Diese Aufnahme geht aufs Konto TAMINO KLASSIKFORUM

  • Lieber Stefan,


    Zitat

    Original von Oolong
    Johannes' begeisterte Schilderungen hier im Forum haben mich dann neugierig gemacht - und so entdeckte ich staunend eine Welt voller Klangzauberer, die da Bax, Delius, Bantock, Elgar, Holst heißen. Aber vor allem VAUGHAN WILLIAMS!


    riesig gefreut haben mich Deine dankenden Worte und vor allem, daß Du nun schon so viele neue beglückende Hörerfahrungen mit den zahlreichen - insbesondere in Deutschland - völlig zu Unrecht vernachlässigten Engländern machen konntest. :]


    Auch im Falle von Vaughan Williams bin ich ganz mit Dir im Einklang. Die anrührende Innigkeit besonders der Vokalwerke hat ihn in meiner Beliebtheitsskala im Lauf der Jahre immer höher aufsteigen lassen. Selbst in den gewaltigen und visionären Klangbildern (z. B. in 'Sancta Civitas') liegt für mich nichts Hohles oder Aufgesetztes und in den lyrischen, pastoral geprägten Werken (z. B. in 'An Oxford Elegy' oder 'Serenade to Music') kein süßlicher Kitsch.


    Zitat

    Original von Oolong
    Und dann kamen gestern dreißig Silberlinge, die Schätze der EMI



    Ich freu mich wie wild - komme was mag, ich bin versorgt.... :yes: :beatnik:


    Und, was die neu erschienene EMI-Box betrifft, bist Du wahrlich allerbestens bedient - enthält sie doch die wichtigsten Werke des Komponisten durch alle Gattungen in sehr guten bis hervorragenden Aufnahmen! :] Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf Deine ersten Höreindrücke (vor allem bezüglich der den größten Teil ausmachenden Vokalwerke).


    Weiterhin viel Freude beim Entdecken der Schätze aus dieser stattlichen Box! :D
    Herzliche Grüße
    Johannes

  • Hallo liebe Forianer, gestern kam mein monatliches jpc CD-Überlebenspaket an, das ich zum ersten mal u.a. auf der Lektüre-Basis Eurer Threads zusammengestellt habe. Da war eine Menge Überraschung drin, da ich diesmal den Lackmus-Test mit mir selbst durchführte, inwieweit ich nämlich prioritär als auf Barock und Klavier eingeschworener Ayatollah noch fähig bin, anderes/neues wahrzunehmen.


    Das Dictum von Archimedes „Gebt mir einen festen Punkt und einen ausreichend langen Hebel, und ich werde die Erde aushebeln“ - diesen Leverage-Effekt verdanke ich meiner Beschäftigung mit Eurem Forum: Genauer hinhören, die Meinung der anderen einbeziehen – und sich auf musikalische Expeditionsreisen begeben – wenn das nicht der Sinn des Lebens ist!


    Doch von der Theorie in die Praxis - in den folgenden 3 Fällen funktionierte dieser Hebel-Effekt wunderbar (als Amateur-Philosoph bin ich fast versucht, an den alten Hegel mit seiner wunderbaren 3-fachen Auffächerung des Begriffs „Aufheben“ – aufheben, versorgen, nach oben heben - zu erinnern):


    a) Frederic Rzewski („The people will never be defeated” mit Marc-André Hamelin): aufgrund einer kritischen Analyse im Schweizer Kulturfunk “angespitzt”, habe ich mich im äusserst spannenden einschlägigen Rzewski-Thread schlau gemacht – und zunächst eigentlich nur sozialistisch verbrämte Pseudo-Revolutionsmusik von geringem musikalischen Gehalt erwartet. Ganz im Gegenteil: Diese 36 Variationen – zumal von Hamelin mit schon in Physische gehender Verve aufbereitet - sprühen vor Witz, Charme und erinnern mich (sit venia verbo) bisweilen sogar an die akrobatische Aberwitzigkeit der Brahms’schen Paganini-Variationen: Vorurteil Nr. 1 verloren


