Eure TOP 5 der Opern des 20. Jahrhunderts

  • 5 Opern sind leider zu wenig, denn da bleibt zu viel Strauss, Janacek, Puccini und und und auf der Strecke.


    Ich nehme mal:


    • Die Frau ohne Schatten
    • Der Rosenkavalier
    • Jenufa
    • Lady Macbeth von Mzensk
    • La Fanciulla del West


    Wenn ich dann wieder Arabella gehört habe, müsste ich auswechseln. :)

  • Ich nehme ausschließlich fünf Opern, die ich live erleben konnte und die mich überzeugt haben (alle Opern an der Oper FFM):


    - Benjamin Britten: Billy Budd (Dirigent: Paul Daniel; Regie:Richard Jones; Billy Budd: Peter Mattei)


    - Aribert Reimann: Lear (Dirigent:Friedemann Layer; Regie:Keith Warner)


    - Leos Janacek: Katja Kabanova (Dirigent:Lothar Zagrosek; Regie:Anselm Weber)


    - Luigi Dallapiccola: Il Prigioniero (Der Gefangene) (Dirigent:Martyn Brabbins; Regie:Keith Warner)


    - Frederick Delius: A Village Romeo and Juliet (Romeo und Julia auf dem Dorfe) (Dirigent: Paul Daniel; Regie: Eva-Maria Höckmayr)

  • 1. Tosca (Uraufführung 1900)


    2. Die Frau ohne Schatten


    3. Salome


    4. Turandot (Puccini)


    5. Die tote Stadt



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Debussy: Pelleas und Melisande


    Bartok: Herzog Blaubarts Burg


    Dvorak: Rusalka


    Strauss: Salome


    Strauss: Elektra

    Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

  • Während ich im Thread "Eure TOP 5 der Opern des 19. Jahrhunderts" weit, weit mehr als nur fünf hätte nennen wollen, komme ich hier gerade mal nur auf drei:


    Mme. Butterfly

    Turandot


    Rusalka (vor allem wegen dem wunderschönen "Lied an den Mond")


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

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  • Mich wundert das Fehlen der Tosca. Die Uraufführung 1900 im Januar weist sie doch als Werk des 20. Jahrhunderts aus.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Mich wundert das Fehlen der Tosca. Die Uraufführung 1900 im Januar weist sie doch als Werk des 20. Jahrhunderts aus.


    Herzlichst La Roche


    Das 20. Jahrhundert begann am 01.01.1901, wie das 21. Jahrhundert am 01.01.2001. Landläufig wurde der Beginn aber 1900 und 2000 gefeiert.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Das 20. Jahrhundert begann am 01.01.1901, wie das 21. Jahrhundert am 01.01.2001. Landläufig wurde der Beginn aber 1900 und 2000 gefeiert.

    Danke, lieber Joseph II.


    Damit ist für mich Tosca die Nummer 1 im 20. und im 21. Jahrhundert. Ich war am 1.1.2000 zum Jahreswechsel auf Lanzarote, und ich kann mich gut erinnern, wie an diesem Tag das 21. Jahrhundert begrüßt wurde, mit Feuerwerk, Plakaten, einem tollen Fest und ab Neujahr mittag einem wunderbaren Kater. Vielleicht haben sie dann was falsch gemacht, oder ich habe umsonst den Alkoholverbrauch geesteigert, oder ganz einfach, die haben am 1.1.2001 nochmals gefeiert.


    Scherz beiseite. Ich akzeptiere Deine Meinung und bleibe trotzdem dabei, am richtigen Tag das Millenium gefeiert zu haben.


    Ich nehme die Tosca aus dem 20. Jahrhundert raus und nominiere dafür die Ariadne auf Naxos nach. Ist ja auch ne schöne Oper.



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Das 20. Jahrhundert begann am 01.01.1901, wie das 21. Jahrhundert am 01.01.2001. Landläufig wurde der Beginn aber 1900 und 2000 gefeiert.


