Das erste Mal

  • Es geht hier natürlich um rein Musikalisches... und zwar um das erste Hören eines Werkes.
    Ich möchte euch wissen, wie eure Reaktion war, als ihr die aufgelisteten Werke zum ersten Mal gehört habt. Möglichkeiten sind:


    a) Das Werk hat mir beim ersten Hören direkt voll zugesagt und sich wie ein Ohrwurm in meinem Kopf festgesetzt.


    b) Das Werk, man könnte fast sagen, ging bei mir in einem Ohr rein und im anderen wieder raus. Der Zugang erschien mir so schwer, dass ich nach dem ersten Hören fast nichts behalten habe.


    Beide Reaktionen sind selbstverständlich übertrieben formuliert und es sollte die genannt werden, die am ehesten zutrifft (möglich ist natürlich auch: Ich hab alles verstanden, aber finde das Werk grottenschelcht - dann am besten enthalten).


    Gegeben sind folgende Werke:


    A: Bach - Goldbergvariationen
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4
    C: Mozart, Dissonanzenquartett
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    K: Wagner, Tristan und Isolde
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune
    M: Strauss, Tod und Verklärung
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    O: Janacek, Sinfonietta
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll
    Y: Berg, Violinkonzert
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23


    Bitte wirklich sich versuchen, sich ans erste Mal Hören zu erinnern und nicht aus heutigem Standpunkt beurteilen.
    Man darf sich gerne einzelne Werke rauspicken.

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Zitat

    Original von rappy


    a) Das Werk hat mir beim ersten Hören direkt voll zugesagt und sich wie ein Ohrwurm in meinem Kopf festgesetzt.


    b) Das Werk, man könnte fast sagen, ging bei mir in einem Ohr rein und im anderen wieder raus. Der Zugang erschien mir so schwer, dass ich nach dem ersten Hören fast nichts behalten habe.


    Das sind mir zu wenige Möglichkeiten, ich füge mindestens mal noch hinzu:


    c) Das Werk hat mich, vielleicht nur aufgrund einiger Stellen oder Sätze gepackt, obwohl ich andererseits längeren Strecken eher ratlos gegenüberstand.


    Es fällt mir naturgemäß häufig schwer, mich an das allererste Hören zu erinnern. Dennoch lösche ich nicht nur Werke, die ich gar nicht kenne, sondern auch solche, die ich nicht mehr als relativer Anfänger kennengelernt habe.


    Gegeben sind folgende Werke:


    C: Mozart, Dissonanzenquartett
    a


    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    c


    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    c


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    c


    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 D-Dur
    b


    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    c


    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    a


    K: Wagner, Tristan und Isolde
    c


    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    a


    O: Janacek, Sinfonietta
    a


    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4
    b


    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5
    c


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Spannend, mal schauen, ob ich mich an alles erinnern kann.



    A: Bach - Goldbergvariationen - eher b), hat sich bis heute nicht unbedingt gebessert
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" - b), mit Ausnahme des Scherzos
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur - liegt ziemlich in der Mitte, aber eher a)
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - a), vor allem die ersten beiden Sätze
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll - auch hier a), den letzten Satz ausgenommen
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll - eindeutig a)
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune - eher a), würde ich sagen
    M: Strauss, Tod und Verklärung - absolut b)
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll - auch b) mit Ausnahme des Scherzos; heute eine meiner Lieblingssinfonien
    O: Janacek, Sinfonietta - erster Satz a), der Rest b)
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps - eher a), hat mich gleich fasziniert
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 - b), fand ich eher belanglos beim ersten Hören
    Y: Berg, Violinkonzert - erster Eindruck b), heute eines meiner liebsten Violinkonzerte



    Die nicht gewerteten Stücke habe ich entweder noch gar nicht gehört, bzw. kann mich an einen Erstkontakt überhaupt nicht erinnern.



    Gruß, Peter.

  • Hallo!


    Hier eine etwas dünne Werkliste von mir. :)
    Beim ersten Hören gefällt mir ein Werk eher selten, und auch nie und nimmer in seiner Gänze. Aus dieser Liste trifft das bei mir eigentlich nur auf die Eroica zu, und auch die habe ich damals ganz anders wahrgenommen als heute...
    Trotzdem würde ich einiges als sehr eingängig bezeichnen, denn schon beim zweiten Hören war es ganz anders. Ich kennzeichne das mal als b/a bzw. (nach Johannes' Vorschlag) b/c. Die Antwort kann dann ja wie gewünscht verstanden werden (also als a bzw. c für die Eingängigkeit des Stücks, oder als b, wenn es tatsächlich nur um den allerersten Höreindruck geht).



    C: Mozart, Dissonanzenquartett
    b/a


    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    a


    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    b/c


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    b


    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    b/c


    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    b/a


    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    b/a


    O: Janacek, Sinfonietta
    b




    Gruß,
    Spradow.

