Tschaikowsky-Empfehlungen.

  • Ich habe leider nur sehr wenig von Tschaikowsky und möchte die Experten deshalb um Empfehlungen bitten, Lieblingsaufnahmen, Geheimtipps usw. Dankeschön. =)

    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
    - Albert Einstein (1879-1955)

  • Cher Duc ,
    Klavierkonzert b-Moll: Argerich / Kondrashin und Horowitz/Toscanini
    KK G-Dur : Ginsburgh und Gilels
    Violinkonzert : D Oistrach ; Szeryng ; Huberman
    4. Symphonie : Bernstein / New York Philh. O. ( Sony)
    5. : mravinsky /Leningrader P. ( LONDONER Aufnahme!!!)
    6. Symphonie Carlo Maria Giulini ; Markevitch ; Mravinsky (s.o.)
    Ballette : Dorati oder Ozawa
    Opern : N u r in russischer Sprache !!!
    Beste Grüsse und viel Erfolg
    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin


  • Danke schon mal für diese Hinweise. Ich werde mich bei Gelegenheit danach umschauen.;)

    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
    - Albert Einstein (1879-1955)

  • Hallo,


    eine kleine Empfehlung auch von mir.
    Ich mag die Aufnahme des schon genannten Klavierkonzertes b-moll, op.23 von Ivo Pogorelich mit Claudio Abbado und den LSO sehr gerne.


    Natürlich ist mir klar, daß einige mir z.T. auch heftig widersprechen werden, Pogorelich polarisiert ja nunmal wie kaum ein anderer, dennoch... eine für mich großartige Aufnahme .




    Gruss, Moritz

    "Das beste, an dein Übel nicht zu denken, ist Beschäftigung."
    Ludwig van Beethoven

    Einmal editiert, zuletzt von Moritz ()

  • Hallo,


    empfehlenswert auch das Klavierkonzert Nr. 1 des Gewandhausorchersters Leipzig unter dem großen Kurt Masur und mit Peter Rösel (DDR-Aufnahme: 1981).



    P.S.: Das dürfte dieselbe Version sein, wie ich sie habe (von 1990).


    Gruß
    Felipe

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Hallo Freunde,


    Also der Tschaikowsky, Pjotr hat ja nun 3 Klavierkonzerte geschrieben, nicht nur das Erste. Werner Haas/Eliahu Inbal wäre für alle eine Empfehlung.
    Außerdem hat er auch 6 Sinfonien geschrieben, nicht nur die letzten 3.
    Und was die Ballette angeht, sollte immer auch ein Ohr in die Aufnahmen mit Ernest Ansermet geworfen werden. Das war ein hervorragender Ballettdirigent, allerdings nicht nur das. Und wichtig zu wissen ist es m.E. noch, daß bei den Balletten auf die Fassungen ohne Striche geachtet werden sollte, sonst gibt es nur das zu hören, was dem Dirigenten gefiel. Nicht so einfach herauszukriegen.
    Das "Souvenir de Florence" für Streichorchester ist, wie ich finde, ebensowenig eine Petitesse wie das Klaviertrio op. 50.
    Und dann noch der Hit schlechthin: Die Serenade für Streicher op. 48. Damit fängt man jedes Publikum.


    Liebe Grüße
    yarpel

  • Hat Tschaikowsky nicht 7 Sinfonien geschrieben? (1 - 6 und die Manfred-Sinfonie).
    Ich möchte als Geheimtipp einmal die dritte Sinfonie nennen. Sie ist eine gelungene Abwechslung zu Tschaikowskys sonst so berühmten Werken. (Sinfonie Pathetique, Sinfonie Nr. 5, Nussknacker, Romeo & Julia Ouvertüre, Schwanensee, Ouvertüre 1812). Die anderen Sinfonien sind übrigens auch gut, zu ihnen habe ich aber aufgrund fehlender Zeit noch nicht ganz Zugang gefunden.


