Was verbindet Ihr eigentlich mit dem Begriff OPER ?

  • Was für eine Frage - das weiß doch jeder


    Gesungenes Theater.


    Dennoch versteht jeder was anderes drunter, die Liebhaber der Brockopern haben andere Vorstellung worauf es bei einer Oper ankommt, als jene die dem Verismo, oder gar der Moderne zugetan sind.
    Deutsche Spieloperen, die Opern des Belcanto und die "Grand Opera" wurden bis jetzt nicht mal erwähnt...


    Jeder von uns assoziert mit dfem Begriff "Oper" was anderes, bzw hat andere Prioritäten, mancher legt (wie beispielsweise ich) auf realistische Ausstattung und Melodienseeligkeit höchsten Wert, andere begnügens sich mit symbolischen Andeutungen , was Ausstattung betrifft, und sehen die Musik lediglich als Betonung des Textes. Manche finden die Handlung einer Oper sei Nebensächlich - ein Stützgerüst für virtuose Arien - andere sind da umgekehrter Meinung..


    Wie ist das bei Euch, was verbindet Ihr mit Oper ???


    LG


    aus Wien


    Alfred

    Wenn ich schon als Vorbild nicht tauge - lasst mich wenigstens ein schlechtes Beispiel sein !



  • Salut,


    ich sehe die Oper als "Krone der musikalischen Schöpfung" - als DAS Werk schlechthin. Hier kann sich letztlich alles im 18. JH dagewesene zu einem Großen - Erfreulichen! - vereinen: Sinfonik, wie großer Gesang, Belcanto, Lied, Kammermusik, Tanz [Ballett], Schauspiel... genau so muß es für mich sein. Das alles in genialer Musik und optisch aufbereitet vereint, ist für mich DER Genuß - ich verzichte gerne auf alles andere und wenn ich dafür sterben müsste [derzeit habe ich gute Aussichten, lange zu Leben].


    Dabei ist es unerheblich, ob es sich um banale Alltagsthemen, Komisches oder tiefschürfende Themen, gar Tragik handelt.


    In der Oper ist die Musik sehr wichtig für mich, sie muß liebreizend, grandios, gleichzeitig aber verspielt und gelegentlich virtuos sein. Künstler und Künstlerinnen können und sollen hier auf höchstem Niveau ihr Können zur Schau stellen - sei es in der liebreizenden Cavatina im Pianississimo oder in der großen Koloraturarie mit dem Gipfelpunkt g ''', gleichzeitig gibt es Raum für Schauspielerisches Können und Instrumentalvirtuosität. Auch Bühnenbildner können zeigen, was sie gelernt haben und was sie aus dem Gelernten gemacht haben. Für das alles hat der Komponist in Kooperation mit dem Librettisten die Fäden in der Hand...


    Ah... Oper ist DAS BESTE! Im Grundsgesetz sollte das Recht auf ein eigenes Operntheater im Haus verankert werden...


    :lips:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Servus Alfred,


    Für mich muß Oper folgende Kriterien in dieser Reihenfolge erfüllem:


    - Spitzensänger
    - dramatische Handlung (also Mord und Totschlag, unerfüllte Liebe, dramatische Konflikte, etc.)
    - dementsprechend viel Moll :D
    - großes Orchester
    - die Inszenierung ist mir dann relativ wurscht....


    LG
    Austria

    Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

  • Ich finde besonders die Inszenierung wichtig. Mir nutzen die besten Sänger wenig, wenn z.B. Parsifal in die Moderne verlegt wird... :kotz:

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • @Felipe


    Echt??? interessant.


    Austria

    Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

  • Hallo Alfred!


    Schon justament habe ich nach einer besseren Operndefinition gesucht als Dein

    Zitat

    Gesungenes Theater.

    Leider nichts Besseres gefunden. :angry: :D


    Oper muss für mich Herz und Hirn gleichermaßen ansprechen. Schön gesungene Melodie ist mir zuwenig - ich verlange, dass ich über eine Oper doppelt so lange nachdenken kann wie über ein Theaterstück, weil ich will mich mit dem Text und der Musik und nicht nur, wie im Theater, mit dem Text allein befassen will. (Und auch nicht nur mit der Musik allein.)


    Und schon sind wir wieder bei der Inszenierungsfrage. "Parsifal" (oder irgendeine andere Oper mit Stoff aus alter Zeit) in der Gegenwart - warum denn nicht? Wenn's gut, also intelligent und spannend gemacht ist, ist mir das um Klassen lieber als Sänger, die händeringend auf der Bühne stehen und Ton um Ton abliefern - was ich immer bezeichne als "konzertant in Kostüm und Maske".