  • b Bach - Goldbergvariationen:


    b: Mozart, Dissonanzenquartett
    a: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"


    a: Schumann, Klavierquartett Es-Dur
    a: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll (hab ich wohl mit 10 das erste mal gehört)
    b: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    a: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    a: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    a: Wagner, Tristan und Isolde
    a: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune
    a: Strauss, Tod und Verklärung
    a: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    b: Janacek, Sinfonietta
    a: Sibelius, Sinfonie Nr. 4



    b: Nielsen, Sinfonie Nr. 6
    a: Strawinski, Le Sacre du Printemps
    b: Bartok, Violinkonzert Nr. 2
    b: Bartok, Streichquartett Nr. 5
    a: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll
    b: Berg, Violinkonzert


    den rest weiß ich nicht mehr ...ist sowieso schon sehr schwer ..und meistens zwischen zwei und drei jahrzehnten her :D 8o

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Hallo rappy,


    gute Idee, die Du da einbringst.


    Ich kann mich trotz des zum teil großen zeitabstandes zienklich gut an "DAS ERTSE MAL" erinnern und weiss auch, welches meine ersten Aufnahmen waren.


    A: Bach - Goldbergvariationen --- b, weil ich mehr Langeweile als Erbauung spürte - noch gar nicht lange her auf NAXOS.


    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 --- kenne ich nicht


    C: Mozart, Dissonanzenquartett --- kenne ich nicht


    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" --- a, meine erste LP mit Klemperer, diese hat meine Klassikvorliebe begründet :jubel:


    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll - a, aber wird selten gehört; die Bernstein-Streichorchester-Fassung muß ich noch haben


    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur --- kenne ich nicht


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll --- a, wie alle Bruckner-Sinfonien zuerst mit Jochum. Hat Tiefen Eindruck bei mir hinterlassen und wurde später durch Karajan gefestigt und getoppt.


    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll --- a, only with Solti


    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll --- a, es waren die Klemperer-EMI-LP´s die mich damals total begeisterten.


    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll --- ich bin nicht der Kammermusik-Fan


    K: Wagner, Tristan und Isolde --- c, aber ich bin kein Wagner-Fan


    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune --- a, meine erste Aufnahme mit Martionon auf EMI-LP - schön


    M: Strauss, Tod und Verklärung --- a, totale Begeisterung für dieses große Werk, Karajan / WPO auf Decca-LP habe ich u.a. auch heute auf CD


    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll --- a, meine erste Aufnahme war sch..., es war Rowicki auf Philips-LP, Dohnanyi auf Decca dagegen allererste Sahne. Das Werk war mir in seiner Brahms-Nähe immerschon sehr sympatisch.


    O: Janacek, Sinfonietta --- a, volle Begeisterung mit Szell auf CBS-LP. Die Platte habe ich vor kurzem nochmal wegen des aktuellen Threads gehört.


    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 --- a, bei Sibelius habe ich gleich von Anfang an gespürt - das ist meine Welt. Erste Aufnahme auf DG-LP war natürlich Karajan.


    Q: Prokofieff, Sinfonie Nr. 6 es-Moll --- a, zum Glück war meine erste Aufnahme die mit Roshdestwensky (Eurodisc-LP), denn was Previn an Langeweile auf einer späteren CD(Philips) bot, hätte b ausgelöst.


    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll --- a, Schostakowitsch war immer meine Musik; ich kenne aber nur die Brillant-Aufnahme.


    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur --- kenne ich nicht


    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6 --- a, ich schätze alle Nielsen-Sinfonien. Die Nr.6 ist in der tat etwas scperriger für den Zugang und meine erste Ole-Schmidt-Aufnahme war mehr ein Reinfall und wurde gleich durch Blomstedt (Decca)ausgetauscht.


    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps --- a, ich war total Platt und dann in der Wahnsinnsaufnahme mit Swetlanow(Eurodisc-LP). damals sehr oft gehört und immer "fertig" gewesen - herrlich.


    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 --- a, volle Begeistung für meinen Lieblingskomponisten - meine Stern/Bernstein-Aufnahme finde ich auch heute noch am besten.


    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 --- kenne ich noch nicht, was sicher ein Fehler ist.


    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll --- b, mal gehört aber ließ mich kalt.


    Y: Berg, Violinkonzert --- c, ich hatte mir nachdem ich so viel darüber gelesen hatte etwas ganz anderes vorgestellt. Ich verspüre keine andächtigen Klänge, die einer geliebten Verstorbenen gerecht würden - Dem "Andenken eines Engels" ???? Nein !
    Ansonsten kein uninteressantes Violinkonzert.


