karl Amadeus Hartmann - Simplicius Simplicissimus



    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: - was das Werk angeht. Die Interpretation könnte ich mir besser vorstellen.


    Helen Donath Sopran
    Eberhard Büchner Tenor
    Klaus König Tenor
    Bodo Brinkmann Bariton
    Helmut Berger-Tuna Bass
    Rainer Scholze Bass
    Münchner Konzertchor Gemischter Chor
    Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks Orchester
    Heinz Fricke Dirigent


    Hierzu demnächst mehr im Hartmann-Thread.


    -------------------------
    dann: Peter Maxwell Davies - The Doctor of Myddfai


    Maxwell Davies verknüpft in dieser Oper einen alten walisischen Mythos mit Polit-Science-Fiction. Sehr amüsant ist z.B. eine Kabinettstagung, in der die Minister durcheinandersingen, nachdem auch "der Herrscher" von der umgehenden rätselhaften Krankheit befallen worden ist.


    Collins-Live-CD der Uraufführung: The Welsh National Opera unter Richard Armstrong setzen diese interessante Oper gut um. Unter den 3 Hauptrollen sagt mir der hohe Bariton Paul Whelan (Doctor) und der Bass Gwynne Howell (The Ruler) sehr zu, Lisa Tyrrell (Sopran, The Child) finde ich hingegen an vielen Stellen unangenehm schrill. Die zahlreichen Nebenrollen sind stimmlich sehr unterschiedlich gelungen besetzt, sind aber in der Darstellung ihrer Rollen alle o.k. bis sehr gut.


    :hello: Matthias

  • Nochmals:



    Franz Peter Seraph Schubert [1797-1828]


    Adagio e Rondo concertante für Klavier, Violine, Viola und Violoncello F-Dur D487


    Peter Rösel, Klavier
    Karl Suske, Violine
    Dietmar Hallmann, Viola
    Jürnjakob Timm, Violoncello


    :jubel: :jubel: :jubel:

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

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  • Der vorletzte Abend des Jahres beginnt für mich musikalisch mit



    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Klarinettentrios op. 11 & op. 38

    +Ries: Klarinettentrio op. 28; Sonaten für Klarinette & Klavier opp. 29 & 169
    Vlad Weverbergh, Jadranka Gasparovic, Benjamin Glorieux, Vasily Ilisavsky
    Label: Brilliant , DDD, 06/07





    Wunderschön! :jubel: :jubel: :jubel:



    (Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich kammermusikalische Werke viel zu lange "links liegen" ließ :untertauch: )



    LG, Elisabeth

  • Henry Purcell: Suite for Strings (arr. Barbirolli)



    Eine dieser Köstlichkeiten, die man nur mit guter Vertrautheit englischer Gewohnheiten vertragen und gar genießen kann.


    Liebe Grüße Peter

  • Bei mir jetzt :





    Heinrich von Herzogenberg, Klavierquartett Nr. 2 op.95


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • und jetzt noch :



    Franz Berwald, Symphonie Nr 2
    Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Hallo zusammen,


    da ich am letzten Tag des Jahres noch arbeiten muss, stimme ich mich jetzt schon mal heiter mit Czárdás auf Silvester ein.



    Diese Musik hat mir das Tor zur klassischen Musik geöffnet und dafür werde ich immer dankbar sein. :jubel: :jubel: :jubel:


    LG


    Maggie

  • Heute Abend sei mein Ohr einmal wieder dem Rundfunk geliehen: Deutschlandradio-Kultur sendet Kammermusik.




    In der Aufzeichnung aus dem Mendelssohn-Saal des Gewandhauses zu Leipzig bringen das Leipziger Streichquartett (noch in alter Besetzung mit Andreas Seidel als Primarius) und die Sopranistin Britta Schwarz folgende Werke zu Gehör:


    Engelbert Humperdinck:
    Streichquartett Nr. 1 in C-Dur


    Richard Wagner:
    „Albumblatt“ in E-Dur für Streichquartett


    Ottorino Respighi:
    „Il Tramonto“, Lyrisches Poem für Sopran und Streichquartett


    Giacomo Puccini:
    „Crisantemi“ für Streichquartett


    Giuseppe Verdi:
    Streichquartett in e-moll





    Allen Mithörerinnen und Mithörern wünsche ich einen vergnüglichen Konzertabend!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Bei mir gerade verklungen Brahms erste
    zum ersten mal in der folgenden Aufnahme :




    ... und ich kann nur eines sagen : :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    Die Aufnahme hat bei mir den aller grössten Eindruck hinter lassen.


    Man hört die Sinfonie neu.



    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • Für mich eine der Entdeckungen des Jahres:



    Charles Ives, Sinfonie Nr. 2 :jubel:

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


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  • http://www.youtube.com/watch?v=fY4Ilj5sX20


    Lepo Sumera (8. 5. 1950 - 2. 6. 2000)


    Das klingt toll :jubel:

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Weiter geht's mit Levine und den Münchner Philharmonikern:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Giacomo Meyerbeer: Des Schäfers Lied



    Hier singt Robert Murray (Tenor) begleitet von Colin Bradbury (Klarinette) und Oliver Davies (Klavier).




