Gustav Mahler: Das Lied von der Erde

  • Bei Krips singt dann mit FiDi wieder ein Bariton, womit ich mich nicht so recht anfreunden kann, daher habe ich die Aufnahme bislang ignoriert. Mal sehen.

    Lieber Bertarido,


    das solltest Du Dir überlegen! Selbst mir "Mahler-Erfahrenen" ist es so ergangen, dass ich da bei Fidi unerhörte Sachen vernommen habe!


    Noch eine Aufnahme, die ich nicht missen möchte, vor allem vom Orchester her überragend ist:



    Schöne Grüße
    Holger

  • Es gibt da auch noch



    Lieber Michael,


    ich stelle meine Antwort in diesen Thread, weil es hier besser passt. Ich habe gerade in diese Aufnahme hineingehört und bin nun doch froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Christian Gerhaher macht seine Sache - wie nicht anders zu erwarten - gut, er ist durchaus eine Alternative zu Fischer-Dieskau. Allerdings kann ich mich auch weiterhin nicht mit einem Bariton bei diesen Stücken anfreunden. Kent Naganos Dirigat finde ich ziemlich glattpoliert, in seiner Interpretation vermag mich dieses Stück kaum zu fesseln. Das schlimmste an dieser Aufnahme ist jedoch Klaus Florian Vogt: eine totale Fehlbesetzung. Mit seiner Schönklang-Stimme singt er die Lieder derart parfümiert, dass es nicht zum Aushalten ist. Ich habe keines der drei Tenor-Lieder bis zum Ende anhören können, was mir noch nie passiert ist. Aber hier habe ich ein geradezu körperliches Unwohlsein verspürt.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.


  • Lieber Michael,


    ich stelle meine Antwort in diesen Thread, weil es hier besser passt. Ich habe gerade in diese Aufnahme hineingehört und bin nun doch froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Christian Gerhaher macht seine Sache - wie nicht anders zu erwarten - gut, er ist durchaus eine Alternative zu Fischer-Dieskau. Allerdings kann ich mich auch weiterhin nicht mit einem Bariton bei diesen Stücken anfreunden. Kent Naganos Dirigat finde ich ziemlich glattpoliert, in seiner Interpretation vermag mich dieses Stück kaum zu fesseln. Das schlimmste an dieser Aufnahme ist jedoch Klaus Florian Vogt: eine totale Fehlbesetzung. Mit seiner Schönklang-Stimme singt er die Lieder derart parfümiert, dass es nicht zum Aushalten ist. Ich habe keines der drei Tenor-Lieder bis zum Ende anhören können, was mir noch nie passiert ist. Aber hier habe ich ein geradezu körperliches Unwohlsein verspürt.


    Hallo Bertarido, nun muss ich zu meiner Schande(?) gestehen, die Aufnahme selber garnicht zu kennen :untertauch: Ich wusste "nur", dass es da etwas mit Gerhaher gibt. - Nach Deiner Einschätzung werde ich mal reinhören, wobei ich KFV zumindest live (u.a. Lohengrin, Parsifal, Die tote Stadt und zuletzt Das Buch mit sieben Siegeln) ganz außerordentlich schätze.

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • "Das Lied von der Erde" ist wohl Mahlers ganz "persönlichste" Komposition. Ursprünglich fand ich gar keinen Zugang, inzwischen habe ich dieses Werk mehrmals in den verschiedensten Versionen kennengelernt.




    Interessant ist auch die Klavierfassung, die von Mahler selbst stammt:



    Die hier besprochene Einspielung mit Kant Nagano habe ich mir gerade angehört, das ist eine durchaus gelungene Aufnahme mit eindrucksvollen Orchesterpassagen und guter solistischer Besetzung. Klaus Florian Vogt singt wieder einmal vorzüglich. Ich schätze ihn ebenso wie MSchenk u.a. wegen Lohengrin, dem Parsifal und neuerdings auch den Meistersingern. Aber wenn man ihn nicht mag, dann fällt er eben auch hier durch.
    Auf DVD ist ebenfalls interessant diese Einspielung von den Londoner Proms aus dem Jahre 1988:



    Diskutieren kann man darüber, warum Mahler die zweite Solostimme mit Alt oder Bariton besetzen lässt. Ich habe da keine Präferenz, entscheidend ist immer die stimmliche Qualität.


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Klaus Florian Vogt singt wieder einmal vorzüglich. Ich schätze ihn ebenso wie MSchenk u.a. wegen Lohengrin, dem Parsifal und neuerdings auch den Meistersingern. Aber wenn man ihn nicht mag, dann fällt er eben auch hier durch.


    Ich mag Klaus Florian Vogt durchaus, habe ihn auch schon live als Lohengrin gehört und war sehr beeindruckt. Nur hören sich bei ihm die Mahler-Lieder wie die Gralserzählung an, und weiter entfernt von einer angemessenen Interpretation kann man nicht sein. Daher bleibe ich dabei: eine völlige Fehlbesetzung.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Auf DVD ist ebenfalls interessant diese Einspielung von den Londoner Proms aus dem Jahre 1988:


    Diskuutieren kann man darüber, warum Mahler die zweite Solostimme mit Alt oder Bariton besetzen lässt. Ich habe da keine Präferenz, entscheidend ist immer die stimmiche Qualität.


    Wenn man auf den amazon-Link klickt, dann man erfahren, dass das BBC Philharmonic Orchester ein Darsteller und Kurt Sanderling ein Regisseur ist... :hahahaha:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Lieber Stimmenliebhaber,


    bei amazon wundert mich das überhaupt nicht. Da werden wahllos Komponisten mit Dirigenten durcheinander geworfen bzw. beide als Künstler bezeichnet. Wenn man die CD-Beschreibungen liest, glaubt man, eine Putzkolonne habe die Texte zusammengestellt.



    Liebe Grüße


    Portator

  • Lieber Holger,


    oh nein und das werde ich mit Sicherheit auch nicht tun.
    Es gab Hörbeispiele bei Sonymusic, die mich in meiner Meinung bestätigt hatten, dass Mahler sich etwas dabei dachte, die Solopartien mit zwei verschiedenen Singstimmen zu besetzen.
    In den natürlich nicht repräsentativen Ausschnitten forcierte mir Kaufmann zu stark, seine Stimme neigte in den veritablen Tenorpartien zum Überschlagen. Also, er bot das, was man ihm leider stellenweise negativ ankreiden muss.


    Indes bin ich mir sicher, dass sich wegen Jonathan Nott der Kauf der CD lohnen würde. Aber man kann ihn auch in einer anderen, kürzlich erschienenen, Einspielung hören:



    Orchestral ist die Aufnahme eine Pracht: in allen Bereichen hervorragend besetzt und in der Homogenität des Klangs in etwa vergleichbar mit der (für mich) unerreicht guten Aufnahme mit Rafael Kubelik (Audite).


    Ich habe die CD (genauer: SACD) erst einmal gehört, deswegen möchte ich detailliert auf die Gesangsleistungen noch nicht eingehen. Roberto Saccà gefiel mir beim ersten hören sehr gut, Stephem Gadd leider weniger. Dazu aber später mehr.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hat jemand dieses Wagnis schon erstanden und gehört? :)


    Hören würde ich das schon mal, lieber Holger. Für soetwas ist Spotify gut. Ich werde dort gleich mal danach suchen. Ansonst dürfte das wohl ehr eine sportliche denn eine künstlerische Leistung sein. Ich sehe keinerlei Notwedigkeit und tieferen Sinn für so eine Lösung. Es gibt ja auch in der Oper deratige Hochleistungsversuche - eine Sängerin für Venus und Elisabeth oder für Cassandra und Dido.


    Danke für den Tipp.
    Gruß Rheingold

    Rheingold 1876

  • Es gibt ja auch in der Oper deratige Hochleistungsversuche - eine Sängerin für Venus und Elisabeth [...]


    Im "Tannhäuser" kann es ja durchaus Sinn machen, lieber Rheingold, stehen doch Venus und Elisabeth für zwei Ausprägungen der Liebe. Im "Lied von der Erde" kann ich allerdings keinen Sinn darin erkennen, alle Lieder von einer Person singen zu lassen, das ist dann wohl doch vor allem ein Marketing-Gag und ein Anreiz für Kaufmann-Fans. Davon abgesehen bevorzuge ich es ohnehin, wenn eine Frau die eine Hälfte der Lieder singt, insbesondere den "Abschied". Nein, diese Aufnahme brauche ich ganz sicher nicht.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Dann fange ich mal an, lieber Holger. Tatsächlich habe ich die Aufnahme von Mahlers "Lied von der Erde" mit Jonas Kaufmann in allen Rollen auf Spotify gefunden - und sofort angehört. Ein Hoch auf diese Plattform, die einen vor Fehlkäufen bewahrt. :)