    b) Messiaen, Préludes pour piano (gespielt vom fabulösen Pierre-Laurent Aimard): Auch hier habe ich mein Anti-Messiaen-Vorurteil wie einen Hermelinpelz getragen (u.a. katholischer Krypto-Fundamentalist mit verblasener-eklektischer Devotionalen-Musik, deren süsslich-programmatische Titel à la „Regard sur l’Enfant Jésus“ mir als ausgemachtem Agnostiker schon mal kräftig auf den Wecker gehen etc. etc.). Nur: Richtig hingehört habe ich eigentlich nie – es hätte ja meinen Negaholismus stören können! Und dann das: Aus seinen Frühwerken (Préludes pour piano) schält sich bei geduldigem Zuhören ein für mich ganz neuer, anderer Messiaen heraus, der z.B. im Prélude VI („Cloches d’angoisse et larmes d’adieu“) nachgerade impressionistische Töne einer „au-delà“-Zwischenwelt anschlägt, deren unglaubliche Delikatesse und Fragilität mich unweigerlich an des letzte Stück „La vallée des cloches“ meiner Kult-Musik „Miroirs“ von Ravel erinnert: Vorurteil Nr. 2 verloren


    c) Last but not least habe ich mich – obwohl überzeugter Anhänger von Scarlatti-Sonaten auf dem sog. „modernen“ Flügel“ und mässig begabter Spieler auf diesem – durch die pro/contra Pianoforte-Diskussionen u.a. im Forum dazu hinreissen lassen, 2 entsprechende Aufnahmen zu erstehen: Diejenige von 18 Scarlatti-Sonaten mit Aline Zylberajh (auf einem extrem delikat timbrierten Cristofori-Pianoforte gespielt, welches mich zeitweise an den wunderbar verhangenen Klang einer Theorbe erinnert), haben den o.e. Leverage-Effekt erbracht und mich „umgedreht“ und bezaubert: Vorurteil Nr. 3 verloren.


    Allerdings habe ich zu meinem Bedauern im gleichen Lieferumfang auch die Gesamtaufnahme aller 555 Scarlatti-Sonaten mit Piter-Jan Belder geordert: Seine (gottseidank wenigen!) Pianoforte-Aufnahmen auf einem Denzil Wraight-Instrument (nach Ferrini) kommt nicht im Ansatz an die Raffinesse des oben erwähnten Cristofori-Instruments heran: Mithin Vorurteil 3 halb aufrechterhalten – zumal ich immer noch geduldig auf die Naxos-Komplettaufnahme aller Sonaten auf heutigen Flügeln warte (im Moment ist man bei CD Nr. 10 angelangt) – wobei der Umstand, dass diese pro CD jeweils von verschiedenen jungen (und in der Mehrheit bemerkenswert begabten) PianistInnen gespielt werden, für mich absolut begrüssenswert ist, um einen sich sonst bei Gesamtaufnahmen leicht einstellenden musikalischen „Inzest-Effekt“ zu vermeiden; auch darüber wurde im Forum ja bereits diskutiert!

  • Hallo zusammen,


    durch reinen Zufall habe ich in diesem Thread von diesem Komponisten gelesen und mein Interesse wurde geweckt. Habe mir die traumhaft schöne CD ausgeliehen und werde sie mir kaufen. Danke für die wunderbare Anregung.



    Ganz liebe Grüße aus München


    Kristin

  • Hallo Kristin,


    zu dieser Entscheidung muss ich dich einfach beglückwünschen! :yes: :yes: :yes:
    Diese Platte trägt für mich soviel Weihnachtszauber in sich, dass ich immer wieder sprachlos bin!


    Wie schon mehrfach von mir geschrieben - ganz besonders liebe ich als Dickens- Fan " On Christmas Night" - einerseits weit vom narrativen Gehalt der Erzählung gelöst,trifft doch die Musik punktgenau deren Seele.


    So ist mir immer, als würde ich durch ein winterliches Fenster an einem kalten Abend die Szene sehen, verwoben in einen Traum!
    Spätestens wenn dann der Wächter singt, verwischt die Grenze zwischen Realität und Traum und ich gehöre dazu...


    Ich wünsche Dir ebenso viel Freude an dieser Platte, wie ich sie habe - denn mehr geht gar nicht... :beatnik: :angel:


    Gruß
    Stefan

    Psalmen sprechen und Tee trinken kann niemals schaden!