    Ich habe mir vor einiger Zeit die folgende Box gekauft für ca 18 Euro:



    Daran zehre ich heute noch. Die Aufmachung ist für Brillant und den Preis exzellent. Ich traute meinen Augen nicht als ich die Box öffnete. In der Box ist jede CD in einer wunderschönen Papphülle. Jede Hülle sieht dabei vollkommen anders aus. Als Grafikvorlage dienen Gemälde.
    Als ich das sah traute ich mir nicht die CDs anzuhören weil ich dachte, von den 18 Euro ist ja wohl schon das meiste in die Aufmachung geflossen.
    Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Riccardo Mutis Interpretation kann man ruhig zweit- bis erstklassig nennen. Im Vergleich mit anderen Einspielungen zog er meist den längeren. Die Ouvertüre 1812 hat mich besonders überzeugt. Dort ging er im Vergleich sogar gegen von Karajan als Sieger vom Felde, obwohl mir diese besagte Einspielung Karajans von diesem Werk ebenfalls sehr gefiel.
    Der einzige Wehrmutstropfen ist die nicht perfekte Tonqualität.


    Also als, und für einen Tschaikowsky-Einsteiger empfehle ich diese Box für 18 Euro zum Kennen lernen. Gut manch einer möge kein Liebhaber solcher Boxen sein, aber bei diesem Preis kann man nichts falsch machen, man kann sich später immer noch andere Einspielungen kaufen, sofern das überhaupt nötig sein wird.
    JPC lobt übrigens die Box auch sehr, habe ich gerade gelesen.


    Also noch mal kurz zusammengefasst zum Thema:
    Geheimtipp oder besser gesagt nicht so ein bekanntes Werk: 3. Sinfonie
    Lieblinswerk von mir: Ouvertür 1812, gespielt von dem Philadelphia Orchestra, dirigiert von Muti.


    Die berühmten angesprochen Konzerte zu Klavier und Violine habe ich eigenartigerweise noch nicht. Kenne sie aber und sind bereits auf meinem Wunschzettel.

  • Da FGB hier nicht mehr posten kann, erlaube ich mir, zu antworten.


    Von Mrawinskij gibt es neben diversen Konzertmitschnitten der drei letzten Tschaikowskij-Sinfonien (Erato, Melodiya) zwei Einspielungen mit den Leningrader Philharmonikern bei der Deutschen Grammophon:


    Einmal die Mono-Aufnahmen der 5. und 6. von 1956 aus Wien, erschienen in der "Originals"-Reihe:



    Dann das bekanntere Stereo-Remake von 1960 (diesmal auch mit der 4.), aufgenommen in London:



    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Ah, besten Dank. Ich besitze jene stereophone Aufnahme, und halte sie bisher für die beste der "Pathetique". Werde aber noch in Giulini und Swetlanow hineinhören.

  • Hallo,


    ich schließe mich yarpel und ThomasW an, indem ich auch noch einmal auf die ersten 3 Sinfonien aufmerksam machen will.
    Gerade jetzt, wo es so schön klirrend kalt draußen ist, passt seine 1. Sinfonie, die "Winterträume", wunderbar zu einem flauschigen Sesselplatz am Kamin. :D
    Die letzten drei sind natürlich bedeutender, aber man verpasst eine Menge, wenn man die Ersten ignoriert.



    Liebe Grüße, Peter.

  • Auf das Klaviertrio möchte ich hinweisen - wunderschön!


    Freundliche Grüße


    Heinz


    Edit: Sehe gerade, dass es gerade einen Thread im Kammermusik-Bereich gibt.

  • Hallo Tschaikowsky-Freunde,


    bei Tamino wird wenn es um Tschaikowsky geht immer vom großen Mrawinsky geschrieben und die entsprechende Begeisterung über seine Aufnahmen formuliert.
    ;)Ich möchte diese auch kennenlernen und möchte eine INFO welche Aufnahme am Empfehlenswertesten ist.


    Von den Tschaikokowsky-Sinfonien gibt es seit 1948/9 mehrere Aufnahmen mit Mrawinsky.


    Die ersten Stereo-Aufnahmen (die interessieren mich) liegen bei DG auf CD von 1960 vor:


    Bei Erato sind sogar Digitalaufnahmen von 1982 und 1983 der Sinfonien Nr.5 und 6 zu haben - jetzt in der ELATUS-Mittelpreis-Serie:


    :hello: Welche Aufnahmen sind vorzuziehen ?
    Ist die Digitalaufnáhme des alten Mrawinsky auch so gut wie die schon positiv erwähnte von DG 1960 ?

