Mendelssohn 2009

  • Am 3. Februar 2009 feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn, es ist also nicht mehr lang hin... aber möglicherweise geht Mendelssohn im Händel-Haydn-Jahr 2009 etwas unter.


    Habt Ihr Wünsche fürs Mendelssohn-Jahr?


    Je eine Monsterbox bei Brilliant, DG, EMI und den anderen üblichen Verdächtigen...? In welcher Besetzung?


    Gibt es werke zu propagieren, die noch im Dornröschenschlaf schlummern?


    Habt ihr spezielle Wiederveröffentlichungswünsche?



    Ich wünsche mir, dass der Sektor Orgelmusik durch einige spannende Aufnahmen bereichert wird, dass sich John Eliot Gardiner intensiver Mendelssohns Werken widmet, dass Christopher Hogwood ein Label findet, das ihn die Sinfonien und weitere Werke einspielen lässt oder dass der hessische Rundfunk die bereits aufgezeichneten Hogwood-Mendelssohn-Konzerte veröffentlicht...



    Was den Büchermatkt betrifft siehe


    Bücher zum Mendelssohn-Jahr 2009



    :hello:

  • Zitat

    Original von ThomasBernhard


    Habt ihr spezielle Wiederveröffentlichungswünsche?


    Da wäre zum Beispiel die vielgelobte Aufnahme des Lobgesangs unter Spering.
    Das lässt sich doch sicher machen, dass man da noch eine weitere Auflage nachproduziert...!


  • Zitat

    Original von ThomasBernhard
    Habt Ihr Wünsche fürs Mendelssohn-Jahr?


    Lieber Thomas,


    ich wünsche mir, dass die vierte (und abschliessende) CD der Mendelssohn-Lieder, gesungen von Daneman et al., erscheint ... dringend! Die letzte CD erschien 2003:



    Liebe Grüße Peter

  • Mit den mich interessierenden Werken Mendelssohns bin ich zum Glück recht gut bestückt, denn ich habe sogar die Box aller fünf Sinfonien unter Christoph von Dohnanyi, und nicht nur die Doppel-cd mit den Nummer 3-5, die es zur Zeit wohl nur gibt, und auch andere, eher rare Dinge wie DIE LETZTE WALPURGISNACHT.


    Was mir aber, abgesehen von DIE BEIDEN PÄDAGOGEN in der Aufnahme von Heinz Wallberg, komplett abgeht und am Markt auch nicht (oder kaum?) vorhanden ist, sind seine übrigen Opern. Laut einer Schnellsuche bei Wikipedia gibt es immerhin noch diese:


    Die beiden Neffen oder der Onkel aus Boston
    Die Hochzeit des Camacho
    Soldatenliebschaft
    Die wandernden Komödianten
    Die Heimkehr aus der Fremde (Liederspiel) op. 89 (1829)


    Womöglich haben die änliche Probleme wie die Schubert-Opern, aber nachdem ich die auch besser finde als ihr Ruf nahe legt, würde ich das doch gerne selbst mal überprüfen, und das nicht nur anhand der drei Ouvertüren, die ich immerhin auf einer brasilianischen Aufnahme gefunden habe.


    Von der Schallplattenindustrie ist da wohl leider wenig zu erwarten, aber vielleicht hilft da der Rundfunk aus.


    :hello: Jacques Rideamus

  • @JR II


    Nachstehend ein Auszug aus meiner Openliste unter "Mendelssohn, Vokalwerke" - das ist, was ich bisher zusammengetragen habe:

    MENDELSSOHN - BARTHOLDY


    LORELEY (Fragment)
    Karlsruhe 1981 - Ingrid Haubold, Chor – Haas
    DER ONKEL AUS BOSTON (oder die beiden Neffen)
    Essen 2004 - Royal, Inderhaug, Süss, Kovacs, Odinius – Rilling
    DIE HOCHZEIT DES CAMACHO
    Berlin 1988 - Schudel, Swanson, Bieber, Mok, Horn, Lukas – Klee
    DIE BEIDEN PÄDAGOGEN
    München 1978 - Laki, Fuchs, Fischer-Dieskau – Wallberg
    DIE HEIMKEHR AUS DER FREMDE
    München 1977 - Schwarz, Donath, Schreier, Kusche – Wallberg
    EIN SOMMERNACHTSTRAUM
    London 1977 - van Borg, Hodgson – Frühbeck de Burgos
    Berlin 1995 - Sukowa, McNair, Hirchschlager – Abbado
    DIE ERSTE WALPURGISNACHT
    Wien 1980 - Lilowa; Laubenthal, Krause, Sramek – Dohnanyi
    ELIAS
    Stuttgart 1968 - Buckel, Bence, Mielsch, Wollitz – Bader
    Stuttgart 1994 - Schäfer, Kalisch, Schade, Schöne – Rilling
    PAULUS
    Stuttgart 1994 - Banse, Danz, Schade, Schmidt – Rilling