    LG

    ...

  • Zitat

    Original von Austria
    @Felipe


    Echt??? interessant.


    Austria


    Klar, gute Sänger sind schon noch wichtiger - auf 'ner CD merkt man ja nichts von der Inszenierung. :D

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Zitat

    Original von Felipe II.


    Klar, gute Sänger sind schon noch wichtiger - auf 'ner CD merkt man ja nichts von der Inszenierung. :D


    Salut,


    ich finde schon, dass man einer Einspielung "anhört", daß sie inszeniert ist. Über das Wie habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber inszenierte Einspielungen sind für mich lebendiger, als trostlose Studioaufnahmen. Hingegen gibt es auch da hervorragende Gegenbeispiele...


    :hello:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

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  • Es gibt recht gute Live Einspielungen, aber auch viele schlechte, denn was nützt die tollste Aufführung wenn das Werk verhustet, durch Bühnengetrampel und andere Nebengeräusche und noch miese Aufnahmequalität verhunst wird ?





    Zum Thema selbst: ich verbinde mit der Oper eine ähnliche Ansicht wie Ulli, die Oper ist das Werk schlechthin.





    der Normalo verbindet wohl als ersteseher das mit der Oper:



    :D:D:D

  • Mit dem Begriff "Oper" verbinde ich eigentümlicherweise den seltsam muffigen Geruch, der von schweren Vorhängen ausgeht, "4711"-Duft der Alt-Frauen-Riege vor mir, das Knarzen und Scheppern der Bühnenbretter, der manchmal ungenaue Einsatz der Musiker und Sänger, verpatzte Töne...

  • Das wichtigste an einer Oper ist für mich die Dramaturgie, das Element der Handlung. Ohne Handlung kann man schließlich auch eine Kantate komponieren. Die Handlung kann freilich auch im Inneren der Charaktere stattfinden (wie das etwa bei "Herzog Blaubarts Burg", "Pelléas et Mélisande" etc. der Fall ist), aber sie muss stattfinden. Kleine Längen kann man natürlich mit ausgezeichneter Musik kompensieren, aber große Längen (wie eigentlich der gesamte erste Akt von "Les Troyens" mit Ausnahme des Finales) gehen mir bei einer Oper ziemlich auf die Nerven.

  • Hallo,


    mit Oper verbinde ich ein dramatisches, gesungenes Musikwerk, wobei die Sängerinnen und Sänger mich meist am konzentrierten Zuhören durch weder mit natürlich noch künstlerisch, sondern meist unbeholfen wirkenden Bewegungen auf der Bühne von der Musik ablenken. Die musikalischen sowie die schauspielerischen Darbietungen stehen häufig in einem übergroßen Missverhältnis, natürlich zugunsten der Musik - und wenn nicht, dann spricht das nicht unbedingt für die Musik.


    Es existiert, auch für meinen Geschmack, so wunderbare "Opernmusik", wie gerne würde ich diese konzertant hören und den Handlungsverlauf in meiner Phantasie aufleben lassen.


    Gruß,


    Uwe

    Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

  • Zitat

    Original von Uwe Schoof


    Es existiert, auch für meinen Geschmack, so wunderbare "Opernmusik", wie gerne würde ich diese konzertant hören und den Handlungsverlauf in meiner Phantasie aufleben lassen.


    Hallo Uwe,


    das ist doch mal ein ganz neuer Aspekt für diesen Fred:


    Operatorium – der ewige Streit um konzertante Opernaufführungen


    :hello:


    Ulli

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Fast vier Jahre später:


    Oper ist für mich eine völlig unrealistische Kunstform, eine künstliche Gegenwelt, ein absurdes Welttheater, geradezu durchgeknallt in ihrem Anspruch Mensch und Welt darzustellen und zu erklären.


    Und gerade das liebe ich an ihr. :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

  • Oper vereint Schein und Sein, Gefühl und Heuchelei, Schön und Häßlich, Licht und Dunkel, Wort und Musik und noch vieles andere !


    Und das Alles liebe ich an Ihr ! :angel:

  • - - - mein Eintrag grade im leidigen erhofften/befürchteten-Regieth.tods-Thread trifft es schon ganz ordentlich - - -



    ...zur LIVE-Oper gehört noch, daß sie die Hütte von Nov. bis Febr. nicht permanent derart hochheizen,
    als sähe es draußen hierzulande ständig so aus wie zur Zeit mal...