    Richtig! Die Ursache liegt darin, dass der von uns verwendete Kalender kein Jahr Null kennt. D.h. der Kalender beginnt am 1.1.0001 (fiktives Datum von Christi Geburt), und ein Tag vorher war "Silvester" im Jahr 1 v. Chr. Somit endete das 1. Jahrhundert auch nicht am 31.12.0099, sondern am 31.12.0100 usw. Gerade als mathematisch Gebildeter hat man hingegen immer einen Zeitstrahl vor Augen, der in der Mitte eine Null hat. Es gibt auch eine astronomische Jahreszählung, die genauso funktioniert.


    Gefeiert wird sowieso vor allem die runde Zahl ;)

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Nur 5? Sehr schwierig!!!


    1. Hindermith - Mathis der Maler.

    2. Britten - Peter Grimes.
    3. Strauss - Elektra.

    4. Berg - Lulu.

    5. Schostakowitsch - Lady Macbeth von Mzensk.


    Hindernith - Cardillac.

    Schönberg - Moses und Aaron.

    Berg - Wozzeck

    Debussy - Pelléas et Mélisande.

    Ich mag Strauss nicht besonders aber Salome sollte doch auch noch hier stehen.

    „Puccini ist der Verdi des kleinen Mannes, und Lehár ist dem kleinen Mann sein Puccini.“

  • Hallo, 5 sind wirklich schwierig

    1. Strauss: Elektra

    2. Puccini: Turandot

    3. Debussy: Pelleas und Melisande

    4. Janacek: Jenufa

    5. Dvorak: Rusalka


    Schöne Grüße

    wega

  • Auch ich möchte meine Stimme abgeben:


    1. Korngolds "Die tote Stadt"
    2. Strauss' "Ariadne auf Naxos"
    3. Poulencs "Dialogues des Carmélites"
    4. Bergs "Wozzeck"
    5. Aucoins "Eurydice"

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Das ist schwer, eigentlich wäre bei lediglich fünf Opern bei mir alles voller Strauss. Ich beschränke mich aber auf zwei Sträusse...


    1. Strauss - "Salome"

    2. Strauss - "Ariadne auf Naxos"

    3. Korngold - "Die tote Stadt"

    4. Puccini - "Il trittico"

    5. Poulenc - "Dialogues des Carmélites"

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Ich aktualisiere nach sieben Jahren:


    Strauss: "Salome"

    Schostakowitsch: "Lady Macbeth von Mzensk"

    Puccini: "Turandot"

    Berg: "Wozzeck"

    Britten: "Peter Grimes"


    Beim ersten Ranking habe ich Puccini völlig unterschlagen; wahrscheinlich, weil er gefühlt doch noch spätes 19. Jahrhundert ist. Die Plätze 1 und 2 könnten - je nach Stimmung - auch andersherum lauten. Neu in meiner Liste ist auch der "Wozzeck", den ich - Boulez sei dank - mittlerweile ungemein stark finde.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Na dann mal.......


    Zimmermann Die Soldaten

    Strauss Elektra

    Glass Akhnaten

    Schreker Der Ferne Klang

    Cilea Adriana Lecouvreur


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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  • Bei der Nummer eins brauche ich kaum zu überlegen, das wird sich wohl nie ändern. Bei dem Rest gibt es durchaus Schwankungen.


    1. G. Puccini: Tosca

    2. D. Shostakovich: Lady Macbeth von Mzensk

    3. R. Strauss: Salome

    4. B. Britten: Peter Grimes

    5. R. Strauss: Die Frau ohne Schatten

  • Eine Entscheidung nur für heute:

    • Franz Schreker: Der Ferne Klang
    • Erich Wolfgang Korngold: Violanta
    • Richard Strauß: Salome
    • Antonin Dvorak: Rusalka
    • Alban Berg: Wozzeck

    Das ohne Wertung, und morgen bestimmt wieder anders.


    Liebe Grüße von der schon fast frühlingshaften Bergstraße, Richard

    Mehr Musik ins Leben, mehr Leben in die Musik.

  • Danke, Wega, für Jenufa.