    Ich hoffe, dass da 2009 noch einiges - jubiläumsbedingt - hinzukommt, sei es als offizielle Veröffentlichung oder als Rundfunksendung! Ob es - außer einem Dutzend "ERSTER" Walpurgisnächte auch noch eine "LETZTE" gibt, weiß ich allerdings nicht.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Lieber Harald,


    danke für diese Hinweise. Schön, dass es das alles gab und womöglich noch gäbe, wenn es das gäbe.


    Immerhin lässt das hoffen, dass vielleicht das eine oder andere im nächsten Jahr wieder aufgelegt wird und sich die Musikindustrie dann doch daran beteiligt, auch diese Vokalwerke wieder besser ins Licht zu rücken. An Eliassen ist ja kein Mangel, und den Paulus gibt's immerhin mehrfach. Den SOMMERNACHTSTRAUM sowieso. Dann wird's aber schon eng.


    Vom Rampenlicht der Opernhäuser sollte man wohl besser gar nicht träumen.


    Apropos träumen: ein Wunsch wäre erfüllbar, aber wahrscheinlich denkt niemand daran: die Filmmusik zu Max Reinhardts EIN SOMMERNACHSTRAUM mit den Ergänzungen und Bearbeitungen von Erich Wolfgang Korngold wäre wirklich mal was Besonderes, denn die Ergänzungen stammen ursprünglich auch von Mendelssohn, nur dass Korngold z. B. aus dem Finale der dritten Sinfonie ganz genial den Eingangschor der Thebaner gemacht hat.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Ich wäre hocherfreut wenn Warner


    Harnoncourts-Aufnahmen mit dem COE in einen handlichen Klotz pressen könnte. Er hat zwar nicht viel aufgenommen, aber die Symphonien 3 und 4 interessieren mich von ihm doch sehr.


    Lg
    Georg

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

  • Mir scheint, als ob die Plattenfirmen sich bereits jetzt auf das Mendelssohn-Jubiläum eingestellt hätten. Ein paar Stichproben bei den internet-Versandhändlern hat ergeben, daß doch etliches (wieder) auf CD greifbar ist:



    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Der Onkel aus Boston (Komische Oper in 3 Aufzügen)

    Royal, Süß,Bauer, Odinius, Valentin, Kovacs, Daum,
    Gächinger Kantorei, Bach-Collegium Stuttgart, Rilling



    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Heimkehr aus der Fremde op. 89

    Juliane Banse, Iris Vermillon, Carsten Süß,Christian Gerhaher, Stefan Müller-Rupert,
    Gächinger Kantorei Stuttgart,
    RSO Stuttgart, Rilling
    Hänssler , DDD, 2003



    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Die Hochzeit des Camacho op. 10

    R. Hofmann, Ulbrich, Weir, Rhys-Evans, Meel,
    Anima Eterna Orch.,
    Immerseel
    CC , DDD, 92


    Aber auch die Schauspielmusiken aus Antigone, Athalie und Oedipus sind wieder lieferbar!


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Ich würde mir die komplette Klaviermusik auf historischen Flügeln wünschen!
    Die Kammermusik ist bei einem kleinen US-Label in Arbeit.


    Und eine CD mit Mendelssohn-Liedern mit Staier/Prégardien oder LeBlanc/Nézet-Seguin, am besten beide!


    Die kompletten Konzerte mit Anima Eterna, das wäre auch noch was ...

  • Zitat

    Original von miguel54
    Und eine CD mit Mendelssohn-Liedern mit Staier/Prégardien


    Hallo Migeul,


    ein Anfang wurde ja bereits gemacht, auch wenn sie nur 6 Lieder von FMB enthält. Diese CD wird Dir doch bekannt sein?



    Gruß pt_concours

    Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
    Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
    Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

  • Zitat

    Original von pt_concours
    ein Anfang wurde ja bereits gemacht, auch wenn sie nur 6 Lieder von FMB enthält. Diese CD wird Dir doch bekannt sein?




    Die ist übrigens hervorragend - ich habe hier schon mal was dazu geschrieben.



    Viele Grüße


    Bernd

  • Gerne hätte ich, von mir aus auch im Hinblick auf das Jubiläumsjahr, einige neue interessante Einspielungen der Streichquartte Mendelssohns, aber auch eine angemessene Präsenz dieser in Konzerten.


    Unter Berücksichtigung der außerordentlichen Qualität dieser Werke finde ich ihre Berücksichtigung im Musikleben zur Zeit als zu dürftig.