    - - während des 1.Teil der Frankfurter "Billy Budd"- Premiere hat sich meine Hinterfrau klammheimlich Schuhe und Strümpfe ausgezogen
    - - in der 2.von mir besuchten "Billy"-Vorstellung saß meine Fast-Nachbarin irgendwann im hübschen Unterhemdchen herum :wacky:
    - - kurz vor einer dieser beiden Vorstellungen konnte ich in einem unbeobachteten Moment die Heizungen neben dem 3.Rang ausdrehen
    und die Fenster kippen - was bis zur Pause glücklicherweise niemand korrigiert hatte =) =) =)



    ...und zur CD-Oper gehören noch SEHR kundige Ton- und Aufnahmetechniker - wissend, daß der "sound",
    in dem mgl.erweise z.B. Bruckners IX. bestens "rüberkommt", wahrlich nicht zur jeder Oper passt...



    bis denne...
    (UPS - Mittag fast... muß`los und bißchen die Welt retten...)
    micha

  • Für mich ist Oper das Gesamtkunstwerk avant la lettre, also noch bevor der größenwahnsinnige Wagner sich an die Theorie machte.


    Und obwohl unsere Geschmäcker offenbar sehr differieren, bringt Alfred es für mich am besten auf den Punkt: Gesungenes Theater.


    Dazu gehört Genuss genauso wir Reibungsfläche, Emphase genauso wie Gedankenanstoß. Ratio und Emotio mit- oder auch gegeneinander.

  • Eigentlich ist es schon symptomatisch, daß ich Threads eröffne - und dann vergesse mich an ihnen zu beteiligen.
    Also hole ich es nach:



    Ich verbinde mit dem Begriff schon die Architektur des Opernhauses.
    Edler Historismus des 19. Jahrhunderts umgibt mich - viel Stuckatur, Seidentapeten, der rote Samt, Fresken. Kristlluster. In dieser Umgebung fühle ich mich zuhause.


    Dann natürlich die Aufführung an sich:
    Herrliche, ein wenig bombastische Musik,prächtige Stimmen, ein wunderbares Bühnenbild, das einen in ferne Zeiten entführt und aufwändige Kostüme, die die Illusion unterstreichen.


    Auch sogenannte "konventionelle" Inszenieruingen können - und sollen - stark voneinander abweichen...


    Der Inhalt einer Oper vermag mich nur beim ersten Mal zu faszinieren.
    Welche Überraschung, wenn Gilda statt des Herzogs erstochen wird - und der eigene Vater als Auftraggeber des Mordes die sterbende Tochter in einem Sack findet, den er im Wasser entsorgen will....


    Man sollte daher als Einsteiger niemals den Inhalt einer Oper als "Vorbereitung" lesen - man bringt sich um das, was keine zweite Vorstellung je wiederbringen kann....


    Es gibt ja verschiedene Arten von Oper. Gemeinsam ist ihnen, daß die Handlung in der Regel nicht allzu logisch aufgebaut ist, aber das wird durch suggestive Inszenierungen und Aussatattungen wettgemacht.
    Zudem geht den meisten Zuhörern ja um die Musik...


    mfg aus Wien


    Alfred

    Wenn ich schon als Vorbild nicht tauge - lasst mich wenigstens ein schlechtes Beispiel sein !



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  • Zitat

    [i]Man sollte daher als Einsteiger niemals den Inhalt einer Oper als "Vorbereitung" lesen - man bringt sich um das, was keine zweite Vorstellung je wiederbringen kann....


    Uii - das kann aber bei so mancher Inszenierung bös´ ins Auge gehen (selbst WENN man vorher die Inhaltsangabe liest).
    Und selbst wenn man sich vorab ein wenig mit der Musik beschäftigt (was ich gerne tue) - man kann heute bei so mancher Vorstellung schon froh sein, wenn man die Musik überhaupt erkennt, zB eine Sonnambula lustlos runtergeleiert von den Wiener Philharmonikern.

  • Oper ist das Gesamtkunstwerk schlechthin.


    (Lassen wir mal Richard W. hintenan, der hat es aber vielleicht am konsequentesten umgesetzt.)


    Alle Gattungen des menschlichen Kulturschaffens sind beteiligt.


    Hunderte von Personen vor und hinter der Bühne ermöglichen einigen wenigen Zuschauern ein beglückendes Erlebnis. Ich gebe zu, dass ich auch das genieße.


    Nicht alle Beteiligten Gruppen sind für mich gleich wichtig.
    Der Zentrale Punkt ist für mich der Dirigent: Tempi, Einsätze, Klangbalance, alles muss stimmen. Das ist die Basis für alles weitere.
    Dann die Sänger, der Chor und das Orchester.
    Anschließend Inszenierung und Bühnenbild. Wenn diese sozusagen als "dritte Säule" die Botschaft des Stoffes tragen oder sogar noch bisher unbekannte Facetten erschließen, ist das Glück perfekt.


