Neujahrskonzert 2009

  • Ich bedauere es, aber bis jetzt bin ich vom Konzert doch ein wenig enttäuscht. Was Prêtre 2008 brachte, daran ist Barenboim dieses Jahr doch (noch) nicht herangekommen.
    Es klingt bieder, nett. Aber auch nicht mehr. Die Beseelung, Begeisterung, Schwung, wie man es auch nennen will, fehlt. Schade.
    Na ja, nächstes Jahr ist der dann 85-jährige Prêtre wieder da, D.V. :]


    LG, Paul


    Haydns Abschiedssymphonie war eigentlich das einzige gute daran. Aber dann auch sehr gut. :D

  • Zitat

    Original von musicophil
    Ich bedauere es, aber bis jetzt bin ich vom Konzert doch ein wenig enttäuscht. Was Prêtre 2008 brachte, daran ist Barenboim dieses Jahr doch (noch) nicht herangekommen.
    Es klingt bieder, nett. Aber auch nicht mehr. Die Beseelung, Begeisterung, Schwung, wie man es auch nennen will, fehlt. Schade.
    Na ja, nächstes Jahr ist der dann 85-jährige Prêtre wieder da, D.V. :]


    LG, Paul


    Lieber Paul!


    Leider hast Du Recht, ich nehme es zwar jetzt auf, aber Barenboim kommt an Prêtre kommt er nie heran.


    Es wirkt, selbst für mich als Wiener, abgestanden, und "Unter Donner und Blitz" habe ich auch schon rasanter gehört, aber bis jetzt noch das Beste!"


    Lieber Paul! Dir und Deiner lieben Familie alles erdenklich Gute, mit Gottes Segen für 2009, das wünscht Dir Peter :hello: :hello:

  • Enttäuscht bin ich eigentlich nicht.


    Was wir im letzten Jahr gehört und gesehen haben, war wirklich eine Sternstunde. Ich kann mich kaum erinnern, zuvor ein Neujahrskonzert wirklich von Anfang bis Ende am Fernsehgerät mitverfolgt zu haben. Ich habe mir jetzt auch die CDs des Konzertes von 2008 bestellt.


    Als ich las, wer heute dirigiert, wusste ich, worauf man sich einstellen kann: ein normales, nettes, schönes, übliches Neujahrskonzert. Ich habe vorhin eine gute halbe Stunde mitgehört und werde gleich auch wieder für eine Zeit zuschalten.


    Ich glaube, dass wir auch mit dem "Normalschönen" zufrieden sein können. So eine Sternstunde wie vor einem Jahr ist wirklich etwas besonderes, und daran kann man nicht das Nachfolgende messen. Sonst ist man immer enttäuscht ....


    Ich wünsche allen ein gutes, gesundes neues Jahr.


    Freundliche Grüße von der frostig klaren Nordseeküste, Andrew


    PS: Weiß schon jemand, wer nächstes Jahr ...?

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Zitat

    PS: Weiß schon jemand, wer nächstes Jahr ...?


    wie Paul schon sagte:


    Zitat

    Na ja, nächstes Jahr ist der dann 85-jährige Prêtre wieder da, D.V.

  • Lieber Paul.


    Pretres Strauß' mit dem Barenboims zu vergleichen, würde bedeuten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.


    Pretre überzeugte im letzten Jahr durch eine stark symphonisch orientierte Interpretation.


    Wohingegen Barenboim es locker-spritzig herüber zu bringen versucht. Leider gelingt ihm das nicht immer. Sehr gut arbeitete er mit den Philharmonikern an den Piano-Stellen. Insgesamt sehr zu loben ist der raumfüllende Sound. Aber den Reiner-Sound vermag auch Barenboim nicht annähernd zu erreichen.


    Auch nach Pretre und jetzt Barenboim bleiben die Deutungen von Fritz Reiner für mich unerreicht, selbst bei Carlos Kleiber klingt es nicht so famos!


    Herzliche Grüße und allen
    ein erfolgreiches Jahr 2009
    sagt LT :hello:

  • Hallo,


    sind Euch eigentlich die älteren Leute in den Logen und in den vorderen Reihen aufgefallen, die regungslos und mit versteinerten Gesichtern drinsaßen? Es scheint, man hätte sie gezwungen, hinzugehen. Ich rege an, dass diese Herrschaften künftig ihre Tickets zur Verfügung stellen sollten, zB. als Preise beim TAMINO-Adventskalender.


    Viele Grüße
    Frank

  • ...scheint eine Comtur-Invasion zu sein. Normaler Weise stehen die ja auf der Bühne... (allerdings eher einzeln).


    :beatnik:

  • Zitat

    Original von Andrew


    Als ich las, wer heute dirigiert, wusste ich, worauf man sich einstellen kann: ein normales, nettes, schönes, übliches Neujahrskonzert. Ich habe vorhin eine gute halbe Stunde mitgehört und werde gleich auch wieder für eine Zeit zuschalten.


    Ich glaube, dass wir auch mit dem "Normalschönen" zufrieden sein können. So eine Sternstunde wie vor einem Jahr ist wirklich etwas besonderes, und daran kann man nicht das Nachfolgende messen. Sonst ist man immer enttäuscht ....


    Lieber Andrew,


    vollkommen d´accord!


    Das Neujahrskonzert war sehr solide gemacht, durchaus humorvoll die Umsetzung der Abschiedssinfonie und wundervolle Bilder aus Eisenstadt und vom Dachstein - aber eben keine Sternstunde wie letztes Jahr unter Prêtre.



    Aber vielleicht wäre jedes Jahr eine Sternstunde auch irgendwann langweilig :untertauch:



    LG, Elisabeth

  • Meine Lieben,


    Anfangs war ich ungefähr derselben Meinung wie Ihr, recht nett, aber nicht spritzig genug, aber ab den "Rosen aus dem Süden" war ich vollkommen gewonnen. So verinnerlicht habe ich das kaum je gehört.
    Barenboim geht nicht auf das Tänzerische aus, das Langsam-Stimmungsmäßige gelingt ihm dafür umso besser (der "Zigeunerbaron" klang richtig ungarisch). Auch der Effekt ist bei ihm sozusagen künstlerisch abgefedert. Ich habe es insgesamt durchaus als Sternstunde empfunden, das ist eben eine andere Facette des Wienerischen. Also ich wünsche mir Barenboim wieder (und freue mich natürlich auch wahnsinnig auf Pretre).


    LG


    Waldi

  • Prêtre war zeitgleich auf ARTE zu sehen mit dem Neujahrskonzert in La Fenice. Dann konnte man noch, wenn man wollte, auf 3sat zappen, wo das gestrige Silvesterkonzert mit Cambreling und dem SWR-SO (Mendelssohn, Walpurgisnacht, Bruckners 4.) lief.


    Das war also eher Kult-Tour als Kultur und spannender als das, was Barenboim zu Stande brachte...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Na ja, da bin ich (wieder einmal...) völlig anderer Meinung. Ich bin restlos begeistert. Es war das für mich schönste Neujahrskonzert, das ich je hörte. Und das, obwohl ich bei Barenboim extrem skeptisch bin.


    Barenboims größter Vorzug war für mich, daß er die Musik ernst genommen hat. Er hat nichts nachdirigiert, auch keine Tempi und keinen Aufbau, sondern hat sich seine eigenen Gedanken gemacht. Das merkt man etwa am Aufbau des Klanges. Ist Euch aufgefallen, wie differenziert er das Schlagzeug eingesetzt hat? Es gab genaue Unterschiede zwischen dem "mitlaufenden Rhythmusschlagzeug" und dem Schlagzeug, das in das Tempo hineinführt. So differenziert hat das nicht einmal Kleiber gestaltet.


    Aber auch die restliche Klanggestaltung war schlicht überwältigend: Jede Stimme klar ausgeformt mit untrüglichem Gefühl, wo eine Nebenstimme zur Hauptstimme führt, wo Horn und Klarinette Farbe und wo sie Stimme sind. So gut instrumentiert kam mir diese Musik noch nie vor.


    Steif? - Nein: Ich fand die (teilweise langsamen, aber sehr geschmeidigen) Tempi keineswegs steif, die Betonung des Rhythmus schien mir die Musik zu erden, was für mich einen perfekten Kontrast zu den oft wie fliegenden schnellen Tempi abgab. Auch schienen mir Barenboims Tempi sehr vernünftig. Das absurde Überziehen von Tempi bei den Polkas schnell, das viele andere Dirigenten an den Tag legen, führt nämlich dazu, daß Details untergehen und die Musik zwar schnell, aber erstaunlich kraftlos ist. Bei Barenboim hingegen glaubte ich die ungeheure Energie zu spüren.


    Abgesehen davon war es mir eine Wohltat, daß Barenboim die sonst ohnedies nur öden Scherzlein auf den vorgeschriebenen der Abschiedssymphonie und das Dirigieren des Publikums beim Radetzky-Marsch beschränkte. So sympathisch wie seine Neujahrs-Botschaft...


    Insgesamt also für mich Top.


    Mit Prêtre hingegen ist insoferne kaum ein Vergleich möglich, als Prêtre von vorneherein anders ansetzt. Liebestraum schreibt, es sei ein Vergleich von Äpfel mit Birnen. Es ist fast noch extremer: Etwa wie ein Vergleich zwischen Äpfel und Crème brulée. Ich mag beides und gebe keinem von beiden den Vorzug.


    :hello:

    ...

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    So sympathisch wie seine Neujahrs-Botschaft...



    ... die mich in ihrer schlichten Deutlichkeit einfach umgehauen hat (positiv!).


    Ansonsten, lieber Edwin, kann ich wohl wieder einiges von Dir lernen - danke für die detaillierten Hinweise, ich werde beim nochmaligen Anhören mal genau darauf achten!


    LG, Elisabeth

  • Lieber Edwin,


    Die Tempi von Barenboim waren manchmal sehr überraschend. Daran liegt es nicht.
    Ich fand es eher das Fehlen von Betonung. Manchmal hörte ich eine Stelle, und dann dachte ich "Da sollte man doch etwas akzentuieren". Gerade dort war es für mich zu gleich.
    In Geschwindigkeitsänderungen bin ich also d'accord mit Dir. In Betonung, Ausdrucksweise aber fand ich es zu gleich.


    LG, Paul

  • Hallo.


    Da ich die Musik, die gemeinhin in Wien beim Neujahrskonzert erklingt, nicht ertragen kann, schenke ich mir, dies (komplett) zu verfolgen. Was ich heute hörte, überzeugte mich nicht vom Gegenteil.


    Beim bereits genannten Cambreling (Aufnahme vom 31. Dezember 2007) fühlte ich mich dagegen sehr gut aufgehoben. Bruckners 4. - sehr schön!


    Vom Programm her war da mein gestriges Abendprogramm sehr viel genehmer - Beethovens 9. In der Staatsoper schwang Gustavo Dudamel den Taktstock. Mich hat jedoch leider auch dies wenig begeistert. Ich erlebte Dudamel erstmals live; letztlich habe ich lieber anderswo als in Richtung Dirigent geschaut. Das erinnerte mich sehr an eine Art Dirigenten-Pantomime. Bei einer Aufführung, der man im Konzertsaal beiwohnt, empfinde ich die 9. nahezu als Selbstgänger, noch dazu in einer Neujahrsnacht, in einem Saal voller gutwilliger Gäste. Aber der (Götter-) Funke sprang bei mir einfach nicht über. Gleichwohl wurde ausgiebig applaudiert, "Bravo" gerufen, sogar getrampelt.


    Auf ein musikalisch weiterhin interessantes 2009!


    :hello:


    Gruß, Ekkehard.

  • Lieber Paul,

    Zitat

    Manchmal hörte ich eine Stelle, und dann dachte ich "Da sollte man doch etwas akzentuieren".


