Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

  • Zitat

    Original von MosesKR1
    gerade gehört. Doch die Aufnahme kommt überhaupt nicht an die Interpretation von der EMI unter Fritz Lehan an.



    Herrlich, verschiedene Meinungen. :D


    Ich fand das Dirigat von Lehan vom Auftrittsarie des Waffenschmieds "Bringt eilig Hut und Mantel mir" schrecklich. Ob er innerhalb 5 Minuten alles zusammenpressen mußte.
    Daneben bin ich kein Kurt Moll (oder war es Böhme? mag ich auch nicht qua Timbre) Fan.


    Nur vermißte ich sehr Ollendorf. Aber persönlich höre ich doch lieber diese Version. Hab übrigens beide Boxen. EMI via Ebay.


    LG, Paul

  • Veranlasst durch den "Alkohol und Musik"-Thread läuft bei mir nun diese Platte:



    Und davon das Werk "Heinrich von Kleist". Begeistert mich nun seit 28 Jahren (so lange habe ich diese Platte). Begleitet wir die Musik -threadentsprechend- mit einem Marzemino von Conti D'Arco, Jg. 2006. Hm, da sollte ich wohl passenderweise eher den "Don Giovanni" zu hören. Nicht böse sein: Klaus Schulze ziehe ich vor.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Puuhh! - Nach langem Tag soeben nach Hause gekommen gibt's jetzt noch etwas russische Oper:



    Sergej Prokofieff: Der Spieler, Op. 24


    Georgi Andruschenko, Galina Borissowa,
    Makwala Kasraschwili, Alexej Maslennikow,
    Alexander Ognivtsew


    Chor und Orchester des Bolschoi-Theaters Moskau
    Ltg. Alexander Lazarew



    Mal schaun, ob sich sowas doch eher Modernes mit meinen Ohren um diese Zeit vertragen mag 8)



    Ein sanftes Schlummern wünscht Euch


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Gerade jetzt höre ich eine "Götterdämmerung", und zwar aus dem Jahr 1953 (RAI) unter W.Furtwängler.
    Mit dieser Aufname bin ich nie fertig: immer finde ich beim Anhören etwas neues, an dem ich bisher worbeiging.

    Einmal editiert, zuletzt von Nikion ()

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  • Zitat

    Original von Sonnensucher
    Ein sanftes Schlummern wünscht Euch


    Lieber Laurenz,


    Wenn ich das lese, werde ich immer wehmütig. Denn es erinnert mich so schrecklich an den Tod. ;( ;( ;(


    LG, Paul

  • Zitat

    Das ging schnell - kein Wunder, wenn Häkinnen dirigiert...



    Aaaaaahhhh - jetzt dämmert es mir endlich.


    In Skandinavien sind die Tage ja kürzer, deshalb hetzen Östmann und Gefolge so durch die Werke - endlich erkenne ich des Pudels Kern



    :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha::untertauch: :untertauch: :untertauch:



    ich fange Heute Mogen mal mit voller Dröhnung (Prednisolon :lips: ) und dem hier an:





    Cambini: Sinfonies
    Accademia Montis Regalis / Mangiocavallo



    boah st das toll - ich liebe diese CD, vor allem die g-moll Symphonie :faint:


  • Das kommt wohl eher darauf an, zu welcher Jahreszeit die Einspielungen gemacht wurden - im Frühjahr und Sommer jedenfalls sind die Tage dort helligkeitsbezogen beneidenswert lang. Außerdem war das Tempo der Ankunft der Töne im ungespielten Zustand gemeint.


    :P


    Ulli

    Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
    (Alexander Eilers)

  • guten Morgen allerseits. Ich beginne den Tag festlich mit



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 8
    Wiener Philharmoniker, Carlo Maria Giulini

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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  • Obwohl ich in diesem unsinnigen Thread (weil meist ohne Stellungnahmen zu den Aufnahmen) sonst wenig poste, ist es mir heute mal ein Bedürfnis.


    :angel: Seit vielen Jahren höre ich heute wiedermal Bruckner Sinfonie Nr.5 ....


    und ich bin erneut überwältigt über die tolle Karajan-Interpretation:


    Das ist das derzeit neuste Cover der GA (ich habe alle als Einzel-CD):

    DG, 1976 - 1981, ADD/DDD



    ..... :jubel: ..... Mann - ist das ne Aufnahme !

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Der fidele Bauer
    Kusche/Hoppe/Fassbaender/Wunderlich
    Symphonieorchester Graunke - Carl Michalski

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • das hat mir gefallen, da mache ich doch gleich weiter :



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 9
    Wiener Philharmoniker, Carlo Maria Giulini

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Zitat

    Original von Sonnensucher


    [...] Mal schaun, ob sich sowas doch eher Modernes mit meinen Ohren um diese Zeit vertragen mag [...]


    Mochte es nicht! :kotz: - Ich habe die "Anhörung" noch vor Ende der ersten CD abgebrochen. Bis dahin bestand die Oper weitgehend aus einem
    ausgedehnten Sprechgesang und ließ jegliche Melodiösität vermissen. Eindeutig "zu modern" für Laurenz!


    Da war mir mein Bett dann doch lieber! =)




    Nein, Paul! Den Tod hatte ich bei dieser Formulierung nicht mal ansatzweise im Sinn. Ich meinte damit dieses Gefühl, nach einem tiefen, traumlosen Schlaf frisch und erquickt zu erwachen, die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster dringen zu sehen und einfach nur erholt und mit neuer Lebensenergie aufgetankt zu sein.


    Das - und nichts anderes - meinte ich! :yes:



    Allerbeste Grüße zurück!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

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  • Ein bissl Nähmaschinenmusik:



    Happy Kadaver!


    :hello:


    Ulli

    Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
    (Alexander Eilers)

  • mir ist jetzt hiernach :



    Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr 10
    London Symphony Orchestra, Mstislaw Rostropowitsch

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Zur Vorbereitung eines Threads:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Nie mehr genug davon:



    Georg Friedrich Händel [1685-1759]
    THEODORA
    Dramatisches Oratorium in drei Teilen


    Dawn Upshaw (Theodora)
    David Daniels (Didymus)
    Frode Olsen (Valens)
    Richard Croft (Septimius)
    Lorraine Hunt (Irene)


    Orchestra of the Age of Enlightenment
    Zum Chor keine Angaben
    William Christie


    :faint:
    :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :faint:


    Ulli

    Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
    (Alexander Eilers)

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  • endlich mal wieder lust auf die


    holst'schen planeten. was für ein tolles werk das doch ist ...


    und immer wieder entdeckt man neue motive und einzelheiten ..ganz bsonders in meiner super neuerworbenen einspielung von william steinberg und dem boston so (dg)


    die hab ich früher nie für kaufenswert erachtet.. ein fehler ... irre, was hier füt glocken-, harfen- und celestaklänge hörbar werden ... auch der erste satz ..federnd brutal...wunderbar! auf jeden fall ein neuer favorit ...

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Bei mir jetzt ein Oratorium per Webstream von Radio Stephansdom aus dem schönen (und teuren!) Wien:



    Georg Friedrich Händel: Jephtha


    Jephta: Nigel Robson
    Iphis: Lynne Dawson
    Storgè: Anne Sofie von Otter
    Hamor: Michael Chance
    Zebul: Stephen Varcoe
    Angel: Ruth Holton


    Monteverdi Choir
    English Baroque Soloists
    Ltg. John Eliot Gardiner



    Ja sowas! Hab' gerade durch die Ansage erfahren, in den vorwiegend papistisch gebliebenen Gefilden sei heuer ein Feiertag?! Vielleicht sendet deshalb Deutschlandradio-Kultur ausgerechnet heute eine Direktübertragung der Mendelssohn'schen Reformationssinfonie. :D



    Wie auch immer - wer übers Netz mithören möchte:


    Radio Stephansdom:
    http://srvhost24.serverhosting.apa.net:8000/rsdstream128.m3u


    Deutschlandradio-Kultur:
    http://www.dradio.de/streaming/dkultur_hq_ogg.m3u



    Genußreiche Musikstunden wünscht Euch


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Mendelssohns Midsummernight's Dream in einer Aufnahme, dass einem Hören (naja, besser nicht) und sehen vergeht. :jubel: :jubel: :jubel:



    Eine unglaubliche Interpretation, die da in toller Decca-Qualität erschallt!


    Schon der erste Tutti-Einsatz in der Ouvertüre... 8o :jubel:

    'Architektur ist gefrorene Musik'
    (Arthur Schopenhauer)

  • Ebenfalls Mendelssohn; am frühen Abend habe ich wieder zwei Einspielungen meines geliebten Streichquartetts op 80 von Felix Mendelssohn gehört, u.a. diese:



    Eine Interpretation mit vielem dynamischen An- und Abschwellen, auch im Kleinen.


    Uwe

    Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

  • Zum Start in den Wochenendspurt jetzt:



    Albert William Ketèlbey: Sahnebonbons für Orchester


    Ambrosian Chorus
    London Promenade Orchestra
    Ltg. Alexander Faris



    Zuckersüß! :]



    Einen kurzweiligen Tag wünscht


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

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  • Guten Morgen,


    höre jetzt:



    Georg Friedrich Händel


    12 Solo-Sonaten op. 1


    Die Academy of Ancient Music spielt diese Sonaten
    abwechslungsreich, mal mit Blockflöte, Traversflöte, Oboe oder Geige,
    man trift viele bekannte Händelmelodien :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Mahlzeit allerseits. Wochenend und Sonnenschein, was fällt mir dazu ein ? Genau :



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 6
    Cincinnati Symphony Orchestra, Jesús López-Cobos

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • das hat mir jetzt so gut gefallen, das versuche ich doch gleich noch mal :



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 9
    Cincinnati Symphony Orchestra, Jesús López-Cobos

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • eben kam mir doch (wirklich !) ganz spontan der Gedanke 'diese Scheibe hattest du ewig nicht mehr' - und gleich rein in den Player :



    Michael Tippett, Symphonien Nr 1 & 2
    Bournemouth Symphony Orchestra, Richard Hockox

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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