    Ich liebe auch gelegentliche konzertante Aufführungen, da sie die Konzentration auf die Musik bei meist besserem Klang ermöglichen. Das ist natürlich eine ganz andere Ästhetik, an die man aber von der Platte/CD gewöhnt ist.


    Gruß



    Oiram

  • Das ist ja das Fatale,


    auf der CD himmlisches Entzücken (vorausgesetzt
    die Anlage stimmt) und im Opernhaus ?


    Man kann natürlich die Augen schließen, dann erspart
    man sich Ärger über Inszenierung und Bühnenbild.
    Was aber, wenn die Sänger indisponiert sind oder so ähnlich.


    Ich habe vor meinem ersten Opernbesuch,
    ich werdees nie vergessen, mich sehr
    gut vorbereitet und den Wildschütz mit
    Fritz Wunderlich - EMI-GA - angehört.


    In der Oper (Namen und Ort wollen wir mal verschweigen),
    tolles Bühnenbild, tolle Inszenierung aber die
    Stimmen, die Stimmen, Gott o Gott. Danach
    habe ich nie wieder unmittelbar vor einem
    Opernbesuch eine LP, CD oder DVD angehört
    oder angesehent.


    Zwischen Studioaufnahme und dem Orginal
    liegen Welten. Mal so, mal so !


    Grüße aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Oper ist für mich die perfekteste aller musikalischen Künste...weil in ihr das Element der menschlichen Stimme mit all ihren Möglichkeiten des Gefühlsausdrucks im Mittelpunkt steht. In der "Musik ohne Gesang" fehlt mir immer etwas und das bekomme ich eben nur in der Oper!
    "Leider" kann ich sie deshalb auch nur mit Spitzensängern/sängerinnen hören, es ist ja bereits ein Allgemeinplatz, dass es nichts Fürchterlicheres gibt, als Oper schlecht gesungen, dann doch lieber schwachsinnig ( Lohengrin in München :kotz:) inszeniert, die Augen kann ich schließen, die Ohren nicht!
    Doch darüber gibt es ja genug andere Threads.


    Motto: Ich kann und will ohne Oper nicht leben!!!!


    LG
    Fides :hello:

    La vita è bella!

  • Oper...


    - manchmal der Ort, wo ich nach einem gestressten Arbeitstag den Abend bei einem Barbiere oder Elisir unbeschwert ausklingen lassen kann und mich der lieben Geschichte und den wunderbaren Melodien erfreue


    - manchmal der Ort, wo ich wie beim Rosenkavalier mir Gedanken über das Altwerden machen kann


    - manchmal der Ort, wo ich mich durch die Wucht der Musik und Worte erschüttern lasse (Wotans Abschied, Schluss Götterdämmerung)


    - manchmal der Ort, wo ich von meinem Sitzplatz aus auf die Bühne stürmen möchte und Captain De Vere dazu bringen will, den Billy Budd zu begnadigen und das Gesetz Gesetz bleiben zu lassen


    - manchmal der Ort, wo eine Generalpause zu einem der beeindruckendsten musikalischen Erlebnisse meines Lebens wird (Thielemann-Parsifal)


    - manchmal der Ort, woich mich mit Gleichgesinnten am Bühnentürl über die Vorstellung unterhalten kann und das eine oder andere Wort dann mit den Künstlern sprechen kann, die - gerade noch König - im Trainingsanzug und mit Rucksack rausmarschieren


    - manchmal der Ort, wo ich eine Inszenierung scheußlich, die musikalische Darbietung aber himmlisch finde


    - manchmal der Ort, wo ich auf Grund der Stücke etwas über mich selbst erfahre, ohne dass mich der Regisseur mit dem Holzhammer drauf stößt


    - manchmal der Ort, wo ich mich selbst in den verschiedenen Figuren selbst finde und über mein Leben reflektiere


    - immer der Ort, wo Musik und Schauspiel eine nicht zu übertreffende Einheit bilden, die mich zutiefst bewegt

    Hear Me Roar!

  • Von einer Oper geht eine merkwürdige, geradezu ätherische Magie aus. Das ist es, was diese Gattung ausmacht. Es ist vielleicht der Gipfel des Theaters- eine Symbiose aus Schauspiel, Gesang und Musik. Das Größte ist aber tatsächlich der Klang der Stimmen, dieser Zauber... Keine Ahnung, wie man das ausdrücken soll.


    Hach...



    :hello: