Bücherecke - Empfehlungen der allgemeinen Musikliteratur

  • Hallo,
    mal wieder etwas heiteres zum lesen:
    Franz Binder "Kleine Philosophie der Passionen.Oper"
    124 Seiten über Opern und Opernliebhaber, sehr unterhaltsam auch für nicht Opernfans. Erschienen als Taschenbuch bei dtv.
    Liebe Grüße
    nina

  • Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen (Volltreffer) und gleich im Anschluss im Urlaub gelesen. Nicht möglich, dieses Buch aus der Hand zu legen.




    Ein äußerst informativer und gut geschriebener Zugang zur neuen Musik. Nicht flächendeckend, eine Auswahl und im hinteren Teil auch Beiträge aus früheren Zusammenhängen. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch.


    Constantin Floros lohnt.


    Mit besten Grüßen


    Matthias

    Tobe Welt, und springe,
    Ich steh hier und singe.

  • Hallo.


    Igendwie ist es mir selbst ein Rätsel, aber ich habe mir die Karajan-Biographie von Uehling geholt. Obwohl ich eben kein Karajan-Fan bin.
    Aber nicht zuletzt die Diskussionen hier im Forum wie auch meine Kindheitserinnerungen an den bekanntesten Dirigenten seiner Zeit machen mir die Beschäftigung mit dem Mann interessant. Ich hatte mich sogar durch die Osborne-Biographie gequält, obwohl deren Lektüre für mich nicht mit allzu viel Erkenntnisgewinn verbunden war.
    Nun also Uehling. Die ersten 80 Seiten lasen sich interessant. Mal sehen.


    :hello:


    Gruß, l.

  • Hallo.


    Frisch eingetroffen: "Variationen mit Orchester - 125 Jahre Berliner Philharmoniker".
    Herausgegeben von der Stiftung der Berliner Philharmoniker; zwei Bände im Schuber, erschienen bei Henschel.


    Viel Buch fürs Geld. Ein Band, in meinen Augen der Hauptband, erzählt die Orchestergeschichte (424 Seiten); zugleich wird eine Zeitgeschichte aufgeblättert. Sehr interessant. Beispielsweise: Abbado wurde im Musikvereinssaal als Chefdirigent verabschiedet, wandelte dazu über Rosenblättern, beim Schlussapplaus räumten die Philharmoniker die Bühne, sodass ihr frischer Ex-Chef den Beifall allein empfangen konnte.
    Zweiter Band, "Biografien und Konzerte" (380 Seiten). Leider finden sich von fast allen der aktuellen Musiker der BPhil unglaublich alte Fotos, sodass man teilweise schon rätseln muss, ob derjenige wirklich noch mitwirkt. Ansonsten is auch der zweite Band - als Nachschlagewerk - gut.


    Für Freunde der BPhil gewiss eine interessante Neuerscheinung.


    :hello:


    Gruß, l.

  • Hallo, Emotione.


    gern geschehen :D


    Ich denke aber, dass sich der Kauf wirkllich lohnen dürfte. Für mich jedenfalls gilt das.


    Viel Spaß damit.


    :hello:


    Gruß, l.

  • Hallo Lohengrins,


    das will ich aber auch sehr hoffen, dass die Anschaffung sich lohnt. Nein, ich hatte schon vor, mir das zu kaufen, Deine Beschreibung hat hierzu nur den letzten Kick gegeben.


    LG :hello:


    Emotione

  • Dies hier habe ich heute bei Jokers für unglaubliche 4,95 € gefunden:




    Titel: Die Winterreise. 24 melancholische Geschichten zu Franz Schuberts Liederzyklus nach den Gedichten von Wilhelm Müller.


    Die Aufmachung des Buches (gebunden, 367 Seiten, mit Illustrationen) kann man schon als bibliophil bezeichnen.


    Bei Amazon gibt es eine nähere Produktbeschreibung, dort wird allerdings fälschlich behauptet, Thomas Quasthoff habe für das Buch eine Einleitung geschrieben. Auch die angeblichen Notenbeispiele gibt es nicht. Möglicherweise sind bei Jokers die Fehldrucke ohne Einleitung und Noten gelandet. Über die Qualität der Texte kann ich noch nichts sagen. Bis ich das alles gelesen habe, dürfte das Buch allerdings bei Jokers schon wieder verschwunden sein.


    Mit Gruß von Carola

  • Hallo Carola,


    da hast Du ein unglaubliches Schnäppchen gemacht. Ich habe das - sehr schöne Buch - noch als Hochpreisausgabe gekauft. Ich kann Dich beruhigen, Du hast sicher die Originalausgabe. Da sind keine Notenbeispiele enthalten und auch kein Vorwort von Quasthoff. Es ist einfach nur eine Sammlung von Erzählungen, die den einzelnen Liedern zugeordnet sind.


    Das Buch ist sehr ästhetisch gestaltet, über den Bezug zur Winterreise und die Qualität der einzelnen Erzählungen kann man streiten. Für 5 Euro hast Du jedenfalls keinen Fehler gemacht.


    Mit besten Grüßen


    Matthias

    Tobe Welt, und springe,
    Ich steh hier und singe.

  • Inzwischen habe ich dieses Buch auch fast schon gelesen: ich hoffe, das Bild
    wird angezeigt


    Moosbacher, der Herausgeber, entpuppt sich in der beigelieferten DVD als der Cellist des Leipziger Streichquartetts
    .
    Gülkes Stil muß man kenen (habe sein Beethoven-Buch gelesen), ist für einen Laien nicht ohne Schwierigkeiten zu verdauen, aber es geht und ist immer mit Gewinn, da er so viel auch "Drumherum" weiß.


    Platen, über die letzten Quartette, habe ich vor einiger Zeit als höchst lebendigen über 80jährigen Professor an der Bonner Uni über das Spätwerk Beethovens gehört. Er verfaßte auch die Artikel in den CD-Booklet's für Müller-Brühls Einspielungen der Sinfonien und kürzlich für die Klavierkonzerte der preisträger 2005 B. Competition. sehr gut!


    Indorf kündigt gleich die abgespeckte Version seines Buches an.


    Dann vom Insider Moosdorf über die Aufführungspraxis und von Korfmacher eine Zusammenstellung und Wertung der veröffentlichten Gesamteinspielungen, wobei die Leipziger Formationen sehr gut wegkommen.
    Warum fehlt das Suske-Quartett????????? Konkurrenz?????


    Die DVD ist zum Einmalansehen, man kann darauf verzichten. Man kennt so die Mitglieder des Leipziger Streichquartetts, aber zum besseren Verständnis von Op. 133 trägt die Visualisierung nicht bei. Solche zwanghaften Versuche, in unsere Welt zu transponieren, sollte man lassen.


    Aber alles in allem gut für denjenigen, der sicxh den Indorf nicht ins Regal stellen will.



    Gruß aus Bonn :hello:

    Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu

  • Zitat

    Original von Stabia


    Aber alles in allem gut für denjenigen, der sich den Indorf nicht ins Regal stellen will.


    Gruß aus Bonn :hello:


    Liebe Stabia,


    vielen Dank für diesen Hinweis. Da der Indorf bei mir bereits im Regal steht, kann ich mir das Geld ja gut sparen.


    Mit Gruß von Carola

  • Zitat

    Original von Stabia
    ...
    Warum fehlt das Suske-Quartett????????? Konkurrenz?????
    ...


    Möglicherweise, weil Karl Suske mit dem Posten des 1. Konzertmeisters traditionell das Gewandhaus-Quartett übernahm und sein eigenes auflöste?!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Beim Gewandhaus-Quartett spielt die erste Geige Frank-Michael Erben, die 2. Conrad Suske ( das könnte der Sohn vom Karl sein)


    Also, das ist es nicht, es muß einen anderen Grund haben, und als Suske-Quartett ist es ja nun erschienen und müßte in einer Diskographie dabei sein.


