Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

  • Sibelius 2 & 5 / Neeme Järvi / Göteborg / BIS



    Bei der Ersten war mein Eindruck, dass die DG-Aufnahme besser ist. Da war mir Järvi in der BIS-Aufnahme zu fahrig, zudem vibriert das Blech teilweise extrem und ist nicht ganz 100% exakt. Was die Tonqualität betrifft: ziemlich Spitz in der Höhe.


    Jetzt Sibelius 2. Auch vergleichsweise fahrig. Hier gefällts besser, auch im Vergleich zur in diesem Fall vielleicht etwas behäbiger geratenen DG-Aufnahme.


    Gegenwärtig kann ich aber noch nicht nachvollziehen, warum die BIS-Aufnahme so viel besser als die DG-Aufnahme sein soll. Ich tendiere da nun eher zu Klingsors Meinung, der die DG-Box empfahl.

  • Antonio Vivaldi: Il Cimento dell'Armonia e dell'Inventione für Violine, Streicher und BC op. 8
    - Concerto Nr. 6 C-dur Il Piacere



    Einmal Trevor Pinnock, The English Concert mit Simon Standage als Solisten, dann La Mignifica Comunità mit Enrico Casazza als Solisten.


    Liebe Grüße Peter

  • Gerade verklungen:



    Béla Bartók (1881-1945):


    Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, BB 114


    London Symphony Orchestra,
    Antal Dorati


    Rec.: London, 6/1960
    Mercury Living Presence



    mfg
    Agon

  • Hmm, interessant. Normalerweise halte ich überhaupt nichts davon, Streichquartette für größere Besetzungen aufzublasen. Das geht immer schief. Aber dieses Lentho assai aus Beethovens op. 135 gefällt mir merkwürdigerweise.


    (Aber wahrscheinlich nur, weil ich es ohnehin für das schönste Stück Musik auf Erden halte, das mir auch auf einer Mundharmonika geblasen gefallen würde :pfeif: )


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    Without deviation from the norm, progress is not possible.
    (Frank Zappa)

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  • Ihr Lieben,


    überall lauern böhmische Dörfer. Ein besonders schönes ist z.B. dieses hier:



    Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 6


    Swedish Chamber Orchestra
    Thomas Dausgaard


    Schöne Interpretation. :yes:


    :hello:
    Wulf


  • Selten eine so natürlich klingende Cembalo-CD gehört. Und wie sie spielt: etwas weniger kapriziös als die anderen, aber mit Eleganz und einer leicht spielerischen Selbstverständlichkeit, die mir sehr gut gefällt.

  • Zitat

    Original von Michael M.



    Einsame Spitze.


    Wie kommts, dass diese CD gleich zwei mal mit Sibelius` Dritter aufwartet?


    Zwei verschiedene Konzertmitschnitte? Zwei unterschiedliche reamastering-Verfahren?


    ?( :hello:

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  • Hallo zusammen,


    gestern hatte ich mal mehr Zeit zum CDs Hören:


    Benjamin Britten (1913-1976)
    Klavierkonzert op. 13 + Violinkonzert op. 15
    Künstler: Richter, Lubotsky, English Chamber Orchestra, Britten
    Label: Decca , ADD, 70


    Daraus das Klavierkonzert.


    Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Cellokonzert Nr. 1 + Tschaikowsky: Rokoko-Variationen op. 33 für Cello & Orchester;Andante cantabile op. posth.; Pezzo capriccioso op. 62;Nocture ( 1888 ) + Ginastera: Pampeana Nr. 2 für Cello & Streichorchester
    Künstler: Sol Gabetta, RO München, Ari Rasilainen
    Label: RCA , DDD, 2005


    Komplett gehört! :jubel: :jubel: :jubel:
    Danach dann noch mal das Cellokonzert Nr. 1 von Saint-Saens in den folgenden Aufnahmen



    Jacqueline du Pre / Daniel Barenboim
    Heinrich Schiff / Sir Charles Mackerras
    Jan Vogler / Thierry Fischer
    Sol Gabetta / Ari Rasilainen (gestern dann zum zweiten mal gehört)


    Ich hoffe ich finde noch die Zeit mehr dazu im passenden Saint-Saens-Thread zu schreiben.