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • lieber duc,
    da du ja auch in wien zuhause bist, empfehle ich dir :
    "Tschaikowski Impressionen" von meinem Landsmann Ivan Cavallari. Es gibt dir einen Überblick über sein Leben und vor allem seine Gefühlswelt.
    Im Stück wird auch Bezug genommen zu dem Medium das wir gerade benutzen. Für Tschaikowskis Schaffen gibt es eine Quelle, den Briefwechsel mit Nadeschda von Meck, einer reichen Witwe. Sie trafen sich nie.

    WHEN MUSIC FAILS TO AGREE TO THE EAR;
    TO SOOTHE THE EAR AND THE HEART AND SENSES;
    THEN IT HAS MISSED ITS POINT
    (Maria Callas)

  • Hallo Wolfgang!
    Bei den früheren Mrawinskij-Aufnahmen ist die Technik mitunter nicht ganz so auf dem Stand, dass alle Feinheiten herauskommen. Die DG-Aufnahme finde ich hingegen Spitze! Die spätere kenne ich nicht - noch nicht! Danke für den Hinweis!
    Bei der DG ein wenig warten, angeblich kommt sie in einer low-budget-Serie.
    Liebe Grüße

    ...

  • Das beste Preis/Leistungsverhältnis in bezug auf das Violinkonzert in D-Dur, op.35, bietet derzeit die Ars Vivendi-Ausgabe, eine Aufnahme aus der späten DDR-Zeit: Hans Vonk (1942-2004) dirigiert die Staatskapelle Dresde (deren Chefdirigent er damals war), der Solist ist Christian Funke (jetzt, soviel ich weiß, Erster Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters).


    LG


    Waldi

  • Es mag zwar möglicherweise nicht so ganz das richtige Thema für mein Anliegen sein (Kaufberatung), aber da es für Tschaikovskys wirklich schöne 1. Smphonie 'Winterträume' noch keinen eigenen Thread gibt, hoffe ich eben hier mal auf Empfehlungen.


    Ins Auge gefasst sind nun vorerst einmal:


    Maazel, Wiener Philharmoniker, DECCA


    oder


    Markevitch, London Symphony, PHILLIPS.


    Ich bin natürliche für alle weiteren Kombinationen sehr offen, insbesondere mit russischen Dirigenten. Was die Interpreation angeht, ist momentan das vor kurzem live übertragene Konzert des Symphonieorchesters des Bayer. Rundfunks unter Michael Sanderling, der für Muti einspringen musste. Wer's also zufällig gehört hat, möge mir ähnlich gespielten Aufnahmen ans Herz legen... :yes:

    'Architektur ist gefrorene Musik'
    (Arthur Schopenhauer)

  • Hallo Novecento,


    Was die frühen Tschaikowsky-Sinfonien angeht, so empfehle ich, besonders für die Winterträume, ohne wenn und aber -
    *** Bernstein / New Yorker PH (SONY):

    SONY, ADD


    :yes: Diese habe ich auch erst sehr spät kennengelernt und hatte damit meine neue Lieblingsaufnahme.



    Vorher war ich mit Karajan (DG) auch ganz zufrieden, da dies eine der wenigen Aufnahmen waren, die klanglich ordentlich sind. Meine russischen Aufnahmen (Eurodisc-LP´s) vorher, waren vielleicht interpretatorisch russischer (muß ja zwangsweise sein), aber klanglich so desolat, sodaß diese keine Hörfreude erzeugen konnten.


    Einzige Alternative zur o.g. Bernstein-Aufnahme sehe ich heute nur
    Swetlanow / Staatliches SO der UDSSR Moskau (Melodiya), die ich auf Eurodisc-LP habe;
    aber klanglich auch nicht so ganz auf dem Stand der Zeit.

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Hallo,


    der Markevitch-Empfehlung für die "Winterträume" möchte ich mich anschliessen, allerdings gibt es von dieser Sinfonie noch zwei Einspielungen, auf die man nicht verzichten kann:


    Boston Symphony Orchestra, Michael Tilson Thomas, DG


    Los Angeles Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta, Decca



    Beide Aufnahmen sind brilliant, zügig, unsentimental und straff. Der Klang ist sehr gut. MTT geht etwas kompakter zur Sache und ZM etwas drastischer.