  • Lieber Stefan,


    als langjähriger Dickens-Fan war das auch das Thema, was mich an der CD angesprochen und so neugierig gemacht hat.


    Es ist selten, daß Musik die Seele einer Erzählung oder einer Zeit (vor Weihnachten) so ausdrücken kann. Weihnachtszauber, das trifft es auf den Punkt. Traumhaft schön.


    Ich bin von Herzen für diese wunderbare Anregung, und damit eigentlich auch dem Tamino Forum, dankbar. Immer wieder lernt man doch in der Musik neue herrliche Sachen kennen. Was für eine Bereicherung!


    Viele Grüße aus dem schönen München


    die begeisterte Kristin


    P.S. Muß noch erwähnen, daß ich, auch als großer Musical-Fan, einen ganz großartigen Film zu diesem Thema habe, er heißt "Scrooge", ist aus den 70ern mit dem großen Schauspieler Albert Finney in der Hauptrolle (Alec Guiness spielt einen der Geister). Das ist nun ein ganz anderes Genre, löst aber auch großen "Weihnachtszauber" in mir aus.

  • Liebe Kristin,


    ohne hier völlig off toppic zu werden ( ´müßt gar nicht schelten, ihr lieben Moderatoren :baeh01: ) habe ich mir Dickens´ " A Christmas Carol" auch in den verschiedenen Filmfassungen zugelegt, beginnend mit Alastair Sims als Scrogge, dann George C. Scott, schließlich Patrick Stewart und natürlich verschiedene Adaptionen. Obwohl gerade die letzten beiden sehr dicht an der Vorlage bleiben und atmosphärisch gut gemacht sind, habe ich den idealen Scrooge noch nicht gefunden- obwohl ich Michael Caine auch trotz der Muppets sehr mag... :P


    In der Musik hingegen finde ich ihn...


    Gruß
    Stefan

    Psalmen sprechen und Tee trinken kann niemals schaden!

  • Schuld ist Rideamus mit dieser Empfehlung:



    Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
    Ein Sommernachtstraum (Filmmusik)


    (Musik zu dem Film "A Midsummer Night's
    Dream" von Max Reinhardt (1935), mit James
    Cagney, Dick Powell, Olivia de Havilland)
    Künstler: Lindsley, Breedt, Weir, Burt,
    Rundfunkchor Berlin, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gerd Albrecht
    Label: CPO , DDD, 97





    LG, Elisabeth

  • Dem gleichnamigen TMMO "entnommen" und voll begeistert:



    Das ist einer der "Vorteile" von Tamino, ich bin schon zu solch wunderbaren Aufnahmen gekommen und glücklich darüber. Danke den Leutchen, die darüber geschrieben haben.


    Liebe Grüße


    Kristin

  • Dank Monsieur Piüs habe ich diese CD für mich entdeckt, deren ich zwar noch nicht akustisch zu mir gedeihen lassen konnte da lediglich erst bestellt aber die Hörproben ließen mich außerordentlich in Verzückung geraten und werde nach Erhalt exakteren abrutissement von mir geben.


    (Da ich zuvor zuviel der Oberflächlichkeiten in mir inne hatte und den Namen des unwissentlichen Gönners vergaß soll dies wieder jeglichen Schmach und derbe Unverfrorenheit meinerseits wieder wettmachen)



    lg
    Thomas

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)


  • ... aufgrund dieser überzeugenden Empfehlung in einem Anfall akuter Szeryngitis soeben geordert :D



    LG, Elisabeth

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  • Hallo,


    beide habe ich mir aufgrund von Tamino-Empfehlungen gekauft und bin hingerissen:




    speziell von Rolando Villazon und Ruggero Raimondi


    Diese Aufnahmen hätte ich mir ohne Tamino nie gekauft, die zweite nicht einmal den Namen nach gekannt.


    Danke für die Freude - immer wieder


    Kristin

  • Elisabeth verdanke ich den Hinweis auf diese wunderbare Dvorak-Einspielung. Nach dem ersten Hören schließe ich mich ihren Worten gern an:




    Anton Dvorak:
    Symphonien Nr. 1-9
    Slovak RSO, Anguelov




    Besten Dank an Elisabeth, wärmste Empfehlung an Taminos und Paminas und freundliche Grüße von der Küste, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Der Signor Abate ist schuld, da er diesen unverschämten Link gab:




    Sonate Pathétique opus 13, pour 2 violons, 2 altos et 1 violoncelle
    (publiée en 1807 par Tobias Haslinger)


    Symphonie n°8 opus 93, pour violons, 2 altos et 1 violoncelle
    (publiée en 1816 par Tobias Haslinger)


    Symphonie n°1 opus 21, pour 2 violons, 2 altos et 1 violoncelle
    (publiée en 1803 par Simrock)


    8)


    Ulli

  • Angeregt durch die Diskussion im betrreffenden Thread und angestachelt durch das dort zu findende Kubelik-Lob, ging ich ausnahmsweise einmal nicht auf Opernjagd:



    Daß ich eine Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern wählte (1955), ist wohl meinem Patriotismus zuzuschreiben.


    LG


    Waldi

  • Schuld ist ein OT im "Lobl"-Thread Gottlob Frick,der schwärzeste aller Bässe





    Hao Jiang Tian singt Arien

    von Verdi, Tschaikowsky, Rossini, Bellini, Gounod, Massenet,
    Ponchielli Künstler: Hao Jiang Tian, Slovak RSO, Rahbari
    Label: Naxos , DDD, 2004






    Und weil mich diese Stimme so fasziniert, bestellte ich gleich noch:



    Hao Jiang Tian
    Along the Roaring River: My Wild Ride from Mao to the Met

    John Wiley & Sons, 04/2008
    Einband: Gebunden
    Sprache: Englisch




    (und das mit meinem nicht mehr vorhandenen Schulenglisch :untertauch: )




    LG, Elisabeth

  • Hallo,


    aufgrund der Beschreibung Edwins (u. a.?) habe ich mir:


    C. Debussy
    La Mer, Images etc.
    Orchestre National de la Radiodiffusion Francaise
    Désiré-Emile Inghelbrecht
    Testament


    zugelegt.


    Großartig!


    Bis dann.

  • Hallo zusammen,


    Ulli war der Verführer!


    Georges Onslow (1784-1852)
    Klaviertrios Nr. 7 & 8
    Künstler: Trio Bamberg
    Label: Musicaphon , DDD, 2002


    Viele Grüße
    Frank

    From harmony, from heavenly harmony
    this universal frame began.

  • Schuld ist diese Empfehlung:




    ... aber die finanzielle "Belastung" muss mein eigenes Konto verkraften :pfeif:



    LG, Elisabeth

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  • Heute habe ich diese beiden Einspielungen erworben - wobei ich mir nicht sicher bin ob ich die erste nicht schon habe. Im schlimmsten Fall wird sie ein Preis beim nächsten Preisrätsel



    .


    Besonders beeindruckt hat mich aber die 2. Folge mit den Sinfonien Nr 7-12 (Hier ist das Cover fehlerhaft beschriftet, nämlich auch 1-6, wie die erste Folge, mein Exemplar ist aber korrekt)
    Ich habe gegenüber finnischen, schwedischen, norwegischen Orchestern etc, eher eine kritische Grundhaltung - indes ist diese in diesem Falle nicht angebracht. Bei aller Spritzigkeit bleibt auch der Wohlklang nicht auf der Strecke, die Aufnahmen klingen beherzt uns saftig - aber niemals kratzig und spröde.


    Ich habe den Thread gestern gesehen - und kurz in die Aufnahmen hineingehört - heute war ich schon im Klassikladen....


    mfg aus Wien


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Guten Tag


    Zitat

    Original von Alfred_Schmidt


    (Hier ist das Cover fehlerhaft beschriftet, nämlich auch 1-6, wie die erste Folge, mein Exemplar ist aber korrekt)


    Bei einem anderen Anbieter sieht man das richtige Cover:


    :yes:


    Der Fehldruck erhält vielleicht mal Sammler- oder Seltenheitswert :D
    nicht verscherbeln :)



    Zitat

    Ich habe gegenüber finnischen, schwedischen, norwegischen Orchestern etc, eher eine kritische Grundhaltung - indes ist diese in diesem Falle nicht angebracht. Bei aller Spritzigkeit bleibt auch der Wohlklang nicht auf der Strecke, die Aufnahmen klingen beherzt uns saftig - aber niemals kratzig und spröde.


    Ichz habe das Helsinki Baroque Orchestra am 02.06.09 live bei den "Schwetzinger Festspielen" u.a. mit F.X. Richter gehört und mir umgehend die Scheiben besorgt.


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Erst im Juli werde ich folgende, vorgestern bestellte CDs bei meinen Eltern in Deutschland abholen können:



    geht klar auf den Sibelius Threads. Zum Kennenlernen aller Symphonien erst einmal diese Einspielung, die mir bei den Schnipseln auch am meisten etwas zu sagen hatte.
    Sorry teleton, Karajan habe ich nur deswegen nicht bestellt, weil ich mir einen Ausgabenstop verordnen musste. Bei der nächsten Bestellung sind die EMI-Aufnahmen sicher auch noch dabei. Ich hoffe, Du hast mit einigen Deiner Bemerkungen zur o.g. Aufnahme unrecht.... :D
    Schliesslich bist Du ja der Sibelius-Kenner, nicht ich.
    Jedenfalls werde ich berichten.


    Dann hat mich vor längerer Zeit schon der nicht mehr bei uns weilende Hildebrandt auf den klangschön-gemässigten, aber trotzdem lebendig dirigierenden Masaaki Suzuki mit seinen tollen Sängern aufmerksam gemacht. Im Netz hörte sich diese Aufnahme hier



    sehr vielversprechend an! Freue mich auch schon sehr auf den betörenden SACD-Surroundklang.


    Und dann habe ich mich durch mein eigenes Geschreibsel auf diese Aufnahme



    der Pastorale von Beethoven unter Günter Wands Leitung aufmerksam gemacht ( wenn sich schon seit Bestehen des Threads scheinbar keine Menschenseele aufgrund meiner Empfehlungen etwas gekauft hat ;( - vor allem keine Harnoncourt-CD- dann muss ich mir aufgrund meiner eigenen Vergleichens eine CD bestellen, allein schon um das nagende Gefühl des Versagens abzudämpfen... :pfeif:;)


    Ernsthaft gesagt bin ich aber zunehmend davon überzeugt, endlich die Referenzaufnahme für diese Symphonie gefunden zu haben.
    Ohne Tamino wäre das Thema Beethoven Nr.6 wahrscheinlich nicht aktuell für mich gewesen.


    Gruss :hello:
    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Jetzt habe ich der Bestellung doch noch Einiges hinzugefügt.


    Im Netz habe ich zusammen mit einem Freund noch einmal die Hörschnipsel der Sibelius-Symphonien verglichen ( vor allem die Erste) und bin diesmal übereinstimmend mit teletons Empfehlung aus dem Sibelius-Thread der Meinung gewesen, dass Karajans EMI-Aufnahme mit den Berlinern doch die erste Wahl sei:



    Der Freund, der mich heute besuchte ist übrigens kein Musiker, sondern Orgelbauer. Für mich waren seine Eindrücke sehr interessant, weil er nicht so analytisch und detailorientiert wie ich hört. Dadurch hat er mich auf den viel runderen Gesamtklang Karajans ( "die Bläser stechen nicht so heraus wie bei Segerstam") und seine nun auch für mich wesentlich logischer und gesanglicher wirkenden grossen Bögen aufmerksam machen können.
    Die Melodien bestehen nicht aus lauter Schnipseln, sondern haben einen mehr zusammenhängenden Spannungsverlauf, was dieser Musik m.E. sehr entgegenkommt.
    Nun empfand ich die stärker auffallenden Details der dänischen Aufnahme auf einmal nicht mehr als Vorteil...


    Jedenfalls wurde ich auf die CD wieder einmal durch Tamino aufmerksam.


    Gruss :hello:
    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Guten Tag,


    viele wunderbare Aufnahmen gehen auf das Konto von Taminos.