    Gruß,


    Uwe

    Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

  • Wie zu jedem Jubiläum gibt es bei der Plattenindustrie auch bei Mendelssohn ein dickes Paket mit Aufnahmen zu kaufen:


    Hier ist das este:



    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Sämtliche Meisterwerke


    30 CDs
    Erscheinungstermin: 9.1.2009



    Label: Sony/RCA , ADD/DDD


    Man beachte: Sämtliche Meisterwerke - nicht: sämtliche Werke!.


    Immerhin 30 CDs für rund 50 EURO.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Naja, wenn da außer Psalm 42 keine weitere Chormusik drauf ist, ist der Titel "Sämtliche Meisterwerke" leider total verfehlt.
    Da sollte man lieber auf den obligatorischen Brilliant-Würfel warten, der sicherlich auch noch im nächsten Jahr erscheinen wird (so wie ich Brilliant kenne :D ).



    LG, Peter.

  • Am 3.Februar kommt nun das große Jubiläum und bislang ist es ja noch relativ verhalten und leise um Mendelssohn gewesen.
    Für all diejenigen die Mendelssohns Musik mögen, lieben oder diejenigen die
    ihn einfach nur mal vorurteilsfrei kennenlernen wollen bietet sich jetzt die Mendelssohn-Woche bei SWR 2 an.


    Als ich das Programm überflog dachte ich nur ich könnte da fast die ganze Woche nur Radio hören. ;) Nicht nur vieles seiner Musikwerke sondern auch sehr verheissungsvoll klingende Beiträge wie zB


    Sonntag 1.Frebruar 2009 "Gesprächsrunde"


    (Dauer 3 Stunden)

    Zitat

    Zum Leben und zu den Leistungen des großen Musikers äußern sich an diesem Abend neben Konold der Musikwissenschaftler und Dirigent Peter Gülke sowie der Theologe und Publizist Thomas Lackmann, ein Nachfahre aus der Familie von Felix’ Schwester Fanny Mendelssohn. Peter Gülke betont dabei die außerordentliche Begabung des jugendlichen Mendelssohn: "Mendelssohn war womöglich ein noch größeres Wunderkind als Mozart."


    Von Mo-Fr werden Briefwechsel zwischen Felix und seiner Schwester Fanny
    vorgelesen.


    An den jeweiligen Vormittagszeiten geht es speziell um Mendelssohns Klaviermusik.


    Desweiteren

    Zitat

    Donnerstag, den 5. Februar beginnt in SWR2 Thema Musik eine vierteilige Reihe von Martin Geck über die verschiedenen Stationen in Mendelssohns Leben.


    und heute dem 30.01.2009 von 17:05 - 17:50
    "Schicksale eines Glückskindes"

    Zitat

    Es diskutieren:
    Prof. Dr. Wolfgang Dinglinger, Kirchenmusiker und Professor für Musiktheorie an der Universität der Künste, Berlin
    Jürgen Ernst, Direktor des Mendelssohn-Hauses, Leipzig
    Dr. Hans-Günter Klein, Mendelssohn-Gesellschaft, Berlin
    Moderation: Rainer Zerbst


    Dieses Programm nenn ich mal ambitioniert und lobenswert und kommt Mendelssohn seiner wahren Bedeutung als Komponist schon näher als er sonst üblicherweise oft wahrgenommen wird. Ich bin gespannt ob auch
    Ö1 am Todes- oder vielleicht auch Geburtstages Haydns ein derartiges Programm auf die Beine stellt - und wenn es nur die Hälfte wäre, wärs schon erfreulich (eine sehr gute Gesprächsrunde mit Historikern und Musikwissenschaftern gab es ja schon mal wie ich im Haydn-Thread erwähnt habe)


    Was die unveröffentlichten Werke Mendelssohns anbelangt so gibt es ja noch eine Menge wie ich bei "themendelssohnproject" von Stephen Somary
    gelesen habe. Leider stehn die jeweiligen Jahreszahlen nicht auf der Liste dabei (vielleicht müssen manche auch erst eruiert werden)
    Ob es sich also bei manchen um Studienübungen, fragmentarische Spätwerke oder gar verschollene Werke handelt kann man leider nicht entnehmen. Ich denke mir aber mal gerade bei den Soloklavierstücken müßte es doch eigentlich nicht allzu schwer sein jemanden finden der halbwegs klimpern kann um diese einzuspielen. ;).


    lg
    Thomas

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Zitat

    Original von âme
    ...
    Ich bin gespannt ob auch
    Ö1 am Todes- oder vielleicht auch Geburtstages Haydns ein derartiges Programm auf die Beine stellt - und wenn es nur die Hälfte wäre, wärs schon erfreulich (eine sehr gute Gesprächsrunde mit Historikern und Musikwissenschaftern gab es ja schon mal wie ich im Haydn-Thread erwähnt habe)
    ...