    Viele Grüße
    Frank

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  • Gerade bringt der freundliche Postbote die neue Playstation3 60GB-Version, die auch SACD spielen kann. Gleich mal eine einlegen ... Wow!


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    (Frank Zappa)

  • Zitat

    Original von ThomasBernhard


    Wie kommts, dass diese CD gleich zwei mal mit Sibelius` Dritter aufwartet?


    Die zweite Variante ist eine künstlich stereophonisierte (sagt man so?) Fassung der gleichen Aufnahme, einem Mono-Konzertmitschnitt. Ich finde so was eher albern und habe mir auch nur die ersten paar Minuten davon angehört, aber anders ist diese Aufnahme nicht zu kriegen, so weit ich sehe.


    Grüße,
    Micha


  • Hey, seine Sachen für Violine und Klavier mag ich sehr.
    :motz:
    Konservativ? Vielleicht so wie Elgar. Strauss ist doch auch ein Neutöner gewesen ...
    :rolleyes:

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  • Hallo zusammen,


    ich schon wieder! :)
    Am letzten Wochenende gehört:


    Rodion Schtschedrin (geb. 1932)
    Carmen-Suite f. Schlagzeug & Streicher + Konzert f. Orchester "Naughty Limericks"
    Künstler: Ukrainian State SO, Kuchar
    Label: Naxos , DDD, 94


    Shchedrins Carmen-Suite führte vor einigen Jahren dazu, dass ich zwei mal hintereinander (Montag und Dienstag) das selbe Programm des Gürzenich-Orchesters unter Kitaenko anhörte. Solche Doppeltbesuche von Konzerten, gab es bei mir mit bald bestimmt 1000 gehörten Konzerten nur zwei mal!
    Erstaunlich, dass in der Folge das Werk nicht in meine CD-Sammlung wanderte. Nun aber habe ich bei Wolfgang (teleton) die Naxos-Aufnahme günstig erworben und erneut bin ich begeistert. Schade, dass der Naxos-Klang nicht ganz perfekt ist, ich finde z.B. die Streicher etwas "zirpig". Aber vielleicht wandert ja bald noch eine andere Aufnahme bei mir ins Haus...


    Freitag Abend hörte ich Sokolov live in einem genialen Konzert! :jubel: :jubel: :jubel:
    Unter anderem spielte er als fünfte von sechs Zugaben die Regentropfen-Prelude Chopins. Besser gespielt (nur vielleicht anders) kann ich mir diese nicht vorstellen.
    Dieses Erlebnis führte auch dazu, dass ich meine bisher eher verschmähte (bis auf die Etüden und Sonate Nr 2) Chopin-Gesamt-Aufnahme Ashkenazy wieder hervorholte und mir alle Preludes anhörte. Hier eine aktuellere CD-Ausgabe:


    Frederic Chopin (1810-1849)
    Künstler: Vladimir Ashkenazy, Klavier
    Label: Decca , ADD, 1978-1985


    Eine gute und solide Einspielung, aber nach dem Sokolov -Erlebnis doch ein wenig ernüchternd...


    Außerdem gehört:


    Johann Baptist Cramer ( 1771-1858 )
    Klavierkonzerte Nr. 2, 7,8
    Künstler: Shelley, London Mozart Players, Shelley
    Label: Chandos , DDD, 2001


    Daraus die Konzerte 2 und 7 - fand ich jetzt nur mäßig spannend, was ich aber eher den Werken, als den Interpreten anlaste...