    Du hast recht. Aber ich glaube, dass Barenboim das völlig bewußt einsetzte und mitunter einen ganzen Walzer einer Walzerkette benützte für ein langes Einatmen, um dann in die Eins des folgenden Walzers quasi als kurzes heftiges Ausatmen hineinzukommen. Mich hat das deshalb überzeugt, weil es ein für mich neuer Ansatz war. Schließlich dirigieren die meisten die Walzerketten als drei oder vier aufeinander folgende Walzer. Barenboim hingegen hat eine Dramaturgie im Sinn und begreift die Walzerketten als symphonisches Ganzes, bei dem die einzelnen Teile einander Sinn verleihen. Das fand ich verblüffend und einfach herrlich!
    :hello:

    ...

  • Hallo


    Mir hat das Konzert grundsätzlich sehr gut gefallen. An Beginn gab es langsame Stellen, wo Barenboim mehr auf schönen Klang als auf musikalischen Fluss geachtet hat. Das gab sich aber bald. Dann wurde sehr klangschön und stimmig musiziert. Besonders auffallend war, wie er das Orchester immer wieder zurückgenommen hat und eigentlich nie auf Effekte aus war. Auch bei den schnellen Nummern war nie eine Gefahr von grellen Tönen oder zackigen Rhythmen vorhanden, die Philharmoniker hatten immer einen runden und federnden Ton. Eine durchaus gelungene (eher besinnlichere) Alternative zu mehr akzentuierteren und dramatischeren Interpretationen.


    Ganz köstlich fand ich die Haydn-Premiere beim Neujahrskonzert!


    Prosit 2009!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Hallo zusammen!


    Es tut mir leid, aber das Neujahrskonzert 2009 war eines der schlechtesten, das ich je gehört habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Philharmoniker und der Dirigent nach einer durchzechten Silvesternacht mit Brummschädeln aufgewacht sind und so auch gespielt und dirigiert haben. Spannungsarm, verschleppte Tempi, ohne Akzentuierung, einfach zu vergessen. So schlecht empfand ich nicht einmal das Neujahrskonzert unter Harnoncourt, und das heißt etwas, weil ich durchaus kein Harnoncourt-Fan bin. Ich hoffe, Barenboim wird nie wieder eingeladen, das Neujahrskonzert zu dirigieren. Er kann meiner Meinung nach diese Musik nicht interpretieren. Ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr, wenn Pretre (hoffentlich) dirigiert. Er hat ja schon bewiesen, dass er diese Musik mit Esprit interpretieren kann.

  • Hallo, miteinander!


    Auch ich war durchaus angetan von diesem Neujahrskonzert und würde den positiven Meinungen hier im Wesentlichen zustimmen.


    Die Pointe des Abschiedsfinales wurde ausgekostet, ohne theatralisch überreizt zu wirken. Als - auch werkspezifischen - Höhepunkt empfand ich den Walzer "Sphärenklänge", der nun nicht selten am 1. Januar zu hören ist.


    Ich habe mir die erste Hälfte des Konzerts vor der Stereoanlage in meinem Arbeitszimmer per Rundfunk angehört, nur die zweite im Wohnzimmer und im Fernsehen, wobei das Fernsehgerät (natürlich) klanglich nicht ganz an die Anlage heranreicht. Kann es sein, dass die Qualität der Ausstrahlung noch besser vorstellbar gewesen wäre? Ich hatte, stärker noch am TV-Gerät, bisweilen den Eindruck einer gewissen Terrassendynamik, die ich nun nicht unbedingt Barenboim angedient bzw. angelastet hätte. Vielleicht kann jemand Ersteres, Letzteres oder beides nachvollziehen ... oder auch gar nichts davon. :D


    Allen ein gutes neues Jahr wünscht


    Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Insgesamt war mir Barenboims Dirigat zu klangschwelgerisch, kulinarisch und schwer. Es fehlte an Schlagkraft, Esprit und Witz. Besonders auffällig war dies in "Unter Donner und Blitz". Wo Dirigenten wie Carlos Kleiber und Fritz Reiner die Einschläge der Becken und Pauke so gestalten, daß man als Zuhörer jedesmal zusammenzucken muß und in banger Erwartung des nächsten Schlages harrt, kommt dies bei Barenboim kalkulierbar, einförmig und platt daher. Auch die Kleibersche motorische Aggressivität war nicht vorhanden. Ich hatte das Gefühl, daß Barenboim lieber ein reines Wagner-Programm dirigiert hätte. Das Orchester hatte einen sehr schönen und vollen Klang, ja, das hat mich auch beeindruckt, aber mitgerissen hat mich das Alles nicht.