    In Ö1 werden 2009 im Rahmen von "Apropos Klassik" alle
    Haydn-Streichquartette zu hören sein, in den Ö1-Klassiknächten alle
    Klaviersonaten und Klaviertrios. Weiters ist ein "Diagonal" zur
    Person Haydn geplant und mehrere Features, u.a. zu den Themen "Frauen
    um Haydn", "Sturm und Drang" und "London und Paris". Am 200. Todestag
    (31. Mai 2009) findet außerdem der Haydn-Tag der EBU statt, an dem
    sich zahlreiche Länder beteiligen. Ö1 trägt zwei Mitschnitte bei,
    eine Aufnahme vom 30. Mai aus Eisenstadt - die Academy of Ancient
    Music unter Paul Goodwin spielt Haydns erste Symphonie - und ein
    Konzert vom 14. März: der Concentus Musicus Wien unter Nikolaus
    Harnoncourt spielt die Symphonie c-Moll und die "Paukenmesse". Lange
    Ungehörtes und noch nicht auf Tonträger Aufgenommenes - viele Stücke
    mussten vor der Aufnahme erst editiert werden - wird eine CD
    enthalten, welche der ORF im Haydn-Jahr 2009 produziert. Ausführende
    sind u.a. der Chor der Musikuniversität Graz unter Johannes Prinz und
    das Radio-Symphonieorchester Wien, Kooperationspartner der CD ist das
    "Haydn-Jahr 2009".


    Den Auftakt des Haydn-Schwerpunktes in Ö1 macht die 59-teilige
    Reihe "Haydn örtlich", eine Serie über jene Orte, in denen Haydn
    gewirkt hat. Eine Reihe, die auch grenzüberschreitend ist, denn sie
    bezieht sich nicht nur auf Haydns Wirkungsstätten in Wien,
    Niederösterreich und im Burgenland, sondern auch auf jene in Ungarn,
    der Slowakei und Tschechien. Jede Folge ist zwischen fünf und sechs
    Minuten lang, und wird ab 2. Jänner 2009 jeweils am Montag, Mittwoch
    und Freitag zu Beginn von "Apropos Klassik" um 15.06 Uhr
    ausgestrahlt. Gesprochen wird die Reihe von Barbara Horwath und Karl
    Markovics. Online sind alle 59 Folgen von "Haydn örtlich" unter
    oe1.ORF.at nachzulesen und nachzuhören. Und am Dienstag, den 6.
    Jänner (22.05 Uhr) steht unter dem Titel "Querkopf, Pragmatiker,
    Weltstar - Joseph Haydn, die unangepasste Vaterfigur" ein "Ö1 extra"
    auf dem Programm. Nähere Informationen zum Programm von Österreich
    sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • was wünsche ich mir vom Mendelssohn-Jahr ?
    Nicht so viele Gedenkreden. Sondern endlich mal sinnvolle Wiedergaben der Italienischen + Schottischen Sinfonie, die was taugen und sich von der üblichen lieblosen Routine absetzen. Was beim Okett und beim Sommernachtstraum möglich ist, sollte es nicht auch bei diesen beiden Sinfonien möglich sein ?


    :hello:

  • Zitat

    Original von pt_concours
    Hallo Miguel,
    ein Anfang wurde ja bereits gemacht, auch wenn sie nur 6 Lieder von FMB enthält. Diese CD wird Dir doch bekannt sein?




    Aber ja - macht nur Appetit auf mehr ...

  • Zitat

    Original von âme
    Am 3.Februar kommt nun das große Jubiläum und bislang ist es ja noch relativ verhalten und leise um Mendelssohn gewesen.
    Für all diejenigen die Mendelssohns Musik mögen, lieben oder diejenigen die ihn einfach nur mal vorurteilsfrei kennenlernen wollen, bietet sich jetzt die Mendelssohn-Woche bei SWR 2 an.


    Als ich das Programm überflog, dachte ich nur ich könnte da fast die ganze Woche nur Radio hören. ;)


    Dieses Programm nenn ich mal ambitioniert und lobenswert und kommt Mendelssohn seiner wahren Bedeutung als Komponist schon näher als er sonst üblicherweise oft wahrgenommen wird. Ich bin gespannt ob auch Ö1 am Todes- oder vielleicht auch Geburtstages Haydns ein derartiges Programm auf die Beine stellt - und wenn es nur die Hälfte wäre, wärs schon erfreulich.