    Agon

  • Welche Aufnahme(n) von Romeo und Julia, Francesca da Rimini und Hamlet würdet ihr mir empfehlen?


    Neben den Sinfonien habe ich mich mit diesen Werken bisher nur sehr peripher beschäftigt.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Also, bezüglich "Romeo und Julia" möchte ich hier lediglich eine Aufnahme empfehlen, die für mich bis heute unübertroffen geblieben ist:



    Philharmonia Orchestra, Igor Markevitch, Testament


    Das Philharmonia Orchestra der 50er und 60er Jahre war ja bekanntlich eines der besten Orchester, das jemals existiert hat. Walter Legge hat es persönlich zusammengestellt und nur die besten Dirigenten der Zeit engagiert (z.B. Karajan, Toscanini, Furtwängler, Kempe, Klemperer). Dazu gehört natürlich auch Igor Markevitch, der mit diesem Orchester zweimal den "Sacre du Printemps" aufgenommen hat. Wer diese Aufnahmen kennt, kann sich in etwa vorstellen, was Ihn bei diesen Tchaikovsky-Werken erwarten wird...nämlich der absolute Wahnsinn!
    Zunächst: der Klang ist von unglaublicher Plastizität und Präsenz - es könnte eine Mercury Living Presence-Aufnahme sein. Die Testament-Techniker haben hier hervorragend restauriert. Besser kann ich es mir nicht vorstellen.
    Zweitens: Das Philharmonia Orchestra spielt um sein Leben - man glaubt es kaum, mit welcher Rasanz, Intensität und Hingabe hier musiziert wird. Hier paart sich absolute technische Perfektion mit emotionaler Unbedingtheit - eine sehr seltene Verbindung.
    Drittens: Igor Markevitch auf der Höhe seiner Kunst - intellektuelle Schärfe, radikale Vermeidung von Falschheit und Sentimentalität, ein fast schon selbstzerstörerisches Dirigat - was war das nur für ein Dirigent!!!
    Die Schwanensee-Suite, die Nussknacker-Suite und die Erste Sinfonie von Prokofiev bewegen sich auf demselben Niveau. Man nenne mir eine Aufnahme der N.-Suite, wo die berühmten Tänze mitreissender und perfekter interpretiert werden.


    Also, eine unbedingte Empfehlung. Nachdem ich diese Aufnahme gehört hatte, wollte ich keine Andere mehr haben. Ich habe zwar noch Andere (Bernstein, Abbado usw.), die auch alle ihre Reize haben, die aber in keinster Weise diesen Grad an Perfektion erreichen.



    Agon

  • Zitat

    Original von Agon
    Wer diese Aufnahmen kennt, kann sich in etwa vorstellen, was Ihn bei diesen Tchaikovsky-Werken erwarten wird...nämlich der absolute Wahnsinn!


    Läßt sich Entsprechendes auch hierüber sagen:


    ?


    Ich frage auch deshalb, weil ich seit einiger Zeit mit dem Erwerb eines Tschaikowsky-Symphonien-Zyklus' liebäugle, aber noch nicht weiß, welcher es sein soll. Vor langer Zeit habe ich mal die weiter oben gelobte Einspielung mit Riccardo Muti (jetzt bei Brilliant: günstig!) gehört und war angetan:


  • Hallo Gurnemanz,


    bezüglich der Markevitch-Sinfonien-GA kann ich Dir mit einem ganz klaren JA antworten. Besonders die Sinfonien Nr. 4 und 6 sind unglaublich. Die drei frühen Sinfonien sind natürlich auch hervorragend, aber hier gibt es exzellente Konkurrenz in Gestalt von Dorati, Muti (Nr. 2 und 3), Mehta und Tilson Thomas (Nr. 1).


    Markevitch hat einfach einen solch straffen und unsentimental-trockenen Tchaikovsky-Ansatz, der keinerlei Durchhänger und sentimentale Entgleisungen duldet. Wenn Dir ein solcher Ansatz zusagt, bist Du hier definitiv an der richtigen Adresse...