    Gruß,
    Agon

  • In Wien wurde er vermißt, dafür durfte er in Venedig antreten, beim Neujahrskonzert aus dem La Fenice: Georges Pretre.


    Nichts gegen Wiener Walzerselikeit, aber z. B. die "Tell"-Ouvertüre von Rossini steht ihm besser zu Gesicht!


    LG


    :baeh01: :baeh01:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Na, dann ist mein Frust darüber, dass ich keine Gelegenheit hatte das Neujahrskonzert zu verfolgen, aufgrund der überwiegend negativen Beurteilungen nun nicht mehr all zu groß! :no:
    Dennoch hätte ich es mir gerne gegönnt. Weiss jemand von Euch, ob es vielleicht in absehbarer Zeit eine Wiederholung davon geben wird? Für jeden diesbezüglichen Hinweis danke ich allen hiermit schon vorab ganz herzlich!
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

  • Liebe Diotima,
    überlege, wie "schlecht" dieses Neujahrskonzert gewesen sein muß, wenn zwei Hörer/Seher, deren Ansichten in der Regel völlig divergieren, nämlich Theophilus und ich, zu einem sehr positiven Urteil kommen. Irgendwas muß Barenboim da doch richtig gemacht haben....
    :hello:

    ...

  • Liebe Diotima,


    nicht verzagen, das komplette Neujahrskonzert wird in 3sat wiederholt, am Samstagabend, 03. Januar 2009 um 20.15 h. Ich fand es ebenso sehenswert wie Edwin und Theophilus!


    03.01.09 - 3Sat 20:15 Uhr, 150 Min.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Liebe Diotima,
    überlege, wie "schlecht" dieses Neujahrskonzert gewesen sein muß, wenn zwei Hörer/Seher, deren Ansichten in der Regel völlig divergieren, nämlich Theophilus und ich, zu einem sehr positiven Urteil kommen. Irgendwas muß Barenboim da doch richtig gemacht haben....
    :hello:


    Lieber Edwin!


    ich fand, es wurde auch nach der Schnellpolka "Unter Donner und Blitz" merklich besser, es muss ja nicht Barenboim wieder eingeladen werden, aber gegen Hanoncourt, ist er auf alle Fälle besser gewesen.


    Im nächsten Jahr haben wir ja "unseren" Georges Prêtre wieder.


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

  • Lieber Peter :



    Kann denn die neue österreichische Regierung nicht versuchen ,


    die "Wiederholung" als wahre Premiere mit Maestro Georges Prtre nachzuholen ?


    Barenboim bleibt einmal mehr - auch hier - eine schlechte Notlösung .



    Eine gesegnetes Neues Jahr 2009 !


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Mir hat´s gefallen, aber Edwins Begeisterung kann ich nicht recht nachvollziehen. Aber ich schau dann nochmal mit klarem Kopf die Wh.


    Die CD soll schon am 5.1. käuflich sein


  • Auf http://www.zdf.de kann man es sich zu jeder Zeit anschauen, wenn auch in recht bescheidener Qualität.

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Lieber Edwin Baumgartner,
    vielen Dank für Deine freundliche Empfehlung! Ich werde mir das Neujahrskonzert ganz gewiss noch ansehen/anhören, bin schon gespannt zu welchem Urteil ich wohl kommen werde?!


    Lieber Harald
    vielen Dank für Deinen Sendehinweis zum Neujahrskonzert, den werde ich nun bestimmt nicht verpassen!


    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello: :hello:

  • Vieles klang für mich fremd. Ich habe eben immer noch Prêtre vom Vorjahr in den Ohren. Jedoch nach Edwins Erläuterungen werde auch ich die Wiederholung auf 3sat auf jeden Fall noch einmal anhören und vergleichen (obwohl, wie schon bemerkt, der Vergleich ja hinkt). Vielleicht ändere ich dann meine Meinung.


    :hello:


    Emotione