    Gruß aus Bonn :hello:

    Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu

  • Ich habe heute mit dieser zweibändigen Ausgabe von Mendelssohn-Briefen angefangen.




    Es handelt sich um einen Nachdruck der Erstausgabe von 1861, die von Paul Mendelssohn, dem Bruder von Felix, 13 Jahre nach dessen Tod herausgegeben wurde.


    Der erste Band enthält die sog. Reisebriefe aus der Zeit von 1830-1832, die an Familienmitglieder gerichtet waren, im zweiten Band sind Briefe aus den Jahren 1833-1847 veröffentlicht, in denen es überwiegend um berufsbedingte Korrespondenz geht.


    Die Lektüre verspricht anregend, aber auch ein wenig anstrengend zu werden. Anregend, weil Mendelssohn einen sehr gut lesbaren, schönen Schreibstil hat und interessant zu erzählen weiß - im ersten Brief z.B. aus Weimar von seinem Besuch bei Goethe. Anstrengend, weil es sich um ein Faksimile handelt, also um Frakturschrift. Noch dazu ist das Druckbild ein wenig blass geraten.


    Trotzdem in jedem Fall lohnend. Zumal man die beiden Bände jetzt bei 2001 für zusammen 11,99 € bekommt. Laut Merkheft "leicht angestoßen" - davon war allerdings bei meinem Exemplar nichts zu bemerken.


    Mit Gruß von Carola


  • Nachdem ich die Erzählungen jetzt gelesen habe, bin ich doch ein wenig ernüchtert. Die Qualität dieser Texte lässt sich im Schnitt bestenfalls als durchwachsen bezeichnen, einige sind sogar richtig schlecht. Auch der Zusammenhang zum jeweiligen Gedicht aus der Winterreise will sich mir nicht immer erschließen. Schade um die schöne Idee.


    Mit Gruß von Carola


  • Mist - die habe ich bei meiner Bestellung gestern dann doch wieder gestrichen, weil ich drei andere Mendelssohn-Brief-Ausgaben besitze ..... danke für diesen doch sehr positiven Eindruck.

  • Doch, diese Briefe sind schon sehr interessant. Wenn auch die Frakturschrift mir nach wie vor Mühe bereitet - und mich unangenehm an die Reichsgerichtsurteile erinnert, die ich im Studium lesen musste...


    Über seinen mehrtägigen Besuch bei Goethe in Weimar schreibt Mendelssohn in einem Brief vom 25. Mai 1830 unter anderem und zum Beispiel dies hier:


    Vormittags muß ich ihm ein Stündchen Klavier vorspielen, von allen verschiedenen großen Komponisten, nach der Zeitfolge, und muß ihm erzählen, wie sie die Sache weiter gebracht hätten; und dazu sitzt er in einer dunklen Ecke, wie ein Jupiter tonans, und blitzt mit den alten Augen. An den Beethoven wollte er gar nicht heran. - Ich sagte ihm aber, ich könne ihm nicht helfen, und spielte ihm nun das erste Stück aus der C Moll = Symphonie vor. Daß berührte ihn ganz seltsam. - Er sagte erst: "Das bewegt aber gar nichts; das macht nur Staunen; das ist grandios," und dann brummte er so weiter, und fing nach langer Zeit wieder an: "Das ist sehr groß, ganz toll, man möchte sich fürchten, das ganze Haus fiele ein; und wenn daß nun alle die Menschen zusammenspielen!"


    Tja, so ist das wohl, wenn das Schicksal an die Pforte klopft...


    Mit Gruß von Carola

  • Kann mir jemand etwas über diese beiden Bücher sagen?



    Vor allem interessiert mich, ob und in welchem Maße es dort auch um Bachs Kantaten geht. Immerhin hat Harnoncourt eine Gesamtaufnahme gemacht.


    Mit Gruß von Carola

  • Zitat

    Original von Carola
    Kann mir jemand etwas über diese beiden Bücher sagen?