    Über soviel Lob aus dem Beethoven-Ort vor den Toren Wiens werden sich die SWR-Programmplaner aus - dem Brahms-Ort - Baden-Baden sicher freuen. Verdient haben sie es zweifellos. Ihr ganzwöchiger Gedenkmarathon zu Ehren Mendelssohns übertrumpft sowohl den ebenfalls sehr bemühten MDR Figaro, immerhin in der für den Komponisten wichtigsten Stadt beheimatet, als auch das RBB-Kulturradio, für seine "gefühlte" Heimatstadt Berlin zuständig.
    Einerseits freut mich allgemein das Engagement "meines" Senders SWR, speziell, dass man für das Geburtstagskonzert ein Bruchsaler Schloßkonzert ausgewählt hat. Andererseits wundere ich mich, warum man in einer Gegend Deutschlands, die für Mendelssohns Leben im Prinzip keine Bedeutung besaß, das umfangreichste Jubiläumsprogramm stemmt.
    Hat es vielleicht damit zu tun, dass Helmuth Rilling mit seinen Stuttgarter Ensembles mit die besten Einspielungen von Mendelssohn-Werken vorgelegt hat (sein "Elias" etwa hat Referenz-Niveau!) ?


    Der NDR bzw. Hamburg, obwohl aufgrund des Geburtsortes eigentlich hauptverantwortlich für das Mendelssohn-Gedenkjahr, bekleckert sich - übrigens genauso wie das deutsche Fernsehen - weder im Rundfunk noch außerhalb mit Ruhm. Irgendwie hat es den Anschein, als trüge man an der nördlichen Elbe der Familie M. ihren Weggang aus Hamburg auch nach zwei Jahrhunderten noch nach, wo doch das Motiv - napoleonische Kriegswirren mit all ihren Folgen - nur zu verständlich war.
    Als ich vor 2 Wochen selbst in Hamburg weilte und - in der richtigen Straße, der Michaelisstraße - den Ort des zerstörten Geburtshauses suchte, fand ich ihn nicht. Kein Hinweis, auch zwei Einheimische konnten nicht weiterhelfen. Immerhin entdeckte ich am Geschwister-Mendelssohn-Stieg die 1997 - zum 150. Todestag - errichteten Marmorplatten für Fanny und Felix. Von den Gesichtern her gut gelungen, aber mit zwei für mich abscheulichen Schönheitsfehlern: Zunächst die "Computer-Null", d.h. als Geburtsdatum ist in den Marmor "03." "02." 1809 eingraviert (dasselbe beim Todesdatum), und dann auch noch ohne Angabe des Geburts- und Sterbeortes!
    Dass NDR Kultur auf der eigenen Internetseite an einer Stelle vom 200. "Todestag" spricht (nicht im Zsh. mit Haydn), mag noch Unterhaltungswert besitzen. Weniger lustig finde ich, dass man für seine Geburtstagssendung "Matinee" (9 bis 13 Uhr) den Stargeiger Daniel Hope Hörerfragen zum Geburtstagskind beantworten ließ: Hope ist kein Experte für das Gesamtwerk Mendelssohns, so brillliant er das e-moll-Konzert auch spielen mag - Hier hätte man einen erfahrenen Dirigenten bzw. Mendelssohn-Forscher einladen sollen. Darüber hinaus bekennt der NDR freimütig, das "Die Staatsbibliothek Berlin" "unter dem Titel 'Felix' die wohl zentrale Ausstellung zum 200. Geburtstag des Komponisten eröffnet" hat. Tja, warum hat man als Geburtsstadt Hamburg nicht das Heft in die Hand genommen und selber die zentrale Ausstellung organisiert?! (An Geld fehlte es für solche Dinge im kunstsinnigen und reichen Hamburg noch nie.) So hat man beide großen musikalischen Söhne seiner Stadt verprellt - zu Lebzeiten Brahms mit der Folge, dass er ein spätes Angebot aus Stolz nicht mehr annahm, obwohl es ihn gereizt hätte, und nun post mortem Mendelssohn.
    Man darf gespannt sein, wie es in wenigen Monaten Händel und Haydn ergehen wird ...



    Zitat

    Original von âme
    Von Mo-Fr werden Briefwechsel zwischen Felix und seiner Schwester Fanny vorgelesen.


    Allein schon das lohnt das Einschalten. Ich kenne keine zweite Geschwisterbeziehung (Bruder/Schwester) dieser Art. Wir alle können sie uns zum - unerreichbaren - Vorbild nehmen!