    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23 --- kenne ich nicht, will im Prinzip auch nicht. So nach dem Motto: "Laßt mich mit dem Driss in Ruhe".

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Hallo,
    so wars damals:


    A: Bach - Goldbergvariationen a
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 ?
    C: Mozart, Dissonanzenquartett ?
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" a
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll ?
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur ?
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll a
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll a
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll a
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll ?
    K: Wagner, Tristan und Isolde a
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune a
    M: Strauss, Tod und Verklärung a
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll a
    O: Janacek, Sinfonietta a
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 a
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll a
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll ?
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur ?
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6 a
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps a
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 a
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 ?
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll ?
    Y: Berg, Violinkonzert b
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23 ?


    Die mit ? gekennzeichneten Stücke kenne ich nicht oder zu wenig Erinnerung ;)


    :hello:
    embe

  • Guten Tag



    Bach Goldbergvariationen haben mir auf Anhieb gefallen; hörte sie erstmals ( ~ 1980 ) auf einer LP, gespielt von G. Leonhardt :jubel: :jubel:


    Die restlichen genannten Werke sind mir gänzlich unbekannt.


    Gruß aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Ich mache mir mal JRs Erweiterung zu eigen...
    Hier meine Hörerfahrungen (was ich gar nicht kenne kommt naklar nicht vor):


    A: Bach - Goldbergvariationen
    a)


    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4
    c)


    C: Mozart, Dissonanzenquartett
    c)


    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    a)


    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    c)


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    b)


    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    a)


    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    a)


    K: Wagner, Tristan und Isolde
    b)


    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune
    b)


    M: Strauss, Tod und Verklärung
    a)


    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    a)


    O: Janacek, Sinfonietta
    a)


    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4
    b)


    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll
    a)


    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6
    b)


    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps
    a)


    Y: Berg, Violinkonzert
    a)



    Herzlichst,
    Medard

  • Interessanter Thread! Bei mir sieht es etwa so aus:


    Noch nicht gehört und keine Absicht, das Werk in naher oder ferner Zukunft zu hören:
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2



    Noch nicht gehört, aber feste Absicht, dies bei entsprechender Stimmung und Gelegenheit zu tun (wobei ich alle 3 Werke JRs Kategorie c zuordne):
    O: Janacek, Sinfonietta
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur
    Y: Berg, Violinkonzert



    Einmal gehört und dann ohne bleibenden Eindruck ad acta gelegt (zum einen Ohr ein, zum anderen raus, nicht unbedingt wg. der Schwierigkeiten des Zugangs, sondern das Werk schafft es nicht, mich zu einem zweiten Hören zu animieren, also eher Kategorie b):
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23



    Gelegentliches Hörrepertoire (mehrmals in unregelmäßigen Abständen gehört, beim ersten Hören nicht sofort gefunkt (wäre wohl JRs Kategorie c)
    A: Bach - Goldbergvariationen
    C: Mozart, Dissonanzenquartett
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    K: Wagner, Tristan und Isolde (Teile der Oper werden häufig gehört)
    M: Strauss, Tod und Verklärung
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5



    Festes Repertoire (mehrmals in wiederkehrenden Abständen gehört, Kategorie a, wobei keines der Werke leicht zugänglich ist, wohl aber haben sie mich beim 1.Hören so intensiv berührt, daß ich mich seitdem mit ihnen beschäftige):
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll


    Debussy und Beethoven sind meine beiden zentralen Komponisten, die Eroica meine Lieblingssymphonie überhaupt. Debussy hat die schönste und revolutionärste Musik seiner Epoche geschrieben.


    Haydns Streichquartette sind noch nicht lange in meinem Blickfeld, aber seit ich sie in HIP-Einspielungen gehört habe, werden sie immer wichtiger.


    Schostakowitschs Streichquartette sind - wie Beethovens Klaviersonaten und Streichquartette - ein einzigartiger musikalischer Kosmos, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen kann. Genau das habe ich auch vor.


    Und Skjrabin, tja: Ein Visionär, ein singulärer Künstler am Schnittpunkt von Musik, Mystik, Religion, Kunst allgemein. Ein Mensch mit vielleicht bizarren Zügen, ein Getriebener, aber ein Mensch "auf der Suche nach einem künstlerischen Symbol, jener absoluten geistigen Wahrheit verbunden, die eine positivistisch-pragmatische Praxis vor uns verborgen hält" (Tarkowskij). Nirgendwo wird das mE deutlicher als in den Klaviersonaten.

  • Zitat

    Original von Bernhard
    A: Bach - Goldbergvariationen


    Bach Goldbergvariationen haben mir auf Anhieb gefallen; hörte sie erstmals ( ~ 1980 ) auf einer LP, gespielt von G. Leonhardt :jubel: :jubel:


    Die restlichen genannten Werke sind mir gänzlich unbekannt.


    Alle? ?(8o
    Das finde ich ja noch bemerkenswerter als alles a,b,c. Wirklich nichts davon je gehört oder doch sofort als "b" eingeordnet und damit kein weiteres Interesse? Warum nicht?


    Zitat

    (Original von Robert Stuhr)
    Noch nicht gehört und keine Absicht, das Werk in naher oder ferner Zukunft zu hören:
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 D-Dur


    Eine interessante Entscheidung, da das ja durchaus Werke sind, die nicht selten als Offenbarung oder Hinweise auf "jener absolute geistige Wahrheit, die eine positivistisch-pragmatische Praxis vor uns verborgen hält" gesehen werden... ;)


    Als Nachtrag: Völlig unbekannt sind mir bisher noch:

    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur


    Zwar schonmal gehört, da auf CD vorhanden, aber praktisch keine Erinnerung daran (also doch b?)


    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll


    Den Rest, den ich weggelassen habe, kenne ich größtenteils ganz gut, habe aber einfach zu wenige bzw. keine Erinnerung an die ersten Begegnungen.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • a) Das Werk hat mir beim ersten Hören direkt voll zugesagt und sich wie ein Ohrwurm in meinem Kopf festgesetzt.
    Na ja, jedenfalls so ähnlich :):


    Beethoven 3. Sinfonie
    Bruckner 9. Sinfonie
    Brahms 4. Sinfonie
    Wagner Tristan
    Debussy Prélude à l'Après-midi d'un faune :no:
    Janacek Sinfonietta
    Berg Violinkonzert
    Beethoven op. 131
    Strawinski Sacre


    b) Das Werk, man könnte fast sagen, ging bei mir in einem Ohr rein und am anderen wieder raus. Der Zugang erschien mir aber nicht so schwer, und behalten habe ich auch was :)


    Strauss Tod und Verklärung


    c) Ich weiß, daß es gute bis große Musik ist, habe aber bisher nicht so den Zugang dazu


    Dvorak 7. Sinfonie
    Sibelius 4. Sinfonie
    Nielsen 6. Sinfonie
    Schönberg Fünf Klavierstücke op. 23


    Der Rest ist Schweigen bzw. Enthaltung - bin halt nicht so der Kammermusiker.


    Gruß


    PS: Mit der Einstufung der Werke verbinde ich nicht deren Bedeutung absolut noch die, die sie für mich haben. So haben Beethovens Dritte und Bruckners Neunte für mich in letzter Konsequenz eine größere Bedeutung als Wagners Tristan, Brahms' Vierte, Mahlers Neunte - oder Debussys Prélude :beatnik:


    Edit: möchte lieber sagen eine andere Bedeutung als... usw.


    Edit: hmm, hier lassen aber einige ganz schön die Hosen runter :D

  • Hallo rappy!


    Ein tolles Spiel, an dem ich mich gerne versuche (will auch immer wissen, was die anderne von mir geschätzten Werken halten) :D


    A: Bach - Goldbergvariationen c - streckenweise hellwach, dann wieder müde gewesen :wacky:
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 (das mit unserer Nationalhymne? Ansonsten ubekannt - wenn ja, dann a )
    C: Mozart, Dissonanzenquartett - leider noch unbekannt
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" - a und d
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll - mir immer noch unbekannt
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur - unbekannt
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - a
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - a
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll - c
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll -
    K: Wagner, Tristan und Isolde - [B]kenne ich nicht ganz

    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune a
    M: Strauss, Tod und Verklärung - b
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll c! - erstaunlicherweise, aber 2. Satz eher langatmig und insg. etwas zu brahmsig - mein damaliger Eindruck!
    O: Janacek, Sinfonietta c
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 a!!!
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll - noch unbekannt
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll - dito -
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur -dito-
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6 a
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps a
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 a
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 - noch unbekannt
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll - ebenso
    Y: Berg, Violinkonzert - c
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23 - noch unbekannt


    Ich habe einfach mal noch Kategorie d eingeführt: hat mich sofort emotional ergriffen und ich fand es einfach widerwärtig :D


    :hello:
    Wulf

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Eine interessante Entscheidung, da das ja durchaus Werke sind, die nicht selten als Offenbarung oder Hinweise auf "jener absolute geistige Wahrheit, die eine positivistisch-pragmatische Praxis vor uns verborgen hält" gesehen werden... ;)
    JR


    :hello::D

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Eine interessante Entscheidung, da das ja durchaus Werke sind, die nicht selten als Offenbarung oder Hinweise auf "jener absolute geistige Wahrheit, die eine positivistisch-pragmatische Praxis vor uns verborgen hält" gesehen werden... ;)


    Zu laut, zu groß, zu viele Mitwirkende. :faint:
    Wenn mehr als 30 Mann musizieren, schrillen bei mir die Alarmglocken...


    Außerdem: Nur weil Skrjabins Klaviersonaten mir als besagtes Symbol erscheinen und sehr gefallen, heißt das noch lange nicht, daß ich die Symbole mögen muß, wenn sie in großorchestral - gigantomanischer Form als Symphonie daherkommen...

  • Warum gerade die? Dass Opern fehlen, kann ich mir ja noch irgendwie erklären, aber nur Deutsche, Slawen und zwei Skandinavier?


    Na gut, wer vorlegt, bestimmt die Regeln. This is the voting of the Rideamus memory:


    A: Bach - Goldbergvariationen a - zum Glück gleich die alte Gould-Aufnahme
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 b - Ich höre das immer nach den Klassikern Nr. 2 ("Quinten";) und 3 ("Kaiser";) und dann bin ich entweder alle oder es liegt am Stück.
    C: Mozart, Dissonanzenquartett - ragt für mich zu wenig aus seinem Umfeld heraus um erinnert zu werden
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" - a War mal meine Nr. 1, jetzt ist's die 7
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll - b ist mir zu hoch bis heute
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur - unbekannt
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - b - außer dem Scherzo, das gleich ganz stark A war
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - c
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll - c
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll - b
    K: Wagner, Tristan und Isolde - b - außer dem 2. Akt bis heute
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune - aaaaa
    M: Strauss, Tod und Verklärung - c
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll - b
    O: Janacek, Sinfonietta - a
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 c
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll - weiß nicht mehr, deshalb wohl b
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll - unbekannt
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur - unbekannt
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6 weiß nicht mehr, deshalb wohl b
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps b
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 b
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 - unbekannt
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll - unbekannt
    Y: Berg, Violinkonzert - aaa (die große Ausnahme unter den 12-Tönern)
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23 - unbekannt


    Und was will uns der Dichter jetzt damit sagen?


    :hello: Rideamus

  • Ein Franzose ist doch auch dabei, und Opern fehlen auch nicht (Tristan)!
    Naja, Deutsche, Slawen und Skandinavier machen halt den größten Teil der Musikgeschichte aus, oder? Italiener, da denke ich in erster Linie an Barock, Rossini und Verdi - alle zu eingängig, als dass sie für solch eine Frage in Frage kommen. Außerdem sollten die Werke ja auch möglichst bekannt sein, damit viele teilnehmen können. Du siehst ja, bereits jetzt kennt jemand nur ein einziges Werk aus der Liste.


    Ich denke, es ist einerseits interessant zu wissen, ob andere dieselben Probleme haben wie man selbst. Und es kann helfen beispielsweise zu wissen, ob einem ein Werk bzw. dessen Stil einfach nicht liegt (wenn viele andere a) gestimmt haben) oder ob man sich nur noch nicht genug damit beschäftigt hat.
    Am Ende kann man ja eine Auswertung machen, welche Werke am schwierigsten zugänglich sind ;)

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Hallo,


    hier meine ersten Eindrücke:


    A: Bach - Goldbergvariationen - seinerzeit wohl a, habe ich aber jetzt schon sehr lange nicht mehr gehört
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 - keine Ahnung, stehe der Musik aus dem 18. Jahrhundert und älter reichlich indifferent gegenüber, mag sein, dass ich das Stück mal gehört habe, erinnern kann ich mich nicht daran
    C: Mozart, Dissonanzenquartett - ebenso
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" - a
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll - a, das ist eines meiner Lieblingsquartette
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur - a
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - b, kann mit Bruckner nichts anfangen. Ich überlege immer, ob das nicht vielleicht doch mit der religiösen Komponente zusammenhängt? Bin nämlich sozusagen von Geburt an Atheist...
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - a, mittlerweile hat sich meine Mahler-Begeisterung allerdings etwas abgekühlt
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll - a
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll - a
    K: Wagner, Tristan und Isolde - niemals gehört, bin kein Opernfreund
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune - a
    M: Strauss, Tod und Verklärung - a?, wobei meine Meinung zu Strauss noch extremer als zu Mahler ist, früher immer gerne gehört, kann ich seinen Kompositionen heute kaum mehr etwas abgewinnen
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll - a
    O: Janacek, Sinfonietta - a
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 - a
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll - a
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll - a
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur - kenne ich noch nicht
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6 - a
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps - b
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2 - a
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 - kenne ich noch nicht, was ich auf jeden Fall nachzuholen gedenke
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll - b, ich mag bekanntlich sehr viel russische Musik, aber Skrjabin ist nicht unbedingt einer meiner Favoriten
    Y: Berg, Violinkonzert - b
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23 - unbekannt


    Viele Grüße
    Holger

  • Hallo, Rappy, hallo, miteinander!


    Dann will ich mal:


    A: Bach - Goldbergvariationen; a, wobei ich es nicht so furchtbar häufig höre
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4; kann mich nicht mehr erinnern - bin nicht einmal sicher, ob ich eine Konserve finde; daher warte ich auf die Buchbergers!
    C: Mozart, Dissonanzenquartett; a, wenn ich auch KV 464 bevorzuge
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"; a, wie könnte es anders sein!
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll; a!!! (Juni 1975!)
    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur; a!!! (auch so um den Dreh!)
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll; beim ersten Satz eher b, beim zweiten Satz unbedingt a!
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll; eher b
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll; eher b
    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll; eher b
    K: Wagner, Tristan und Isolde; a
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune; a!!!
    M: Strauss, Tod und Verklärung; zunächst b
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll; a; das ist noch gar nicht so lange her!
    O: Janacek, Sinfonietta; a!!! - wie könnte es anders sein!
    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4; b
    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll; b, müsste ich wieder mal hören, habe ich überhaupt nicht mehr im Ohr
    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll; b, ist das jenes mit den vielen Adagios?
    S: Hindemith, Sonate Nr. 3 für Klavier B-Dur; kenne ich leider nicht bewusst
    T: Nielsen, Sinfonie Nr. 6; weiß ich nicht mehr, finde ich aber mittlerweile genial!
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps; a
    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2; a
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5; habe ich auf CD, einmal bewusst gehört - und wieder vergessen, dürfte sich dennoch lohnen
    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll; vgl. Nielsen
    Y: Berg, Violinkonzert; wahrscheinlich a
    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23; kenne ich wahrscheinlich nicht; ob man sich da etwas merken kann?


    Besten Gruß, Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Zitat

    Original von rappy


    Ich denke, es ist einerseits interessant zu wissen, ob andere dieselben Probleme haben wie man selbst. Und es kann helfen beispielsweise zu wissen, ob einem ein Werk bzw. dessen Stil einfach nicht liegt (wenn viele andere a) gestimmt haben) oder ob man sich nur noch nicht genug damit beschäftigt hat.
    Am Ende kann man ja eine Auswertung machen, welche Werke am schwierigsten zugänglich sind ;)


    Danke. Jetzt hat's gefunkt.


    Immerhin so bedenkenswert wie bedenklich, dass ich in dem Umfeld Debussy gar nicht als Franzosen und nicht einmal Tristan als Oper wahrgenommen habe. :untertauch:


    Ich mach dann mal Pause.


    :hello: Rideamus

  • Hallo rappy,


    zwar kenne ich die meisten Werke noch nicht, aber dafür sind meine "erste Mal" Erlebnisse noch ganz frisch.



    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" - a


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll - b


    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll - a


    O: Janacek, Sinfonietta - a


    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4 - b



    LG


    Maggie

  • A: Bach - Goldbergvariationen c
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 a
    C: Mozart, Dissonanzenquartett a
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" a
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll c
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll a


    Alles übrige b oder unbekannt oder für mich nicht interessant, weil eben b oder so...


    :hello:


    Ulli

  • Guten Abend



    Von den zur Auswahl stehenden Musikstücken kämen bei mir wirklich nur noch Mozart und Haydn in Betracht, dass ich sie schon mal gehört aber sofort wieder vergessen hätte. Sie liegen ja noch im Bereich meiner musikalischen Interessen, die so bei Musik im Zeitraum von Monteverdi bis Mozart liegen.
    Für die restlichen genannten Werke habe ich wirklich keinen Zugang. Und sollte ich sie mal (gezwungenermaßen -das kommt gelegendlich vor :hahahaha: ) gehört haben, sind sie mir nicht mehr erinnerlich; interessiert mich halt nicht, geht das eine Ohr rein, das andere raus :pfeif: .


    Gruß aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Kleine Auswahl aus der Hüfte geschossen:


    A: Bach - Goldbergvariationen b
    B: Haydn, Streichquartett Op. 76 Nr. 4 a
    C: Mozart, Dissonanzenquartett a
    D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica" a
    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll b
    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll a
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll b
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll a
    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune a
    N: Dvorak, Sinfonie Nr. 7 d-Moll a
    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps a
    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5 a


    Einige andere in der Liste habe ich nie so ganz intensiv zu hören versucht, weswegen eine Aussage im gewünschten Rahmen kaum möglich ist...


    :hello:
    Stefan

    Viva la libertà!

  • Zitat

    Original von rappy
    Ein Franzose ist doch auch dabei, und Opern fehlen auch nicht (Tristan)!
    Naja, Deutsche, Slawen und Skandinavier machen halt den größten Teil der Musikgeschichte aus, oder? Italiener, da denke ich in erster Linie an Barock, Rossini und Verdi - alle zu eingängig, als dass sie für solch eine Frage in Frage kommen. Außerdem sollten die Werke ja auch möglichst bekannt sein, damit viele teilnehmen können. Du siehst ja, bereits jetzt kennt jemand nur ein einziges Werk aus der Liste.


    Lieber rappy,


    das war doch sicher ironisch und nicht ernst gemeint, oder?? ?( :wacky: :rolleyes:


    :hello:
    Wulf

  • Ich glaube nicht, dass es um einen repräsentativen Überblick über die Musikgeschichte ging, dazu fehlt ja alles vor Bach. Und sie sind ja nichtmal alle besonders repräsentativ für den jeweiligen Komponisten.
    Sondern einfach um Stücke, die Rappy persönlich anscheinend sehr unterschiedlich zugänglich findet und bei denen es ihn interessiert, wie es anderen geht.


    Bernhard : Ich will ja keinem seinen Geschmack madig machen, aber wie hast Du denn gemerkt, dass Du nur Musik von Monteverdi bis Mozart hören willst? Wohl kaum durch "Hellsehen" ohne je andere Musik gehört zu haben, oder? und es ist schon eine etwas eigenartige Grenzziehung, da wohl jeder zustimmen würde, dass Beethoven, Mendelssohn, Schubert und Mozart einander ähnlicher sind als Monteverdi und Mozart.


    Der "Epochenhörer" oder "Nischenhörer" ist jedenfalls kein uninteressantes Phänomen und so muß er vielleicht etwas Nachsicht mit neugierigen Nachfragen haben...



    Mich hat der thread immerhin dazu gebracht, gestern abend Nielsens 6. und Schostakowitschs 13. Quartett (es besteht aus einem 20minütigen Adagio) mal halbwegs konzentriert anzuhören, so dass ich in Zukunft wenigstens ein vages Gedächtnisbild der Werke haben dürfte. Von der 6. hatte ich nur in Erinnerung, dass ich sie irgendwie schwierig gefunden hatte und es ist auch die Seltsamste (und vielleicht modernste) seiner Sinfonien. Frappierend wieviel moderner Nielsen klingt als Sibelius.
    Nachher kommt der Skrjabin auch noch dran.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Original von rappy
    Naja, Deutsche, Slawen und Skandinavier machen halt den größten Teil der Musikgeschichte aus, oder?


    Äh, wie viele Skandinavier fallen Dir denn so ein, die vor - nun, sagen wir mal - 1870 die Musikgeschichte »ausgemacht« haben? Ich glaube, Deine Liste - die ich als subjektive Testliste völlig in Ordnung finde - läßt sich kaum mit »objektiven« Kriterien begründen.


    Muß aber eben auch gar nicht sein! Wer den Thread startet, gibt halt die Vorlage...


    Ganz herzlich,
    Medard


    p.s.: jetzt hat JR parallel schon gesagt, was zu sagen war...

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Ich glaube nicht, dass es um einen repräsentativen Überblick über die Musikgeschichte ging, dazu fehlt ja alles vor Bach.
    JR


    Wie kannst Du sowas sagen; Johannes? Bach ist doch Anfang und Ende aller Musik :P


    Wenn Du Dir Sibelius 4. anhörst, ist Nielsen so viel moderner auch nicht. Nielsen ist v.a. durch den Einsatz des Schlagzeugs in der Humoreske, durch dessen Wechselspiel mit den Bläsern und durch die enormen Kontraste sehr modern.


    Sibelius ist vielleicht harmonisch und auf Instrumentationsebene nicht so modern, aber was Sibelius mit der Form im 1. Satz der 5. Symphonie macht, ist sehr modern und unkonventionell und gerade formal bleibt Nielsen eher der Tradition verhaftet.....


    Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen.....


    :hello:
    Wulf

  • Guten Tag


    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Bernhard : Ich will ja keinem seinen Geschmack madig machen, aber wie hast Du denn gemerkt, dass Du nur Musik von Monteverdi bis Mozart hören willst? Wohl kaum durch "Hellsehen" ohne je andere Musik gehört zu haben, oder? und es ist schon eine etwas eigenartige Grenzziehung, da wohl jeder zustimmen würde, dass Beethoven, Mendelssohn, Schubert und Mozart einander ähnlicher sind als Monteverdi und Mozart.


    Gute Frage wie ich zu diesen Musikgeschmack kam, schwer zu beantworten. Meine Eltern hatten in den 60-ziger Jahren eine LP mit dem Titel "Die schönste geistliche Chormusik" o.ä. (meine mit einem Chor der St. Hedwigskirche zu Berlin ?). Darauf war geistliche Musik von Schütz, Bach, Händel, Mozart, Schubert, Beethoven, Bruckner u.ä. eingespielt. Diese LP hörte ich immer (warum auch immer ? ) nur bis die Titel mit Mozart vorbei waren, dann schaltete ich diese Platte ab.
    Frühe Prägung ?


    Im Theater höre ich öfters (gezwungenener Maßen) auch Musik über Mozartzeit -bis hin zu Opernuraufführungen- hinaus, aber außer für Rossini konnte ich mich für keine sonstige (modernere :untertauch::hahahaha: ) Musikrichtung begeistern. (Den Rossiniopernzyklus mit Michael Hampe und der Kölner Oper liebte ich :jubel: ).
    Da geht diese Musik einfach an mir vorbei, ich lenke mich durch Musiker/Sänger Zuschauen oder Lesen (aber nur hinter der Bühne !) ab.



    Zitat

    Der "Epochenhörer" oder "Nischenhörer" ist jedenfalls kein uninteressantes Phänomen und so muß er vielleicht etwas Nachsicht mit neugierigen Nachfragen haben...


    Epochen- oder Nischenhörer, das gefällt mir :hahahaha: Nachsicht zu neugierigen Fragen habe ich wirklich und versuche sie auch zufriedenstellend zu beantworten :hello:
    Und ich bewundere hier manche Leute, was die für mich gänzlich "unanhörbare" Musik mit Genuß anhören :yes: :yes:


    Gruß aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • D: Beethoven, 3. Sinfonie "Eroica"
    War eines der ersten klassischen Stücke überhaupt, das ich hörte. Türmte sich vor mir auf wie ein riesiges Gebirge, vorher kannte ich nur flaches Land.
    Es ging zwar in ein Ohr rein und aus dem anderen wieder raus, ohne das was hängenblieb, aber ich spürte instinktiv, dass da Gewaltiges durch mich durchgerauscht war und ich entwickelte den Ehrgeiz, es ein bißchen verstehen zu wollen. Das Hören hat dann von mal zu mal mehr Spaß gemacht.


    E: Beethoven, Streichquartett Op. 131 cis-Moll
    Da war ich schon lange kein Anfänger mehr - ich ging trotzdem mit viel Ehrfurcht an das Werk ran, weil Beethovens "späten Quartette" den Ruf haben, schwere Kost zu sein. Sind sie sicher auch, aber keineswegs so unzugänglich wie ich befürchtet hatte. Ich mochte op.131 eigentlich sofort.


    F: Schumann, Klavierquartett Es-Dur
    Gefiel mir sofort!


    G: Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    H: Mahler, Sinfonie Nr. 9 d-Moll
    I: Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll


    Beim ersten, zweiten, dritten Hören große Ratlosigkeit, aber ich gab nicht auf, wuchs ein bißchen mit den Werken und heute gehören sie allesamt zu meinen absoluten Lieblingssymphonien. Bei Brahms dauerte es länger...


    J: Brahms, Klavierquintett f-Moll
    Da war ich schon kein Brahms-Anfänger mehr, trotzdem war es nicht Liebe auf den ersten Blick. Nach mehrmaligem Hören sprang der Funke so richtig über!


    L: Debussy, Prélude à l'Après-midi d'un faune
    Gefiel mir sofort!


    O: Janacek, Sinfonietta
    Gefiel mir sofort!


    P: Sibelius, Sinfonie Nr. 4
    Gefiel mir sofort!


    Q: Prokofjew, Sinfonie Nr. 6 es-Moll
    Live zum ersten und bisher einzigen Mal gehört, die rhythmische Kraft riss mich mit, ich sollte sie mal wieder hören!


    R: Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 13 b-Moll
    "Das Werk hat mich, vielleicht nur aufgrund einiger Stellen oder Sätze gepackt, obwohl ich andererseits längeren Strecken eher ratlos gegenüberstand." Sowas weckt bei mir immer Ehrgeiz, heute ist es gern gesehener Gast zwischen meinen Ohren!


    U: Strawinski, Le Sacre du Printemps
    Direkter Ohrwurm, ich verstand sofort die "Urgewalt" des Stücks.


    V: Bartok, Violinkonzert Nr. 2
    Sofort gemocht, nicht gleich verstanden.


    W: Bartok, Streichquartett Nr. 5
    Sofort gemocht, nicht gleich verstanden.


    X: Skrjabin, Sonate Nr. 3 für Klavier fis-Moll
    Beim ersten Hören in ein Ohr rein, aus dem anderen raus. Ist besser geworden, ich mag die Sonate nun, hingegen mit Skrjabins Orchestermusik werde ich nicht warm.


    Y: Berg, Violinkonzert
    Sofort gemocht, nicht gleich verstanden.


    Z: Schönberg, fünf Klavierstücke Op. 23
    Weder gemocht noch verstanden. Heute ist Schönberg nicht mehr wegzudenken aus meinem Musik-Hören, die Klavierstücke höre ich allerdings nur selten (Ausnahme op.11).