    "Und wenn ich nicht mehr singen kann ..." Was geht wohl einem Sänger durch den Kopf, wenn er an diese Stelle im "Trunkenden im Frühling" kommt? Ich gehöre zu denen, die für Kaufmann immer viel übrig hatten und noch haben - und für das Werk ohnehin. Diesmal war ich nicht angetan oder gar ergriffen, wie es sein sollte. Die Stimme klingt ziemlich grau, müde und ohne jeden Glanz, in den extremen Höhen überanstrengt. Inhaltlich hat der Tenor auch fast nichts zu sagen. Es tönt so vor sich hin. Keine Magie im "Abschied". Da müsste einem doch der Atem stocken. Offenbar wird alle Konzentration für den physischen Vortrag selbst gebracht. Für die Interpretation bleibt nichts mehr übrig. Auch die begleitenden Wiener Philharmoniker haben mich nicht erreichen können. Sie wirken ziemlich routiniert. Wie Bertarido schon vermutete: Ein "Marketing-Gag und ein Anreiz für Kaufmann-Fans". Da stimme ich zu.


    Prinzipiell stimme ich mit Bertarino auch überein (so viel Übereinstimmung gibt es zwischen uns auch selten ;) ), dass ich das "Lied von der Erde" lieber zweigeteilt höre. Am liebsten von einem Tenor und einem Alt. Schon der Einsatz eines Baritons statt der Frauenstimme überzeugt mich nicht, wenngleich der "Abschied" auch gewisse ambivalente Züge in sich trägt. Es ist für mich nicht eindeutig, dass es da aus eine Frau spricht.


    Gruß Rheingold

    Rheingold 1876

  • Prinzipiell stimme ich mit Bertarino auch überein (so viel Übereinstimmung gibt es zwischen uns auch selten ), dass ich das "Lied von der Erde" lieber zweigeteilt höre. Am liebsten von einem Tenor und einem Alt.


    Ich bin mit den Aufnahmen von Bruno Walter (Patzak/Ferrier), Fritz Reiner (Lewis/Forrester) und Otto Klemperer (Wunderlich/Ludwig) sozialisiert worden, deshalb existieren für mich Aufnahmen außerhalb der Tenor/Alt-Variante quasi gar nicht.

  • Ich besitze ebenfalls immer noch keine Tenor/Bariton-Aufnahme (ich hatte mal eine (Rattle/Seiffert/Hampson), die mir aber gar nicht gefallen hat). Ich habe Kaufmanns tour de force nicht gehört, aber das scheint mir auch übertrieben, ganz abgesehen davon, dass ich einen Alt vorziehe. Andererseits kann man natürlich mit solch einem Husarenstück Aufsehen erregen und es ist auch nachvollziehbar, weil der Tenor nach dem (wohl anstrengenden und schwierigen) ersten Lied nur noch zwei relativ kleine Stückchen hat, während, vom "Abschied" ganz abgesehen, auch die beiden anderen Alt/Bariton-Stücke gewichtiger sind.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Der einzige Bariton, den ich gerne im "Lied von der Erde" höre, ist Dietrich Fischer Dieskau in der hervorragenden Aufnahme mit Paul Kletzki:



    (auch wegen der Interpretation der 4. Sinfonie, in der das "so als ob", die versteckte Ironie, mustergültig herausgearbeitet wird, sehr zu empfehlen)


    Über die sehr gute Behandlung des gesungenen Wortes muss man bei Fi-Di keine Worte verlieren, vielmehr beherrscht er die unangenehm hohen Lagen seines Gesangsparts mustergültig. Sehr negativ ist mir diesbezüglich Thomas Hampson in Erinnerung geblieben, der sich durch die hohen Töne falsettiert und quält, mit entsprechend quälendem Ergebnis. Auch der von mir schon angesprochene Stephen Gadd hat mir Höhenproblemen zu kämpfen.


    Aber auch ein sehr, sehr guter Fi-Di kann nicht mit Christa Ludwig oder gar der göttlichen Janet Baker (Kubelik) mithalten. Der verzückte, intime, verinnerlichte Charakter in "Der Abschied" scheint mir von einer weiblichen Singstimme besser getroffen werden zu können als von einer männlichen.


    Die göttliche Janet Baker gibt es hier zu hören:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hallo,


    ich bewundere die Karriere von Jonas Kaufmann und sein riesenhaftes Repertoire, aber seine "Allein-Aufnahme" des Liedes von der Erde ist Effekthascherei und unnötig ! Da macht jemand auf Placido Domingo und will alles singen und aufnehmen ! Außerdem widerspricht es der künstlerischen Grundaussage des Werkes.