    Vor allem interessiert mich, ob und in welchem Maße es dort auch um Bachs Kantaten geht. Immerhin hat Harnoncourt eine Gesamtaufnahme gemacht.


    Einzelheiten weiß ich jetzt nicht mehr, aber es geht vor allem um seine damalige Einstellung zur historischen Aufführungspraxis.
    Er fasst viel zusammen, was man sonst in Quellen suchen müsste, und beleuchtet es von der hiP-Perspektive.


    Jedenfalls waren beide Bücher lange Zeit so etwas wie das Alte Testament für die Anhänger der hippen Bewegung.


    Gelesen haben sollte man sie schon auf alle Fälle, wenn man sich dafür interessiert. Und Bach (samt Kantaten) kommt jedenfalls alle naselang vor.

  • Ich habe dieses OT aus den TMO-Threads hierhin verschoben, wo es besser passt. Wenn jemand einen eigenen Thread über (allgemeine) Discographien erstellen möchte, den ich für wünschenswert halte, möge sie/er das bitte tun. Dann wandert dieser Austausch dorthin.

    J.R. II


    Eine kleine Empfehlung vielleicht an dieser Stelle - und nicht nur zur Olympiade. Es gibt ein wertvolles Nachschlagewerk, das lückenlos über alle jemals entstandenen und erhältlichen Operneinspielungen zu informieren sich vorgenommen hat:


    Karsten Steiger: Opern. Ein Verzeichnis aller Aufnahmen. Florian Noetzel Verlag 2000


    Dies Buch wurde bereits im Erscheinungsjahr auch als Lizenzausgabe angeboten, ich habe es damals für 5 DM bekommen.


    Hier findet man neben der chronologischen Listung der Studio- und Liveaufzeichnungen stets die ausführliche Besetzung und das Jahr der Produktion (das i.d.R. ein Jahr vor der Veröffentlichung liegt). Besprechungen gibt es keine - dem Himmel sei Dank.


    Ein hilfreiches kleines Instrument, wie ich finde. Womöglich existiert es schon in erneuerter Auflage?



    Alex.


  • Lieber Alex,


    die gibt es für 98 ,- € tatsächlich


    Karsten Steiger
    Opern-Diskographie
    Verzeichnis aller Audio- und Video-Gesamtaufnahmen


    DetailinformationenSaur K.G. Verlag GmbH, 04/2008




    ... mir wird aber b.a.w. noch die preiswerte Sonderausgabe reichen ;)


    LG, Elisabeth

  • Wie bitte?????????????????????? Hallo, den muß man ja nicht gleich in der Apotheke kaufen (bei einem Verlag, der mit spezialisiertesten Publikationen hervortritt - und übrigens auch die traditionsreichen Teubner aufgefrühstückt hat)!


    Also, im zvab gibt es den "alten Steiger" (immerhin 2000!) öfters für die berühmte Baumfrucht und das sprichwörtliche Legeerzeugnis.


    Da muß man fürerst hin.




    Alex.


  • Ruhig, ruhig... :D Am Marketplace gibt es diese Ausgabe (die sich auch in meinem Besitz befindet):



    ab EUR 1,44 (da sind allerdings noch keine DVDs verzeichnet). Desch is fair....


    Viele Grüße,
    Medard

  • Aktueller, schneller, moderner als der Steiger:



    ... auf CD-Rom:


    Andreas Ommer
    Operngesamtaufnahmen

    * Für Windows 98/ME/NT/2000/XP/Vista u. MacOS ab X 10.3.9


    * Directmedia Publishing, 12/2007
    * Einband: DVD-ROM
    * Sprache: Deutsch


    Muß man nicht kaufen, kann man sich beim Verlag auch direkt auf die Festplatte runterladen!