    Einmal editiert, zuletzt von PianoForte29 ()

  • Hallo Pianoforte29,


    Mag sein, dass meine Heimatstadt mehr für ihre großen Musiker hätte tun sollen. Die Verwechslung Geburts- mit Todesjahr bei der NDR-Homepage konnte ich aber auch bei genauestem Hinsehen nicht finden. Wohl aber eine Erklärung für die Sache mit dem Denkmal: die Michaelisstraße hatte offensichtlich früher eine etwas andere Straßenführung. Über Mendelssohns im Kriege zerstörtes Geburtshaus führt heute die 6-spurige Ludwig-Erhard-Straße. Die von Dir genannten Steinblöcke befinden sich in einem kleinen Park an eben dieser Michaelisstrasse/L.Erhard-Straße, wenige Schritte vom ehemaligen Geburtshaus entfernt. Wie ich finde, ein guter Platz, um ihn nahe seines Geburtshauses zu ehren. Auf der anderen Straßenseite, sowie im Michel selbst findet man weitere Gedenkplatten.


    Und auch Deine Anmerkungen zur Wanderausstellung sind mir unverständlich. Wer sollte denn das erste Recht haben, so etwas zu organisieren, wenn nicht die Orte seines hauptsächlichen Wirkens, insbesondere, wenn sie über umfangreiches Material verfügen ?


    Bleibt als einzige Kritik, die ich mit Dir teilen kann die "Computer-0".....


    Beste Grüße, MG

  • Zitat

    Original von PianoForte29
    ...übertrumpft sowohl den ebenfalls sehr bemühten MDR Figaro, immerhin in der für den Komponisten wichtigsten Stadt beheimatet..


    off topic: Wieso war Halle/Sa. für Mendelssohn wichtig? ;)



    :hello:

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Zitat

    Original von PianoForte29



    Hat es vielleicht damit zu tun, dass Helmuth Rilling mit seinen Stuttgarter Ensembles mit die besten Einspielungen von Mendelssohn-Werken vorgelegt hat (sein "Elias" etwa hat Referenz-Niveau!) ?


    Glaube ich eher nicht. Es gibt eine ganze Reihe von HIP-Einspielungen, die hier mit Sicherheit mithalten können: Ich denke da an den "Elias" von Herreweghe, den "Lobgesang" mit Spering oder auch die geistliche Chormusik- da ist die Auswahl noch breiter.


    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Einen großen Lobgesang verdient aber Frieder Bernius, der in diesem Jahr sein Projekt der Aufnahme aller Kirchenmusik von Mendelssohn vollenden kann. Die ersten sechs Folgen habe ich schon - alle sehr gut geworden.


  • Zitat

    Original von Reinhard


    off topic: Wieso war Halle/Sa. für Mendelssohn wichtig? ;)


    Hallo Reinhard,


    okay, ich hatte mehr den Sitz des MDR (Intendant/Verwaltung) als die Redaktion von MDR Figaro im Kopf.
    Dann eben bis zum 14. April ...



    Zitat

    Original von Manuel García


    Die Verwechslung Geburts- mit Todesjahr bei der NDR-Homepage konnte ich aber auch bei genauestem Hinsehen nicht finden.


    Dann schau mal auf http://www.ndrkultur.de/programm/mendelssohntag100.html (unter "Weitere Informationen"). =)



    Zitat

    Über Mendelssohns im Kriege zerstörtes Geburtshaus führt heute die 6-spurige Ludwig-Erhard-Straße. Die von Dir genannten Steinblöcke befinden sich in einem kleinen Park an eben dieser Michaelisstrasse/L.Erhard-Straße, wenige Schritte vom ehemaligen Geburtshaus entfernt. Wie ich finde, ein guter Platz, um ihn nahe seines Geburtshauses zu ehren. Auf der anderen Straßenseite, sowie im Michel selbst findet man weitere Gedenkplatten.


    Zunächst einmal werden viele Auswärtige, besonders aus dem fremdsprachlichen Ausland, gar nicht wissen, dass Mendelssohn aus Hamburg stammt, da sein Name bekanntlich ungleich mehr mit Berlin und Leipzig in Verbindung steht. Wer es dann - wie vermutlich zahlreiche Hamburger - weiß, dass die Geschwister Mendelssohn in Hamburg geboren wurden, mag zwar erahnen, dass das Geburtshaus irgendwo in der Nähe der Marmorplatten bzw. der den Namen M. tragenden Anlage gelegen haben muss.
    Aber wieso kann bzw. konnte man in Hamburg nicht auf einfache Art und Weise alle Zweifel und Missverständnisse ausräumen, in dem man erstens auf den Marmorplatten den Geburtsort eingraviert und zweitens entweder dort oder auf einer separaten Schautafel erwähnt, wo sich das Geburtshaus befand, und welches Schicksal es erlitten hat? Ich kann für diese Konzeptlosigkeit keinen plausiblen Grund erkennen.