    Antalwin

  • Dann fange ich mal an, lieber Holger. Tatsächlich habe ich die Aufnahme von Mahlers "Lied von der Erde" mit Jonas Kaufmann in allen Rollen auf Spotify gefunden - und sofort angehört. Ein Hoch auf diese Plattform, die einen vor Fehlkäufen bewahrt. :)


    "Und wenn ich nicht mehr singen kann ..." Was geht wohl einem Sänger durch den Kopf, wenn er an diese Stelle im "Trunkenden im Frühling" kommt? Ich gehöre zu denen, die für Kaufmann immer viel übrig hatten und noch haben - und für das Werk ohnehin. Diesmal war ich nicht angetan oder gar ergriffen, wie es sein sollte. Die Stimme klingt ziemlich grau, müde und ohne jeden Glanz, in den extremen Höhen überanstrengt. Inhaltlich hat der Tenor auch fast nichts zu sagen. Es tönt so vor sich hin. Keine Magie im "Abschied".

    So etwas hatte ich mir schon gedacht, lieber Rheingold. Die kurzen Hörschnipsel machten mir genau diesen Eindruck. Das "Lied von der Erde" ist nun mal keine Oper. :hello:

    Die göttliche Janet Baker gibt es hier zu hören:

    Janet Baker, lieber Norbert, ist für mich die Einzige, die das "Urlicht" (2. Symphonie) wirklich episch und nicht sentimental singt wie es sein soll. Nur sie gefällt mir wirklich. Nur fehlt mir die CBS-Bernstein-Aufnahme aber auch in meiner Sammlung - ich muss demnächst mal schauen, ob es die in einer günstigen Box gibt. Und die Hörschnipsel mit Kubelik finde ich ebenfalls beeindruckend - wirklich außergewöhnlich. Die Aufnahme muss ich wohl haben. :) Die Bamberger mit Nott sind wunderbar, aber die Sänger.... Fidi finde ich entdeckt wirklich bislang ungehörte Tiefen - ich habe die Aufnahme mit Wunderlich und Krips und möchte sie nicht missen. Die Kletzi-Aufnahme brauche ich wohl auch noch.... :hello:


    Schöne Grüße
    Holger

  • Lieber Holger,


    der Musikkritiker Karl Schumann schrieb über das Konzert mit Kubelik u.a.: "Das Orchester spielte wie ein einziger Organismus aus hundert Solisten"


    In der Tat erreicht der Mitschnitt eine Homogenität aller Beteiligten, die in nur ganz wenigen Aufnahmen (nicht nur des "Lieds von der Erde") erreicht worden ist.
    Auch Waldemar Kmentt ist unglaublich gut mit seinem "metallischen Timbre" und seinem temperamentvollen Vortrag.


    Auch zu Kletzki kann ich nur Lobeshymnen beisteuern. Gerade die 4. Sinfonie ist wunderbar interpretiert. 1957, als die Aufnahme entstand, war Mahler noch nicht "en vogue". Es war noch etwas besonderes, ihn einzuspielen. Das merkt man der Aufnahme an. Kletzki versteht es wie kaum ein anderer Dirigent, die Doppeldeutigkeit der Sinfonie herauszuarbeiten und lässt mit sehr geschmackvollen Rubati mehr als einmal aufhorchen.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hier die Schönberg Bearbeitung für Kammerensemble.....


    hieraus


    ....mit dem Linos Ensemble.


    Zitat von Fono Forum

    »Dem Linos Ensemble gelingt eine vibrierende Interpretation, klar und emotional zugleich.« Fono Forum, März 2016

    Allerdings muss man sich darauf einlassen, wem das gelingt der kann sich auf Genuss einstellen und wird ihn haben.


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Hat das lange Zusammensein mit Moses Arnold Schönberg prophetische Qualität verliehen? Bearbeitungen für "private Musikaufführungen" - genau das, was gegenwärtig überall gebraucht wird.


    ^^

  • Wer die Schönberg/Riehn-Bearbeitung einmal "live" hören will, könnte dies hiermit in hochkarätiger Besetzung tun:


    »Die liebe Erde allüberall«


    Collagen zu Gustav Mahlers »Das Lied von der Erde« – Ein Internet-Projekt der Symphoniker Hamburg zwischen Musik und neuer Medienkunst von Daniel Kühnel und Aron Kitzig


    Mo 22.06.20 bis So 28.06.20 – jeweils um 19:00 Uhr auf www.symphonikerhamburg.de – frei zugänglich und für begrenzte Zeit in der Mediathek


    Sylvain Cambreling Leitung – Nicholas Angelich Klavier – Martha Argerich Klavier – Jean-Efflam Bavouzet Klavier – Daniel Behle Tenor – Andrei Ioniță Violoncello – Julia Kleiter Sopran – David Orlowsky Klarinette – Michael Volle Bariton – Kammerensemble der Symphoniker Hamburg – Aron Kitzig Video, Bilder, Text – Lars Dreiucker Text, Bilder – Kobi Ben-Meir Bilder

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.