    Johann Nepomuk Hummel ( 1778-1837 )
    Klavierkonzerte op. 85 & op. 89
    Künstler: Chang, Budapest Chamber Orchestra, Pal
    Label: Naxos , DDD, 1987


    Gehört habe ich nur das Klavierkonzert Nr. 2.
    Vom Werk her für mich schon ansprechender - obwohl ich die Naxos-Aufnahme allenfalls als solide empfand.


    Wenn es schon um positive Entdeckungen von Klavierkonzerten des 19. Jahrhunderts geht, dann will ich doch noch diese CD nennen, die ich schon vor ein paar Wochen hörte:


    Ignaz Moscheles (1794-1870)
    Klavierkonzerte Nr. 1, 6,7
    Künstler: Howard Shelley, Tasmanian SO, Shelley
    Label: Hyperion , DDD, 99


    Die Klavierkonzerte 6 und 7 finde ich genial gelungen!
    :jubel: :jubel: :jubel:


    Viele Grüße
    Frank

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  • guten Abend allerseits. Morgen noch, und ich habe schon wieder Wochenende :angel:



    Nikolai Miaskowski, Symphonie Nr 11
    Russian Federation Academic Symphony Orchestra, Evgeny Svetlanov

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Zur vermehrten Wiederholung begeistert mich:



    Bartók - Konzert für Orchester
    Philadelphia Orchestra
    Eugene Ormandy


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Jetzt muss ich nur mal schauen, ob ich die Interpretation getoppt kriege :yes: (Was in Bezug auf Ormandy nicht falsch zu verstehen ist - da steckt was drin, aber man sucht ja immer nach Verbesserungen!)



    LG
    Maik

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • weiter geht es mit



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 1 (mit Blumine)
    Tonhalle Orchestra Zürich, David Zinman

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Tamino XBeethoven_Moedling Banner
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  • Ohne Abb (konnte jedenfalls keine finden):


    Vol 6 (night Ragas) aus der Serie Morning to Midnight Ragas, Vol. 1 - 6, erschienen bei EMI India


    Klassische Musik aus Nordindien in hervoragender Aufnahmequalität!

  • Naumanns "Schwanengesang" von 1801:



    Johann Amadeus Naumann [1741-1801]
    Aci e Galatea


    Geller, Homrich, Häger, Bästlein, Ullmann
    Kammerchor & Barockorchester Stuttgart
    Fireder Bernius


    Weiter entfernt von Fidelio kann man zu dieser Zeit sicherlich nicht sein - aber wie perfekt!


    Diese geballte Sturheit Naumanns ist schon beeindruckend!


    :]


    Ulli

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)

  • so, dann schauen wir mal, was der junge Mozart so komponiert hat :



    Wolfgang Amadeus Mozart, Symphonien KV 16, 19, 22 & 76
    Berliner Philharmoniker, Karl Böhm

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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  • Natürlich konnte ich das Paket nicht lange geschlossen halten und nun rotiert die erste von siebzig CDs mit einem Recital aus dem Jahre 1949 ...


    Richard Wagner: Tristan und Isolde
    - Liebestod



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    Hier heißt es nun Dolce e calmo. Nicht gerade ein typischer Einstieg, aber ein Riesenlegato ...


    Liebe Grüße Peter

  • Eine weitere Multi-Channel SACD:


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    Fängt aber sehr spannungslos an ... mal schauen

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    (Frank Zappa)

  • Zitat

    Original von MosesKR1
    bei mir wagnert es zur Zeit...




    Bei mir auch, aber mit



    -definitiv ein weiterer Anwärter für den besten Kauf des Jahres!


    Sowohl vom Dirigat als auch von der Besetzung eine der Spitzenmaufnahmen des Werkes. :jubel:

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • ...im Anschluß dann noch ein Knäckebrot: die Chaconne aus Gustaf Wasa



    Übrigens auch eine sehr preiswerte Anschaffung...


    :faint:


    Ulli

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    (unbekannt)

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