    Hier oben, auf einsamen Höhen,
    Umflossen von Himmelsblau,
    von saüselnder Lüfte Wehen,
    Hier ruh'ich auf blumiger Au:
    Rings lagern die Lämmer im Grünen,
    Es tönet der Klang der Schalmei,
    Von glänzender Sonne beschienen,
    Zieh'n wandernde Vögel vorbei!


    Ihr flieget hinaus in die Ferne,
    Weit in die unendliche Welt!
    Ich weile hier oben so gerne,
    Nah'unter dem blauen Gezelt!


    Von den Menschen dort unten geschieden,
    Von Sorgen und Unmut und Schmerz,
    Erfüllt sich mit seligem Frieden
    Hir oben das ruhige Herz!


    So web sich aus seligen Tagen,
    Still gleitend der Lebenslauf,
    Die stürmischen Wellen, sie schlagen
    Nicht bis hier oben hinauf!
    Fromm weidet die silberne Herde
    Im grünen, blumigen Land,
    Verworrenes Trübsal der Erde
    Berührt nicht den heiligen Strand!




    Liebe Grüße Peter

  • Und nun:


    Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende



    Ich wünsche allen Taminos einen guten Rutsch ins Jahr 2009! :hello:


    ---


    Zum Abschluß hat Graf Zahl eine kleine, überflüssige Statistik parat:


    Wer hat in 2008 am meisten gerade jetzt etwas gehört und davon berichtet?
    Ich bin immerhin in den Top 10!


    1. pbrixius 1.632
    2. rolo betman 801
    3. Klawirr 747
    4. Bernhard 720
    5. Ulli 653
    6. Davidoff 572
    7. Maggie 465
    8. Elisabeth 459
    9. Guercoeur 346
    10. Pius 339


    Auf frohes Beitragschinden weiterhin! :D


    Viele Grüße,
    Pius.


  • ...na, da sieht man mal, wer am zeitreichsten ist :pfeif:


    Ganz nett sind ja die Parallelen zu diversen Werkverzeichnissen:


    801: Dithyrambe / Sinfonia XV h-moll
    747: Geist der Liebe / Christus der uns selig macht
    720: Suleika I / Ein feste Burg ist unser Gott
    653: Bertas Lied in der Nacht [noch 14 mal hören und ich hab das FQ]
    572: Lied im Freien / Mozarts Bearbeitung von Händels "Messias"
    465: Trauer der Liebe / Dissonanzenquartett
    459: Klaviersonate E-Dur / Klavierkonzert F-Dur "2. Krönungskonzert"
    346: Allegretto in C für Klavier / Notturno "Luci care, luci belle"
    339: Amors Macht / Versperae solennes de confessore [Du hättst auch noch 2 hören dürfen]


    Außerdem hab ich erwartet, daß Du meine "Heute erst gekauft" weiterzählst...


    :hello:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Zunächst aus dieser schönen Box die "Winterträume"





    und alsdann





    Atemberaubend, diese Welitsch... Ich nicke mal eben :yes: ... ok, mein Kopf sitzt noch an Ort und Stelle :]


    Salve,


    Cassiodor

  • Heuer schaffe ich es wohl nicht mehr in die Top Ten - das ist hier wahrscheinlich mein letzter Beitrag in diesem Thread.



    Ravels Klavierkonzerte mit Monique Haas



    LG, Peter.

  • Echt eindrucksvoll diese Rang-Liste :faint: :faint: :faint:


    Ich komme so wohl nie auf meine 5000.....
    Ich höre einfach zu wenig, da ich Alles mehrfach hintereinander hören muss, um es mir einzuverleiben und pro Tag nur ein grosses oder einige klene Werke verkrafte.
    Irgendwas mach ich falsch :untertauch:


    Heute abend habe ich etwas Atembraubendes gesehen und gehört und finde leider das Cover weder bei Amazon noch bei JPC. :motz:


    Dank einer freundlcihen Leihgabe eines einschlägig für seine Berlioz-Leidenschaft bekannten Taminos ENDLICH:


    Hector Berlioz: Les Troyens


    Es dirigiert John Elliot Gardiner, es singen Susan Graham, Anna Caterina Antonacci, Gregory Kunde etc und es inszenierte Yannis Kokkos. Bis zur Mitte von Akt 3 bin ich gekommen, und platt, platter am plattesten :faint: :faint: :faint:


    Im Moment nur sprachlose Begeisterung ohne Worte. Weiteres folgt, wenn ich fertig bin im passenden Thread.


    Welch ein Segen, dass es immer noch solche Sternstunden zu entdecken gibt. Und Taminos die Wege zu den Sternen wissen und weisen .
    DAS ist dann vielleicht sogar der Vorteil derer, die hier nciht auf der Meisthörerliste stehen . die haben solche Herrlcihkeiten noch vor sich.
    Siehe meine derzeitige Signatur! :]


    F.Q.

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