    Viele der oben genannten Werke sind auch für mich wählbar.

    Da Jenufa oben genannt wurde, nehme ich jetzt die anderen Janaceks, in dieser Reihenfolge:

    1. Aus einem Totenhaus

    2. Die Sache Makropulos

    3. Das schlaue Füchslein

    4. Katja Kabanowa

    5. Osud (Schicksal)


    Ich erinnere mich an ein Thema, das ich damals angestoßen habe, aber natürlich nicht wiederholen muss.

    Da konnte jeder alle seine Lieblingsopern nennen und musste dann jede Woche eine Oper opfern. Höllenqualen!

    Bei vielen waren es über 50 Opern, auch bei mir. Sieger war wohl Tristan und Isolde, bei unserem damaligen Mitglied Chrissy stand La Bohème von Anfang an fest, bei mir war es ein Janacek, aber ich wusste zu Anfang nicht, welchen ich nehmen sollte.

    Es wurde dann das Schlaue Füchslein.

  • Hier meine persönlichen fünf:


    Strauss: Die Frau ohne Schatten

    Korngold: Die tote Stadt

    Puccini: Turandot

    Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk

    Britten: Peter Grimes

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Ich ranke dann auch mal:


    1. Antonin Dvorak, Rusalka

    2. Eugen d'Albert: Tiefland

    3. Emil Nikolaus von Reznicek, Ritter Blaubart

    4. Giacomo Puccini, Turandot

    5. Alban Berg, Wozzeck


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hallo zusammen,


    ich bin neulich in den Kreis des Forums aufgenommen worden. Vielen Dank, Herr Schmidt!

    Ich möchte unbedingt mein Anliegen in Bezug auf "Meine Top 5 Opern im 20. Jahrhundert" loswerden. Ich fand es äußerst interessant, dass jeder seine Lieblingsopern hat und vor allem, dass manche Opern viele Leute begeistern.

    Es ist wirklich sehr schwer, nur 5 Opern aus dem Vielfalt der Oevres auszuwählen. Ich bin ein ausgesprochener Liebhaber von Strauss-Opern. Daher könnten alle 5 Plätze von Strauss besetzt werden, aber ich schränke mich auf ein Prinzip "Eine Oper pro Komponisten". Dann schaut es so aus:


    1 - Strauss Die Frau ohne Schatten

    2 - Zimmermann Die Soldaten

    3 - Berg Wozzeck

    4 - Korngold Die tote Stadt

    5 - Janacek Das schlaue Füchslein


    Ich sehe in diesen 5 Opern ein gewisses gemeinsames Grundmotiv. Das ist der Grund für meine Wahl.

    Wenn weitere 6 genannt werden dürften, kämen folgende Strauss-Opern im gleichen Atemzug:


    Arabella, Ariadne auf Naxos, Elektra, Der Rosenkavalier, Salome, Die schweigsame Frau


    Bei der Gelegenheit möchte ich auch meine 5 Lieblingsopern in der ganzen Geschichte auch nennen:


    Strauss Die Frau ohne Schatten

    Mozart Cosi fan tutte

    Wagner Tristan und Isolde

    Zimmermann Die Soldaten

    Berg Wozzeck


    So, jetzt bin ich mein Anliegen erst einmal losgeworden.

    Im übrigen: an alle Liebhaber der "Frosch". Die jüngste Kölner Inszenierung (Regie: Katharina Thoma, Marc Albrecht am Pult; Orchester mitten im Raum! Wunderbare Lise Lindstrom als Baraks Frau!) im letzten Oktober im Statenhaus war eine echte Klasse für sich. Ich war so begeistert und besuchte direkt dreimal hintereinander. Beim dritten Besuch bin ich mit einigen Leuten ins Gespräch gekommen, die ebenfalls zum dritten Mal dabei waren. Falls die Inszenierung irgendwann wieder aufgenommen werden sollte, kann ich allen "Froschanern" ans Herz legen. Natürlich werde ich dann wieder dabei!


    Shingo