    Agon

  • Zitat

    Original von Agon
    Markevitch hat einfach einen solch straffen und unsentimental-trockenen Tchaikovsky-Ansatz, der keinerlei Durchhänger und sentimentale Entgleisungen duldet. Wenn Dir ein solcher Ansatz zusagt, bist Du hier definitiv an der richtigen Adresse...


    Ja, das könnte mir zusagen, werd's ernsthaft bedenken - vielen Dank!


  • Eine hervorragende Einspielung und eine wunderbare Gesamtaufnahme, besonders bei den frühen Symphonien.


    Gerade bei der Ersten mit ihrem himmlisch schönen langsamen Satz ist aber Jansons für mich Referenz:



    Angeblich hat Chandos eine billige Box mit allen Symphonien wieder aufgelegt, konnte sie jetzt aber auf die schnelle nicht finden.

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

  • Zitat

    Original von Gurnemanz
    Vor langer Zeit habe ich mal die weiter oben gelobte Einspielung mit Riccardo Muti (jetzt bei Brilliant: günstig!) gehört und war angetan:



    Diese Box fiel mir auch schon ins Auge - v. a. weil sie neben den Sinfonien auch die Manfred-Sinfonie, Romeo und Julia, Francesca da Rimini, die Streicherserenade und 1812 enthält. Insofern ein Schnäppchen, wenn sie wirklich so gut ist.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Schon mal Danke für die vielen Tips. Ich werde, sobald das Budget es zulässt, einigen davon in Form einer CD nachgehen... :D
    Besonders interessant ist die Empfehlung mit Tilson-Thomas, der so weitab meiner üblichen Tschaikowsky-Verdächtigen lag, dass ich diese Aufnahme wohl kaum in Erwägung gezogen hätte. Handelt es sich da um einen einmaligen Glückstreffer oder hat er noch mehr beachtenswerte Tschaikowsky-Interpretationen vollbracht?


    Ansonsten möchte ich mich mal mit einer Empfehlung in Sachen Orchesterwerke revanchieren:
    Die vier berühmtesten, Romeo und Julia, Francesca da Rimini, Capriccio Italien und die 1812 Ouvertüre, vereint in einer sehr guten Barenboim-Aufnahme:


    'Architektur ist gefrorene Musik'
    (Arthur Schopenhauer)

  • Hallo novecento.
    Ein Werk Tchaikovsky´s solltest du dir auch auf jeden Fall zulegen bzw. anhören.
    Snegurotschka/ Schneeflöckchen ist eine Schauspielmusik von Tchaikovsky, welche ich glücklicherweise bei uns in Wolfsburg als Konzertersatzprogramm hören durfte. Ein paar wirklich schöne Melodiechen und feurige Tänze machen es einem zum Vergnügen. Für die Aufnahme habe ich mich bisher nochnicht durchdringen können, aber vielleicht versuchst du es ja.
    Besten Gruß
    Chrissi

  • Zitat

    Original von Joseph II.
    Welche Aufnahme(n) von Romeo und Julia, Francesca da Rimini und Hamlet würdet ihr mir empfehlen?


    Neben den Sinfonien habe ich mich mit diesen Werken bisher nur sehr peripher beschäftigt.


    Hallo Joseph,


    geht es um Tschaikowsky´s Sinfonische Dichtungen, so sollte man
    Jewegenij Swetlanow nie aus den Augen verlieren.
    So umwerfend hat sie kein anderer dirigiert.


    Leider sehe ich, dass die Melodiya-Aufnahmen mit Swetlanow derzeit nicht komplett zu bekommen sind, sondern auf verschiedene Einzel-CD´s verteilt sind.
    Eine davon wäre diese:

    Melodoya, 2CD, ADD



    *** Legst Du mehr auf eine TOP-Klangqualität wert, so ist Antal Dorati auf dieser Decca-Doppel-CD auch eine TOP-Wahl:



    Detroit SO, National SO Washington, Dorati
    Decca , ADD, 73-77



    *** Geht es nur um Francesca da Rimini, so wäre Leonard Bernstein (DG) eine Aufnahme, die Bernstein im Alter nochmal ganz groß zeigt:



    Nwe Yorker PH, Bernstein
    DG, 1991, DDD

    Gruß aus Bonn, Wolfgang