    Man könnte noch viele Aufnahmem nennen. Allen Taminos ein Dankeschön


    Liebe Grüße
    Heinz

  • Beethoven 4. Sinfonie unter Carlos Kleiber. Bin noch nicht ganz warm damit geworden, muss sie also nochmals hören.


    Kreutzersonate und op. 61 von Beethoven mit Hubermann.
    Vor allem die Kreutzersonate hat mich umgehauen. Ich liebe Künstler, die die Extreme in Werken finden und darstellen ohne sie zu vergewaltigen.


    Grüße Gustav


  • Nachdem halb Tamino die Aufnahme besitzt habe ich nicht umhin können sie mir auch zuzulegen - wenngleich ich sie für eine gute - jedoch keineswegs exceptionelle Einspielung halte....


    Dazu als Alternative: die dritte Zinman Beethoven CD in meiner Sammlung



    mfg aus Wien


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Mit dieser Aufnahme hat es eine (für mich) besondere Bewandtnis:
    Als sie 1984, also vor rund 26 Jahren bei Orfeo herauskam, und von der Fachpresse vorwiegend euphorisch beurteilt wurde, da habe ich sie im Geiste auf meine Wunschliste gesetzt, aber ich wollte noch "ein wenig abwarten" wie sich die Sängerin denn entwickle. Immer wiedr sah ich die CD in Plattenläden - aber ich verschob den Kauf stets aufs neue.


    Gestern oder vorgestern jedoch entdeckte ich diesen Thread:


    Lucia Aliberti



    Ob es nun Rita, die den Thread gestartet hat, oder Harald Kral, der die CD dort vorgestellt hat und sie mir auf diese Weise in Erinnerung gerufen hat, war der in mir den Kaufentschluß auslöste, das wird meine Beschäftigung in den nächsten 5 oder 6 schlaflosen Nächten sein....


    mfg aus Wien


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Nach langer Zeit lese ich einmal wieder in diesem Thread und stolpere über Glockentons Zerknirschung


    Zitat

    wenn sich schon seit Bestehen des Threads scheinbar keine Menschenseele aufgrund meiner Empfehlungen etwas gekauft hat - vor allem keine Harnoncourt-CD- dann muss ich mir aufgrund meiner eigenen Vergleichens eine CD bestellen, allein schon um das nagende Gefühl des Versagens abzudämpfen...



    Lieber Glockenton, in diesem Regen will ich Dich nicht stehen lassen - zumal Du der Nördlichere von uns bist. Auf Deinen Hinweis hin habe ich mir die neue Einspielung des Weihnachtsoratoriums mit Harnoncourt gekauft, und sie hat mich in den letzten Wochen durch die schönen Tage begleitet. Sehr interessant Deine Ausführungen über Koopmanns Einspielung, die für Weihnachten 2010 auf meiner Liste steht.


    Aber besonders wichtig war mir dieser Hinweis, dem folgend ich eine meiner schönsten Mozart-CDs für sehr wenig Geld gekauft habe:



    Dies ist diese wunderbare Aufnahme, die ich jedem Freund von Mozart, Gulda und ... (Psssst !!!) [Flüstermodus]Harnoncourt [/Flüstermodus] ... nur wärmstens empfehlen kann:



    [jpc]7762385 [/jpc]


    Wolfgang Amadeus Mozart:
    Klavierkonzerte Nr. 23 & 26
    Gulda, Concertgebouw Orch.,Harnoncourt
    Label: Apex , DDD, 83


    Freundliche Grüße - ca. 1000 km (?) südlich von Skjeberg - sendet Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Lieber Andrew!


    Leider habe ich Deinen Beitrag vom Januar dieses Jahres erst jetzt gesehen, aber ich freue mich doch sehr, dass die von mir empfohlenen CDs Dir gefallen und Dir Freude bereiten konnten - wenigstens EINER... ;)



    Sommerliche Grüsse ins Fürstentum Ostfriesland
    :hello:
    Glockenton


    PS.
    Neben Nord- mag ich auch Ostfriesland sehr, z.B. die Orgel in der Kirche von Leer, den aller-aller-allerbesten TEE der Welt( trinke ich jeden Morgen, mit Kluntjes und Kaffeesahne), und auch den Strand von Baltrum bei Flut und Starkwind.... ;)

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

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