    LG


    :pfeif:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Eigenlich wollte ich meine derzeitige Lektüre vorstellen:


    Es ist die Biographie des Pianisten Paul Wittgenstein:



    Gebundene Ausgabe: 463 Seiten
    Verlag: Hoffmann und Campe (17. Oktober 2008 )
    Sprache: Deutsch


    Zitat

    Ein Ausnahmeschicksal, das jeden fasziniert, denn es ist ein einziges Trotzdem. Maurice Ravel schrieb ihm sein Klavierkonzert für die linke Hand, Prokofjew sein viertes, Richard Strauss, Hindemith und Britten komponierten für ihn. Er hatte seine rechte Hand im Großen Krieg verloren. Seine Willensstärke und Konsequenz machten Paul Wittgenstein dennoch zu einem der berühmtesten Virtuosen seiner Zeit. Paul Wittgenstein war ein ganz und gar ungewöhnlicher Mann voller Widersprüche: ein Wahrheitsfanatiker, der ein Doppelleben führte, ein katholisch getaufter Jude, der alle Juden für unehrlich hielt, ein österreichischer Patriot, der 1938 in die USA emigrieren musste, ein hochbegabter Pianist, der im Krieg den rechten Arm verlor und weiter Konzerte gab. Der umschwärmte Sohn einer Familie, die als »die Krupps der Habsburger Monarchie« galt, heiratete die blinde Tochter eines Straßenbahnschaffners. Lea Singer geht den Dramen dieses Lebens einfühlsam, klug und mit großer sprachlicher Eleganz auf den Grund. »Lea Singer versteht es, aus ihren Recherchen Honig zu saugen.« NDR


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Am 25.10.d.v.J. ist der Musiktheoretiker, Essayist und werweisswasalles HEINZ-KLAUS METZGER gestorben...



    Dass dieser Fakt hier bisher wohl mit keinem Wort Erwähnung fand, wundert nicht...
    Metzger entstammte dem Adorno-Kreis, und dieser Reizname dürfte genügen, ihm hier entweder ein "Puh-nix-für-mich"-
    oder doch zumindest ein "komplett uninteressant"-Schild anzuheften...



    Aber auch ein Juan Allende-Blin (immerhin z.B. Messiaen-Schüler u. Vollender von Debussys Poe-Fragment) vermerkt:


    "(Metzger) war ein Asket, der epikureisch genießen konnte.
    Er lehnte jede konventionelle Haltung ab, um aus der Negation zu schöpferischen Gedanken zu gelangen"


    UND (u. DESHALB schreibe ich diesen Beitrag und hoffe auf entspr. Folgebeiträge) über die von ihm mitherausgegebene Reihe MUSIK-KONZEPTE:


    "...eine exemplarische Bibliothek des Wissens über Musik"



    Mit Verlaub...
    Ein ernstzunehmendes Klassik-Forum ohne eine Handvoll Beiträge über lesenswerte Aufsätze aus den "Musik-Konzepten"...
    -ich finde, daß kann nicht sein...


    also...


    :hello:
    micha

  • Zitat

    Original von pieter.grimes
    Mit Verlaub...
    Ein ernstzunehmendes Klassik-Forum ohne eine Handvoll Beiträge über lesenswerte Aufsätze aus den "Musik-Konzepten"...
    -ich finde, daß kann nicht sein...


    Na dann bitte... Du bist dran. :yes:

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Hallo Harald,


    dein Posting ist zwar schon etwas älter:


    Zitat

    Original von Harald Kral
    Eigenlich wollte ich meine derzeitige Lektüre vorstellen:


    Es ist die Biographie des Pianisten Paul Wittgenstein:



    "Lea Singer" ist das Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin und Kunsthistorikerin Eva Gesine Baur und die hat nun eine - wie ich finde - fabelhafte Chopin Biographie (passend zum Chopin - Jahr) herausgebracht:



    Absolut lesenswert ! Mein Fazit: wenn sie Recht hat, dannw ar Chopin kein sehr liebenswerter und angenehmer Zeitgenosse, sondern blieb Zeit seines Lebens ein ziemlich lebensuntaugliches großes "Wunderkind".


    Viele Grüße, Bernd