    Zitat

    Und auch Deine Anmerkungen zur Wanderausstellung sind mir unverständlich. Wer sollte denn das erste Recht haben, so etwas zu organisieren, wenn nicht die Orte seines hauptsächlichen Wirkens, insbesondere, wenn sie über umfangreiches Material verfügen ?


    Da wir uns 2009 im Falle Mendelssohns an einen Geburtstag erinnern, sollte m.E. auch der Geburts-Ort im Rampenlicht stehen - gerade, weil er sonst in diesem Zusammenhang gegenüber Berlin und Leipzig immer das Nachsehen hat.
    Hierbei geht es nicht um das "Recht". Natürlich haben alle Städte ein Recht darauf, eine Veranstaltung oder Ausstellung zu Mendelssohn zu organisieren, unabhängig davon, wie wichtig sie für sein Leben und Schaffen waren. Das Maß des eigenen Engagements ist vielmehr eine Frage der Glaubwürdigkeit. Auf der genannten Internetseite spricht NDR Kultur etwa von "Mendelssohn - ein Hamburger Komponist" und "Der 'Mozart' aus Hamburg". Man betont also zwar einerseits die (konkurrenzlose) Vaterstadtsrolle, die Hamburg für den Jubilar zukommt, hat aber andererseits - obwohl man mit Geld bekanntlich viel regeln kann - den Versuch unterlassen, die zentrale Gedenkausstellung in den eigenen Mauern, am Geburtsort eben, selbst auf die Beine zu stellen.

  • Ich habe heute nachmittag einen Spaziergang durch die Hamburger Neustadt gemacht, um nach den Spuren von Mendelssohn zu suchen. Beginnen möchte ich in der Michaelisstrasse, Sie macht heute einen Bogen, wo sie früher geradeaus führte und auf die heutige 6-spurige Ludwig Erhard Straße und weiter am Michel vorbei führte. Der Besucher, der das Geburtshaus Mendelssohn in der Michaelisstrasse 14 sucht, wird durch die Nummerierung in der heutigen Strassenführung etwas verwirrt, aus die 4 folgt gleich die Nummer 18. Dort am Haus Nr. 18 aber gleich die erste große Tafel mit folgender Inschrift.


    "Große Michaelisstraße 14
    In dem im zweiten Weltkrieg zerstörtem Haus wurden 1805 und 1809 die beiden musikalisch hochbegabten Kinder des aus Berlin stammenden Bankiers Abraham Mendelssohn geboren: Felix (1809-1847), der sich später nach einem Onkel Felix Mendeslssohn Bartholdy nannte, und Fanny (1805 bis 1847), die seit 1829 mit dem Berliner Maler Wilhelm Hensel verheiratet war. Bereits 1911 verließ die Familie jedoch Hamburg wegen der französischen Besetzung und der damit verbundenen schwierigen wirtschaftlichen Lage der Stadt und zog nach Berlin zurück.
    Felix, der schon mit zehn Jahren zu komponieren begann, wurde bald zu einem Wunderkind, war dann auch als Erwachsener seinerzeit eine internationale Berühmtheit und gilt heute als einer der wichtigsten Komponisten der deutschen Romantik. Seine ältere Schwester Fanny konnte als Frau kaum öffentlich wirksam werden. Ihr umfangreiches kompositorisches Schaffen aber sicherte ihren Platz unter den bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts."


    Ich folge nun etwa 50 Schritt der Michaelisstrasse, bis diese auf die 1. Brunnenstraße stößt. Weitere 50 Schritt weiter, wo diese in die Ludwig Erhard Straße mündet, am Eckhaus die nächste Tafel, mit folgender Inschrift:


    "Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg das Haus, in dem am 3. Februar 1809 der Komponist, Pianist und Dirigent
    Felix Mendelssohn Bartholdy
    geboren wurde. Seit 1835 leitete er die Leipziger Gewandhauskonzerte, seit 1843 das von ihm gegründete Konservatorium
    Mendelssohn bereicherte durch seine Werke die Orchester- und Kammermusik und machte durch zahlreiche Aufführungen Johann Sebastians "Matthäus-Passion" bekannt.
    Er starb am 4. November 1847 in Leipzig"


    Ich gehe dann an der Ludwig Erhard-Straße ca. 80 m weiter, dort ist ein kleines Parkstück, auf dem zwei große anthrazitfarbene Steinblöcke stehen, je einer für Felix Mendelssohn-Bartholdy und seine Schwester Fanny Hensel, sehr anrührend finde ich die beiden jugendlichen Portraits. Diesmal beschränkt sich der Text auf die Namen und Lebensdaten. Am Fuß liegen Blumen von Besuchern.


    Unser letztes Ziel ist der Hamburger Michel, also die Hauptkirche St. Michaelis, Wahrzeichen Hamburgs. Zurzeit wird sie innen restauriert und ist nicht zugängig. Man kommt aber in die Turmhalle. Dort steht die letzte Tafel.


    Die Tafel enthält das Bildnis Mendelssohn-Bartholdys und die Inschrift: "Am 5. Februar 1809 wurde Felix Mendelssohn-Bartholdy nahe dieser Kirche geboren. Seine Psalmkompositionen für den evangelischen Gottesdienst verbinden jüdische Tradition mit christlichem Bekenntnis. Wir gedenken seiner an dieser Stelle als des Wiederentdeckers von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion und Georg Friedrich Händels Oratorien."


    Ich finde es schön, dass so vielfach an diesen großen Musiker erinnert wird, auch wenn er hier nur die ersten beiden Jahre seines Lebens verbracht hat.


    Mit besten Grüßen
    MG

  • Zitat

    Original von Manuel García
    Ich finde es schön, das so vielfach an diesen großen Musiker erinnert wird, auch wenn er hier nur die ersten beiden Jahre seines Lebens verbracht hat.


    Danke, auch im Namen der anderen, für die Eruierung der örtlichen Verhältnisse, ich werde sie bei meinem nächsten Hamburg-Besuch nutzen.
    Ich unternahm meine Recherche bei ungünstigster Witterung, am 23. Januar nachmittags, als die Hansestadt von einem kalten Schneetreiben heimgesucht wurde. Wahrscheinlich wären mir die Inschriften bei Sonnenschein und klarem Himmel nicht entgangen. :rolleyes: Die Unkenntnis zweier Einheimischer weit fortgeschrittenen Alters (darunter eine Ladeninhaberin) verunsicherte mich zusätzlich.
    Übrigens erwähnt auch NDR Kultur auf der genannten Website im Abschnitt "Verwischte Spuren in der Geburtsstadt" nicht alles, was Du erkundet hast.


    Nichtsdestotrotz finde ich die an sich gute Idee der beiden Marmorplatten teilweise schlecht umgesetzt.
    Überdies könnten die Hamburger Musikfreunde, nachdem sie schon nicht die zentrale Gedenkausstellung in die Hand genommen haben, ja vielleicht dieses große Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, über die Errichtung eines (bescheidenen) Mendelssohns-Museums bzw. -Zimmers nachzudenken, wobei ich davon ausgehe, dass etwas derartiges noch nicht existiert. :D

  • Zitat

    Original von ThomasBernhard
    Habt Ihr Wünsche fürs Mendelssohn-Jahr?


    Je eine Monsterbox bei Brilliant, DG, EMI und den anderen üblichen Verdächtigen...? In welcher Besetzung?


    Gibt es werke zu propagieren, die noch im Dornröschenschlaf schlummern?


    Mein größter Wunsch für's Mendelssohn-Jahr: Carus möge alle 10 Teile der kürzlich abgeschlossenen Gesamtaufnahme der geistlichen Vokalmusiken mit Frieder Bernius' Stuttgarter Kammerchor zusammenpacken und zum Mengenrabattpreis auf den Markt werfen.


    Da wäre dann alles drin; neben evergreens wie dem Elias gibt's reichlich Werke, deren Entdeckung sehr lohnt.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Zitat

    Original von ThomasBernhard
    Habt Ihr Wünsche fürs Mendelssohn-Jahr?


    Ja, schon - einen vernünftigen Preis für diese Box:



    Ansonsten hängen mir die Trauben einfach zu hoch... :pfeif:
    (außerdem fehlt auf dem Cover der Bindestrich!)


    Weitere Wünsche:


    Mehr lustige Besetzungen wie "Paulus Christmann dirigert Mendelssohns Elias" - demnächst also Elias Christmann mit Mendelssohns Paulus... außerdem mehr Mändel...äh... Händel und Haydn [die dürfen ja nicht unteregehn vor lauter Mendelsgesohne...].


    :untertauch:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Einer meiner Wünsche ist teilweise erhört worden, von der famosen Fortepianistin des Nepomuk Fortepiano Quintett:


    Felix Mendelssohn Bartholdy:
    Fantasia “Sonate Écossaise” Op. 28,
    Sieben Charakterstücke Op. 7,
    Sechs Lieder Ohne Worte Op. 67


    Riko Fukuda (fortepiano)



    Diese SACD ist allerdings noch nicht erschienen.


  • Lieber Miguel,


    weißt Du wann es soweit ist? Ich wäre sehr interessiert! :D




    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)